... den Grund -Zahlbegriff , aus dem alle anderen Zahlen entstehen, wie denn auch Eukleides sagt (Elem. 7, 1-2): Monade ist der ... ... unveränderliche Einheiten von einfacher Qualität . Aber diese Realen sind nicht wie bei Leibniz innerlich lebendig und mit Vorstellungskraft, sondern ...
Elektron (aus dem Gr.) ist die elektrische Einheit der Materie (s. d.), so daß das Atom aus Elektronen besteht, wie denn auch nach der elektromagnetischen Theorie das Licht nicht durch Vibration der Moleküle ...
... müssen irgendwo geschehen sein. Auch jedes Naturobjekt hat seine Geschichte , wie umgekehrt alle historischen Begebenheiten ihre Naturseite haben. Zwischen Naturgesetzen und geschichtlichen ... ... Die Stellung der Philosophie und Religion zum Begriffe Natur ist, wie leicht begreiflich, eine sehr vielfach wechselnde gewesen. ...
... Gegensatz sowohl zur Notwendigkeit wie zum Zwange. Enger gefaßt , wie es gewöhnlich geschieht, ist ... ... determiniert. Der Wille unterliegt wie jede einzelne Monade und wie das Weltganze einer Vorherbestimmung. Wir ... ... Beobachtung der Vorgänge; denn die Willensbestimmung erfolgt ebensosehr durch innere wie durch äußere Begtimmungsgründe, und ...
... idealistischen Monismus zu, bleiben aber noch im Dualismus stecken . Denn Platon läßt neben der geistigen Welt der Ideen auch den ... ... zu geben verstanden hat. Über die Hypothese , daß die Seele , wie das Feuer, aus feinen, glatten und ...
... als Einsicht und weniger als Weisheit . Denn die Einsicht ist mehr theoretisch, die Weisheit mehr sittlich. Ein kluger ... ... zu wissen, ob er zu seinem Ziele kommt. Klugheit ist ferner nicht dasselbe wie Gelehrsamkeit oder Bildung ; sie ist natürliche Begabung und Entwicklung , also ...
... zum Ehrgeiz entwickelt, sinkt das Ehrgefühl zum sittlich gleichgültigen Selbstgefühl herab; denn dem Ehrgeizigen ist meist jedes Mittel recht; er schämt sich nicht, die Ehre durch Ehrlosigkeit zu erkaufen. Wie jede Begierde , wächst der Ehrgeiz, je mehr er befriedigt wird, ...
... des Willens stattfindet. Diese Lehre ist unhaltbar; denn abgesehen davon, daß ein solches Gleichgewicht kaum vorkommt, und wenn es vorkäme ... ... sein können, daß der Mensch gar nicht handelt, sondern untätig bleibt, wie der Esel des Buridan (s. d.) zwischen den Heubündeln. Dagegen erklärt ...
... als eine geistige Energie , als individuelle Seele , oder wie wir es sonst nennen, um das Ruhende in der Flucht der Erscheinungen ... ... Begriff , eine letzte Hypothese zur Erklärung des Daseins . Es gehört wie alle Metaphysik nicht an den Anfang, sondern an das Ende der ...
... als vor dem Sterben; aber mit Unrecht; denn kein Mensch empfindet es; sondern bewußtlos, wie wir ins Leben treten, verlassen wir dasselbe. Der Todeskampf ... ... gesagt, man brauche sich nicht davor zu fürchten; denn wenn wir sind, ist der Tod nicht, und ...
... einem gewisse Grade Subjektiv , ja noch mehr als das Nützliche ; denn während dieses doch stets tatsächlichen Verhältnissen entsprechen muß, um zu wirken, hängt ... ... erweckt. Es beruht also wohl auf einer Zweckmäßigkeit des Objekts (wie beim Nützlichen und Angenehmen ), aber auf einer mehr ...
... die Mutter der Kultur und Sittlichkeit . Denn aus ihr entspringt die Familie , die Achtung vor dem Weibe, ... ... sich trotzdem die Sitte ohne wesentlichen Abbruch erhalten, einen so wichtigen Schritt, wie das Heiraten ist, nicht ohne eine religiöse Feier (kirchliche Trauung) zutun. ...
... Weltordnung auch außerhalb der Menschen existiere; denn sittliches Bedürfnis , Gewissen und Streben sind zunächst ... ... findet in Gott. Augustinus.) Alle solche Begriffe wie Ursache , Zweck , Moral , Wesen haben ihren Hauptwert ... ... das alle diese Zwecke zusammenfaßt. Für ihn existiert also Gott so real wie alles Geistige überhaupt, d.h. mehr als das Sinnliche ...
... das Diesseits. Denn die Freiheit reicht nicht aus, zu erklären, wie ein faktisch gutes Wesen böse werden konnte. Auch die Ableitung des Bösen aus einem Abfall von Gott , wie sie Plotin (270) und Augustin (430) lehren, kann ...
... schädlich, aber nie eigentlich böse handeln. Denn da sie keine Vernunft haben, geht ihnen die praktische Freiheit ... ... sie des Lachens und Weinens und des Selbstmordes nicht wie der Mensch fähig. Aristoteles (384-322) schrieb den Tieren ... ... der Tierheit. Durch den Verstand unterscheide sich das Tier von der Pflanze, wie durch die Vernunft der Mensch ...
... Zähl ist die Arithmetik . Sie ist ihrem Wesen nach nicht analytisch wie die Logik , sondern synthetisch und beruht auf einer Art schöpferischer Kraft ... ... ihr das Wesen der Dinge gesehen. Doch geschah dies zu Unrecht; denn die Zahl ist ein Begriffsgebilde aber nicht das Ding an ...
... Auch die Erziehung fordert großen Takt; denn meist kommt alles darauf an, wie man den Zögling ermahnt, tadelt und straft, wie man ihn zur Selbsterkenntnis und Selbständigkeit anleitet. Daher spricht man ... ... So dachte Goethe , der auf seiner Harzreise 1777 schreibt: »Wie sehr ich wieder auf diesem dunkeln Zug ...
... und ein solcher Witz kann selbst wissenschaftliche Bedeutung haben; denn der Witz erleuchtet wie der Blitz, wenn er auch manchmal blendet; je lockerer die ... ... Je scharfsinniger, abstrakter jemand ist, desto weniger wortwitzig pflegt er zu sein, wie schon Bacon (1561-1626) richtig ...
... jenen und uns ab. In dem Moment , wo die übrigen werden wie der Gerühmte, fällt sein Ruhm dahin. Wer im Mittelalter Griechisch kannte, ... ... ist nur das Echo, der Schatten des Verdienstes . Auch steht der Ruhm wie die äußere Ehre nicht immer in Einklang mit dem ...
... für die Entwicklung der Ich- Vorstellung wie für die Erkenntnis der Außenwelt . Ob wir wachen oder träumen, ... ... durch Reizung des Leibes. In ihm berührt sich Innen- und Außenwelt . Denn er löst, wenn er berührt wird, nicht nur Tast- und Druckempfindung ...
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