Im Schiffbruch.

[96] In Rheydt bei M.-Gladbach fand ich Arbeit. Ich beschäftigte mich daneben angelegentlichst mit sozialer Werbetätigkeit und half den Tabakarbeiterverein ins Leben rufen.

Sonntags war es mir eine Freude, die Mitglieder aufzusuchen, neue heranzuziehen, das Vereinsblatt zu verteilen. Um jene Zeit ward der Reichstag aufgelöst und auf Fasching 1887 Neuwahlen angesetzt. Die Wahlparole der Regierung lautete: »42000 Mann Heeresverstärkung auf sieben Jahre.« »Keinen Mann und keinen Groschen« war die Gegenparole der Sozialdemokratie. Sechs Wochen blieben vor der Wahl auf Grund der Verfassung für die Wahlarbeit gewährleistet. Ich ergriff zum erstenmal in einer großen politischen Volksversammlung das Wort.

Es war eine bewegte Zeit. Der in Frankreich spukende Boulangismus war der Regierung als Vorwand willkommen und kam dem deutschen Volk teuer genug zu stehen. Jeder Gendarm war Wahlagent und mußte in den Bauernhäusern farbige Bilder verteilen, worauf zu sehen war, wie die Franzosen in Deutschland einfielen, die Frauen vergewaltigten und die Kinder aufspießten. Das Kriegsgespenst wurde aus der Kiste hervorgeholt und sollte Wunder wirken. Trotz dem ging die Sozialdemokratie mit einem Zuwachs von ein paar hunderttausend Stimmen aus dem Wahlkampf hervor.

Ich stellte mich zur Frühjahrsmusterung und ward zu den Jägern ausgehoben. Die Herbst- oder Generalmusterung versäumte ich halb absichtlich, desgleichen die nächste Frühjahrsmusterung.[97]

In Verden blieb ich ebenfalls einige Monate. Unter den dortigen Zigarrenarbeitern fanden sich manche hochgebildete Männer. Sie hatten sich der Fabrikleitung gegenüber einige Freiheiten zu retten gewußt. Dazu gehörte das Recht des freien Vorlesens auf der Fabrik. Jeder Arbeiter bezahlte die Woche über ein Geringes, um den Vorleser zu entschädigen. Ich übte dieses Amt drei Monate lang. Ich las durchgehends zwei Stunden den Tag. Parlamentsberichte, Tagespolitik, Bücher und Broschüren wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Inhalts hatten den Vorzug. Dichtungen, Dramen, Romane der neuesten und älteren Literatur brachten Abwechslung. Es herrschte also ein reger geistiger Verkehr. Für Festlichkeiten hatte ich keine Zeit. Die Abende verbrachte ich mit Lesen.

Im Theater machte ich die Bekanntschaft eines Seminaristen. Wir waren viel zusammen. Er beschäftigte sich mit Literatur und hob durch seine Erklärungen mein Verständnis für die fröhliche Wissenschaft. Unter seiner Leitung las ich Dantes »Göttliche Komödie«, Goethes »Werther« und »Wahlverwandtschaften«, Shelleys »Königin Mab« und »Familie Cenci«, Lenaus Werke, vor allem »Die Albigenser« und »Savonarola«. Der »Don Quichotte« sorgte für den Humor und schützte vor Überspanntheit.

Welch eine Fülle von Eindrücken und Empfindungen speicherte ich in jenen Wochen in mir auf! Wahrlich, das Leben mißt sich nicht nach der Summe der gelebten Jahre, sondern nach der Summe des Durchlebten. Mehr als eine Stunde kann dann größere Dauer bewahren als ein ganzes Jahrzehnt.

Mein Freund, der Seminarist, führte mich auch in die Geheimnisse der Stenographie ein. Ich übte diese Kunst anfangs mehr als Spielerei; sie sollte mir bald viel mehr werden.

Ich wohnte bei einer geschiedenen Frau, die eine sehr hübsche Tochter von 18 Jahren besaß. Ich führte ein geregeltes Leben, kleidete mich verhältnismäßig gut und war[98] in freier Zeit viel zu Haus. Meine Gesellschaft ward den beiden Frauen recht angenehm; und die Tochter schien sogar meine heimliche Zuneigung zu erwidern.

Verschiedentlich aber war mir aufgefallen, daß spät nachts gegen die Haustüre geklopft wurde; doch kümmerte ich mich nicht weiter darum. Eines Nachts kam ich, gegen meine Gewohnheit, spät zurück. Von weitem sah ich, wie ein Mann vor unserer Haustüre stand und mit jemand zu sprechen schien. Wie ich näher kam, ging er rasch fort. Ich glaubte in ihm einen jungen Offizier zu erkennen, der am Tage häufig unter dem Fenster des Hauses vorüberging. Die Entdeckung packte mich. Ich fand die Türe verschlossen. Auf mein Pochen öffnete die Frau. Wir wechselten einige Worte. Das Weib gab sich ganz natürlich. Ich konnte nichts Verdächtiges merken, ging auf mein Zimmer und legte mich zu Bett. Einschlafen konnte ich nicht. Eifersüchtige Qual ließ mich nicht los. Endlich fiel ich in einen schwülen Halbschlummer.

Plötzlich schrecke ich auf. Schon dämmert der Morgen. Von der Treppe her knarrt verdächtiges Geräusch. Ich im Nu aus dem Bett, klinke sacht die Türe etwas auf und sehe, wie der Offizier durch die Haustüre ins Freie schlüpft.

Meine angebetete Resi schloß die Türe hinter ihm und schlich wieder die Treppe hinauf. Sie war im Nachtkleid. Das Haar hing verwirrt um die Achseln, die weißen Brüste glänzten matt.

Ich hatte Gewißheit. Noch an demselben Tage kündigte ich mein Zimmer, zur namenlosen Verwunderung der Frau, die meine plötzliche Abreise nicht reimen konnte. Es stand mir auch nicht an, zu sagen, ich müsse fort, weil ihr feines Kind eine Offiziersdirne sei. Ich reiste nach Hamburg.

Kurze Zeit nach meiner Rückkehr aus dreijähriger Abwesenheit wurde der Zollanschluß Hamburgs an Deutschland durch die feierliche Einweihung des neuen Freihafens vollzogen. Der junge Kaiser, des zu früh verstorbenen Friedrichs Sohn, war eigens zu der Feier hereingekommen.[99]

Die Bevölkerung ward von dem Zollanschluß wenig erbaut. Das Salz stieg mit einem Schlag von 3 auf 10 Pf., Petroleum auf das doppelte, Kaffee um 25 bis 30 Pf. das Pfund, Tabak um 85 Pf. das Kilo, Tee um mehr als das doppelte. Die Zigarren wurden kleiner und schlechter. Mehl und Gemüse, überseeische Früchte, amerikanisches Büchsenfleisch, sogar der unschuldige Hering wurden höher geschätzt.

Die Wohnungsnot wuchs zur Volksplage. Hausmieter und Grundbesitzer schlossen sich zu einem Verein zusammen, der die Mietpreise bestimmte. Die Vereinskasse entschädigte die Mitglieder auch für die Häuser, die des teuren Mietspreises wegen leer stehen blieben. Die Schamlosigkeit dieses Wohnungsringes ging so weit, daß sie für sich das Kahlpfändungsrecht beanspruchten, das es ihnen gestattete, die Familien auf die Straße zu setzen, ohne ihnen ein Bett zu lassen; die Wiege des Säuglings sogar blieb den Blutsaugern verfallen.

Diese Hausbesitzerverschwörung hatte bei der Ausschaltung jedes Wettbewerbes den Erfolg, daß unter 250 Mark auch kein Loch zu mieten war.

Durch den Zollanschluß ward das Hamburger Tabak- und Zigarrengewerbe ganz besonders geschädigt. Viele Fabriken schickten sich an, ihre Räume in Hamburg und Umgegend zu schließen, um den Betrieb in Westfalen, in Schlesien mit billigeren Arbeitskräften weiterzuführen.

Als diese Gerüchte bestimmter auftauchten, ward eine Lohn- und Streikkommission gebildet. Sie beschloß den allgemeinen Streik. Ich trat in der öffentlichen Versammlung diesem Antrag mit Kraft und Überzeugung entgegen. »Kein Streik,« so forderte ich, »sondern Organisation! Ein Zusammenschluß der hunderttausend deutschen Tabakarbeiter wäre an sich die wirksamste und ehrlichste Waffe und würde das, in jedem Fall, zweischneidige Schwert des Streiks entbehrlich machen.«

Die Versammlung begrüßte meine Ausführungen mit ungeteiltem Beifall. Die Lohnkommission widersprach mir[100] und die Streikfrage blieb in der Schwebe. Ein neuer Ausschuß ward gewählt, dem auch ich angehörte. Ich stürzte mich in den Kampf mit Feuereifer. Vereinssitzungen, Versammlungen, die Presse stellte ich in den Dienst meiner Überzeugung.

Unsere Gegner blieben nicht untätig. Die Fabrikanten suchten den Zusammenschluß sämtlicher Arbeiter schon in der ersten Stunde zu hintertreiben durch einen Keil, den sie zwischen die bisher verbundenen Hausarbeiter und Hilfsarbeiter zu treiben suchten. Die Hausarbeiter liehen den Einflüsterungen und Versprechungen des Kapitals Gehör. Sie beriefen eine Versammlung, um zu den bundesrätlichen Erlassen über die Hausindustrie Stellung zu nehmen; die Hilfsarbeiter wurden nicht zu der Versammlung eingeladen. Diese kündigten nun eine Gegenversammlung an, aber die Behörde versagte die Genehmigung. Da kam es zwischen den durch mehr als ein Band zusammengehörigen Arbeitergruppen zu einem heftigen Kampf. In einem scharfen Artikel brandmarkte ich das Vorgehen der Verräter und veröffentlichte im »Echo« einen geharnischten, von 300 Hilfsarbeitern gezeichneten Protest.

Diese Tätigkeit zog mir den Haß des Hausarbeiters zu, der mich als Hilfsarbeiter beschäftigte. Der Mann wollte sich bei dem Fabrikanten lieb Kind machen und entließ mich.

Ich stand auf der Straße ohne Mittel und ohne Aussicht auf eine baldige Neueinstellung. In dieser Not verausgabte ich 12 Mark 30 Pf., die mir nicht gehörten.

Ich führte als Kassenwart eine Sammelliste für einen Streik- und Kampffonds und sollte nach drei Wochen, um Neujahr, bei der Lohnkommission abrechnen.

Da ward eines Morgens auf Grund des Sozialistengesetzes bei mir eine Hausdurchsuchung vorgenommen. Außer der Sammelliste fand sich nichts Verdächtiges. »Sie wissen, daß das Geldsammeln zu Streikzwecken der behördlichen Genehmigung unterliegt,« sagte der Kommissar. »Übrigens[101] sind Sie unsicherer Heerespflichtiger.« Trotz allen Sträubens ward ich in Haft geführt.

Ich hatte die kleine Summe nur verwandt, weil es mir bis Neujahr jedenfalls möglich war, sie zu ersetzen. An eine Unterschlagung hatte ich dabei nicht im geringsten gedacht; es ist in Arbeitskreisen eben gang und gäbe, kleinere Summen im Augenblick der Not zu persönlichen Bedürfnissen zu verwenden. Die Möglichkeit, das Geld zur richtigen Zeit zu ersetzen, ward mir durch meine Verhaftung geraubt.

Im Verhör hatte ich mich vorerst wegen der versäumten Militärdienstpflicht zu verantworten. Meine Erklärung, ich hätte mich doch in Verden bei der Polizei gemeldet, wurde als hinfällig betrachtet, denn die Meldung müßte bei der Militärbehörde geschehen. Dann kam das Geldsammeln ohne polizeiliche Ermächtigung zur Sprache.

Die von mir vorgelegte, mit dem Stempel der Kommission versehene Sammelliste belief sich, wie gesagt, auf 12 Mark 30 Pf. Man fragte, wo das Geld sei. Bei dieser Frage gähnte mir jählings der Abgrund entgegen, an dessen Rand ich getrieben worden. In meiner Angst verlor ich die Überlegung und erklärte, ich hätte das Geld an die Lohnkommission bereits abgeliefert.

Diese Behauptung mußte von vornherein als unglaublich erscheinen, denn von einem Ablieferungszeugnis konnte ich keine Spur aufweisen. Nun sollte ich, ohne vorherigen Strafantrag von seiten der Geschädigten, als der Unterschlagung verdächtig ins Gefängnis zurückgeführt werden.

Ich war wie vernichtet. In Blitzeshelle lag vor mir ausgebreitet die ganze Fülle der Schande, der ich entgegenging. Wie werden meine Gegner jubeln! Wie wird mit teuflischer Wollust die feindliche Presse über mich herfallen! Wie wird die Partei bloßgestellt, gehöhnt und geschädigt werden!

Gestern noch stolz auf der Tribüne, ein Vorkämpfer für das Recht, und heute für Veruntreuung von Geldern,[102] die durch den Opfersinn meiner Genossen zusammengebracht wurden, im Zuchthaus! Hätte sich doch die Erde geöffnet und mich mit meiner Schande verschlungen! Nur fort! Fort! Fort!

Ein verzweifelt wilder Blick nach der Türe des Verhörzimmers. Sie steht auf. Ich in wildem Satz drauf zu und hinaus auf die Straße. Einige Haken um rettende Straßenecken und durch Seitengassen entzogen mich meinen Verfolgern, die bei meinem Verschwinden anfangs wie betäubt dastanden, die leere Stelle, die ich eben erst ausgefüllt, mit blöden Augen anstarrten und erst dann zum Bewußtsein der Lage kamen.

Diese Tat der Verzweiflung hatte mich nur der allernächsten Gefahr enthoben; gerettet war ich nicht.

In Hamburg war ich nicht sicher; die 12,30 M. konnte ich vor einer neuen Verhaftung nicht aufbringen. Ich stahl mich aus der Stadt heraus und folgte aufs Geratewohl der Landstraße in nördlicher Richtung.

Am andern Tage kam mir die »Hamburger Reform« zu Händen. Schon waren die Reporter hinter mir her. Ich hatte nicht 12,30 M., sondern 300 M. an Streikgeldern unterschlagen und war aus einem ostpreußischen Regimente desertiert.

Zum Selbstmord fehlte mir der Mut. Ich wollte leben und betteln. Da ward ich verhaftet und geschlossen nach Altona gebracht. Ich fügte mich ins Unvermeidliche und tröstete mich an dem Gedanken, daß ich in den Augen meiner Genossen unmöglich als Schuft dastehen könnte, da ich seinerzeit mehr als fünffach höhere Summen richtig an die Zentralkasse abgegeben hatte. Ich ahnte nicht, daß ich dem Verhängnis meines Lebens, der Vernichtung meines gesellschaftlichen und öffentlichen Zustandes entgegenging.

In der ziemlich langen Untersuchungshaft ward ich als Zigarrenwickler beschäftigt. Es gelang mir, einige Freunde von meiner Not zu benachrichtigen. Sie schickten mir nach ein paar Tagen die Summe, die zur Tilgung meiner Schuld[103] und zu meiner Rettung genügte. Dadurch glaubte ich mich auf festem Boden. Aber die Gefängnisverwaltung weigerte sich, den Betrag an die Lohnkommission abzusenden. »Wir vermitteln keine sozialdemokratischen Gelder,« so lautete der Bescheid auf meine Bitte. Ein schriftliches Gesuch an den Untersuchungsrichter blieb ohne Beachtung. Ich wurde fast verrückt.

Vor Gericht machte ich geltend, ich sei doch im Besitz des Geldes, nur sei es mir nicht gestattet worden, es einzuschicken. Auch habe die Lohnkommission als die geschädigte Partei keinen Strafantrag gestellt.

»Die Behörde,« so ward mir entgegnet, »verfolgt mit Recht, sobald sie Kenntnis eines derartigen Vergehens erhält. Übrigens haben Sie, kurz vor Ihrem Fluchtausbruch, erklärt, Sie hätten das Geld abgeliefert. Warum wollen Sie das nun ein zweites Mal tun? Aber, wir wollen den Zeugen vernehmen.«

Der Zeuge, ein Mitglied der Lohnkommission, sagte der Wahrheit gemäß aus, daß das Geld weder durch die Post, noch durch sonst jemand abgegeben worden sei. Übrigens habe der Angeklagte bis Neujahr Zeit gehabt zur Ablieferung, und die Lohnkommission beantrage keine Strafe.

Der Staatsanwalt geißelte in seiner Anklage das verworfene Gebaren der sozialdemokratischen Wühler, die den Arbeiter um die sauer verdienten Groschen betrügen; auch sei ich bereits wegen Bettelns vorbestraft; seiner Ansicht nach liege böswillige Absicht vor, was eine exemplarische Strafe erheische. Er beantragte denn auch sechs Monate Gefängnis.

Der Gerichtshof erkannte auf drei Wochen, mit der Begründung, die Arbeiter müßten gegen ähnliche Veruntreuungen geschützt werden.

Bei dieser Bemerkung des Vorsitzenden entfuhren mir die Worte: »Sie sind ein sehr arbeiterfreundlicher Mann!« Diese Glosse brachte mir weitere neun Tage ein.[104]

Ich verzichtete auf Berufung. Mein Geschick war mir nach diesem Schlag gleichgültig geworden. Zudem, was hätte es helfen können? In den Augen des Gerichts, in den Augen der Welt hatte ich das Geld unterschlagen.

Seltsamerweise ward mir nach meiner Verurteilung gestattet, die 12,30 M. einzuschicken. Vor der gerichtlichen Verhandlung hätte mich diese Ermächtigung der Schande entzogen. Jetzt, wo ich mein Urteil schriftlich hingenommen hatte, kam die Erlaubnis zu spät. Warum gab man mir diese Erlaubnis erst nach meiner Verurteilung? Waren es jetzt, wo ich verurteilt war, vielleicht keine sozialdemokratischen Gelder mehr? O ja, doch. Aber inzwischen war ein verhaßter sozialdemokratischer Kämpfer vernichtet worden.

Ich verbüßte meine Strafe in Altona. Über die drei Wochen will ich kein Wort verlieren. Ich fügte mich und meine Schergen waren nicht unmenschlich. Zudem erwartete mich beim Austritt aus dem Gefängnistore eine schwerere Heimsuchung. Dem Kerker fast gegenüber lag die Kaserne des 55. Infanterie-Regiments. Hier sollte ich gleich nach verbüßter Strafe Soldat spielen.

Der Weg vom Gefängnis zur Kaserne schien mir ein Abstieg durch Dantes Fegefeuer zur Hölle, über deren Schwelle auch die Hoffnung nicht mitkam.

Quelle:
Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. Zweite Auflage, Frankfurt a. M. 1913, S. 96-105.
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