Ornamente legen sich als Ausfüllungen zwischen die konstruktiven Teile eines Bauwerks ... ... 12] Zahn , W., Ornamente aller klassischen Kunstepochen, Berlin. [13] Bötticher, C., Ornamentenbuch, Berlin 1834/44. [14] Gruner, L., Specimens of ornamental art, London. [15] Zahn ...
Dynameter , optisches (Ramsdens Dynameter ), ein kleines Instrument, bestehend aus einem in einer Röhre beteiligten dünnen Plättchen aus Horn oder mattgeschliffenem Glase , das mit einer seinen Teilung versehen ist und durch eine in die Röhre eingeschobene Lupe ...
Anamesite , s. Basalte .
Isodynamen , s. Magnetismus .
Flurbuch, Flurkarte, Flurnamen , s. Kataster .
Mark , ursprünglich ein Gewicht , das auf 2 / 3 verringerte römische Pfund , namentlich Münzgewicht = 8 Unzen = 16 Lot mit Kontrollzeichen ( Marke , daher der Name) versehen. Man unterschied Mark sein und Mark lötig, je nachdem es ...
Abakus , 1. Name des antiken Rechenbrettes ; 2. ältere Bezeichnung für jede Art mathematischer Tabellen zum Gebrauch beim Rechnen, neuerdings namentlich von französischen Autoren vorzugsweise für graphische Tafeln benutzt. Mehmke.
Runsen , tief in das Bergmassiv eingegrabene Falten, die auch, namentlich wenn sie mit Geröll erfüllt sind, den Namen Tobel führen.
... Menschen und Tieren nicht erlaubten, erfundene Ornamente . Ihr Charakter ist der des Flachornaments, die zugrunde gelegten Motive geometrischer ... ... der Baukunst finden wir namentlich prachtvolle, auf Pergament gemalte Arabesken in den Korans. Auch hier sind ... ... Granada zu finden sind. Seit Beginn des Zopfstils versieht man unter Arabeske das Ornament der Araber überhaupt. Im ...
... Heraldik , S. 40), eines Feldes oder eines ähnlichen Gegenstandes, namentlich dann, wenn das umfassende Beiwerk aus aufgerollten Bandstreifen, Schnörkelwerk oder Voluten ... ... a. Munition . Literatur: Meyer, F.S., Handbuch der Ornamentik, Leipzig 1888. Weinbrenner.
... Löwenkopf findet in der griechischen Baukunst namentlich an den Rinnleisten des Kranzgesimses als Wasserspeier Verwendung. Auch ... ... der Renaissanceperiode wird der Löwenkopf vielfach angewendet, in letzterer Stilart jedoch bloß als Ornament. Im Mittelalter und auch in der neueren Zeit wurden Löwenköpfe mit ...
Firstenbau ist im Bergbau die wichtigste Abbaumethode für plattenförmige Lagerstätten , die ein Einfallen von mehr als 45° haben, namentlich für Gänge und steil aufgerichtete Steinkohlenflöze von geringer oder mittlerer Mächtigkeit . Er hat seinen Namen daher, weil der ganze Abbau von der Firste der Grundstrecke aus ...
Papierborten sind namentlich in der Kartonnagefabrikation , aber auch sonst zu den verschiedensten Zwecken , hauptsächlich ... ... verwendete, meist einfarbige, häufig aber auch farbig bedruckte, durch Prägen oder Pressen ornamentierte, gestanzte. und verzierte Papierbänder verschiedenster Breite , bei deren Herstellung die in ...
Butzenscheiben , runde Fensterscheiben von 1015 cm Durchmesser . In ... ... Erhöhung, die von dem Blasrohr des Glasbläsers herrührt und den Scheiben den Namen gab. Sie wurden namentlich im 15. und 16. Jahrhundert verwendet und finden in der Neuzeit wieder mehrfach ...
Diamantverzierung , eine namentlich im romanischen Stile häufig angewendete Verzierung der Ornamente , die aus einer Aneinanderreihung von kristallähnlichen Formen oder perlartigen Körperchen besteht. Diese Dekoration bildet die Rippen von Blättern oder setzt sich in der Mitte bandartiger Formen ...
... Mineralöle , Teer und Teerprodukte namentlich die drei letztgenannten , dann auch natürliche, der Erde entströmende ... ... den Ruß entweder in Kammern oder auf kalten bezw. erwärmten Metallflächen ablagern; namentlich auf diesem letztgenannten System beruht eine ganze Anzahl neuer Rußerzeugungsapparate, von ...
Dom (lat. domus = Haus ), ursprünglich jedes Gotteshaus; später ... ... man darunter bloß die bischöfliche Hauptkirche ( Kathedrale ). In der Renaissancezeit wurde der Name von dem bei solchen Kirchen üblichen Kuppelgewölbe (dôme) auf den ganzen Bau ...
Boi , auch Boy, aus baumwollener Kette und wollenem Schuß gewebtes, ... ... als Futterstoff benutztes, tuchartiges Gewebe , auch dicke, weiche wollene Winterstoffe tragen diesen Namen; s. Tuchfabrikation . Kraft .
... obenerwähnte östliche Teil bis auf unsre Zeit den Namen Chor, während die weltlich gelegene Galerie , welche die Orgel enthält auch ... ... und aus dazwischen eingewölbten Kappen (Fig. 3 ). Die Gestaltung und namentlich die Endigung des Chores heißt der Chorschluß . Im romanischen ... ... Fig. 3 ). Der französische Chorschluß, der namentlich bei den großen fünfschiffigen Kathedralen in Frankreich, aber ...
Korb , in der Luftschiffahrt der unter dem Ballon hängende ... ... . Derselbe wurde ursprünglich aus Holz in Schiffsform gezimmert und erhielt danach den Namen Gondel . In England trat sehr bald an Stelle dieser unelastischen und ...
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