... kann für die allgemeinen Schulinteressen, daß Talent Aufmerksamkeit ist, aber nicht immer Aufmerksamkeit für die geforderten Interessen. Und fast ... ... den Folgen darauf schließen, daß wir aufgemerkt haben, daß wir ohne Aufmerksamkeit aufmerksam gewesen sind, dann redet die Wissenschaft von passiver Aufmerksamkeit. Aufmerken ist so gewiß eine Arbeitsleistung, ...
... Sinneseindrücke verschiedene Sprachbezeichnungen, je nachdem der Eindruck mehr passiv ist oder mehr mit aktiver Aufmerksamkeit verbunden. Die verschiedenen Worte sind in der ... ... höre ich den Ton, ohne ihn zu beachten, zu bemerken. Vielleicht bemerke ich ihn, ohne ihn auch nur für die ...
... wieder eine Richtung der Aufmerksamkeit) die Ursache meiner wirklichen Schmerzempfindung nenne. Es ist für Metaphysiker ... ... sum. Lange nach Descartes hatte Kant, hart wie der Hammer einer Hammermühle, der nicht mehr von einer menschlichen Faust regiert wird, ... ... dadurch lösen, daß er sagte: Je mehr Fortbewegungsarten wir erlernen, je mehr wir uns im Gehen, ...
... Planetensystem des Ptolemäos ist für den Historiker merkwürdig. Nur gelten darf es nicht mehr wollen. Die Welterklärung des Aristoteles soll ... ... Regel, die Natur bringe von dem Möglichen immer das Beste hervor, also der Optimismus , den Voltaire ... ... . Wir alle nennen einen abgedroschenen Satz, der die Aufmerksamkeit gar nicht mehr zu erregen vermag, einen Gemeinplatz. Ich habe in Prantls ...
Bedeutung – Der Aufmerksamkeit der Grammatiker konnte es nicht entgehen, ... ... zu fremden oder dunkeln oder mehrdeutigen Worten. Aus diesem Grunde wäre es sehr verlockend, das Grundwort deuten ... ... im Sprachgebrauche des Scholastikers mit ängstlicher Unterscheidung ausdrückte, das braucht uns nicht mehr zu kümmern. Über den Bedeutungswechsel habe ich (K. d. Sprache II, S ...
... Trinken. Dabei scheint es mir aber zweifellos zu sein, worauf einmal aufmerksam gemacht werden muß: daß das Geschlechtsleben trotz der Undefinierbarkeit des Geschlechtsbegriffs wie ... ... der Sprache beeinflußt hat, nicht zuletzt die Formung des grammatischen Geschlechts. Zwar die Vermehrung der beiden natürlichen Geschlechter um ein drittes, das ...
... aber niemals in ihre Tiefe: er hält es noch für bemerkenswert, daß die Amerikaner das bekannte Sternbild bald den Wagen, bald den großen ... ... des amerikanischen Geistes sei es gesagt: auch mit dem Pragmatismus hat Amerika aus Europa altes Kunsthandwerk hinübergeholt, das in Europa weniger ...
... die Marter der göttlichen wie der irdischen Gerechtigkeit bezeichnete und später immer mehr verblaßte, hat sich eine ... ... . Die Verantwortung wird der Gesellschaft und ihren Einrichtungen seitdem von allen Sozialreformern immer leidenschaftlicher zugeschoben; diese Einseitigkeit ... ... nicht mehr so; was immer man als Wirkung des Strafens erhofft, immer meint man den verbrecherischen ...
... in der Eisenbahn, im Luftschiff immer schneller und komplizierter ausführt, sind immer von Erlebnissen begleitet. Der laufende ... ... Augen sich schiebt, richten wir vielmehr unsere Aufmerksamkeit nur darauf, daß soeben etwas war und jetzt etwas ... ... den ich schon vorbereitet habe; das zeitliche Verhältnis ist immer nur Merkzeichen, Merkzeichen im Bewußtsein eines andern Empfindungserlebnisses; die wirklichen ...
... Geschmack bringen es dahin, daß das Surrogat am Ende nicht einmal mehr als minderwertig empfunden wird; die Armen wissen es nicht besser. Gewohnheit ... ... bloß für ein Bild zu nehmen oder gar für einen Scherz; sie trifft vielmehr ernsthaft den traurigen Sachverhalt. Die stumpfen Menschen haben keine Empfindung für ...
... weil ihnen das historische Christentum kein lebendiges Wort mehr ist, keine Lebensmacht mehr. Mit den Frommen kann ich mich nicht ... ... Mensch, in der Kirchensprache Waschung, besonders Fußwaschung. Merci (merces) im Sinne von Dank (Lohn, unverdienter Lohn ... ... will ich gern zugeben und mehr noch. Das Christentum ist immer noch kein totes Wort; ...
... , und für unser Sprachgefühl noch seltsamer: »Ist das nicht ein jämmerlich Ding , daß wir Christen ... ... ; Da ist es nun wirklich sehr merkwürdig, daß, wie eben Hildebrand bemerkt, Goethe jedesmal, wenn ... ... daß das Individuum sich nicht mehr wohl fühlt. III. Wie immer wird zum Hauptworte einer Wissenschaft ...
... , fügt aber in einer Anmerkung hinzu: »Mit der rein negativen Kritik , wie sie F. Mauthner ... ... » Kritik der Sprache« zu erfinden, wenn sie meine Arbeit gar nicht mehr genannt wissen wollen. Es war ja auch ein deutscher Buchhändler, ... ... den hübschen Einfall kam, das neu entdeckte Amerika nach dem fleißigen Schreiber Amerigo Vespucci zu nennen, anstatt nach dem ...
... nachher das Wort Gott nicht mehr, wie wir nachher nicht mehr vom Storch sprechen. Man bedenke doch ... ... Religion etwas, sie will also immer etwas Künftiges, einen Zweck . Immer nennt sie einen wollenden ... ... verschult und angreifbar. In dieser überzeugenden Anmerkung will er wie immer die um Menschenschicksal unbekümmerte eiserne Kette der Notwendigkeit darstellen ...
... der Hunger sich meldet. Das Neugeborene schreit oder wimmert. Der Schrei oder das Wimmern ist ein Reflexlaut der Sprachwerkzeuge, ist noch ... ... auch des erwachsenen und besonnenen Menschen sind, wenn sie nicht von der Aufmerksamkeit besonders kontrolliert werden, so vielen Täuschungen unterworfen, daß ein Gewissenhafter ...
... Welt an Gold, Eisen oder Baumwolle wird durch diese Industrie nicht vermehrt. So bereichert die Sprachindustrie auch nicht die Welterkenntnis. Was ich hinzufügen möchte, klingt mehr als banal, ist aber gegenüber den Torheiten der Sprachgesetzmacher nicht zu ... ... er wirklich existierte, wäre er immer eine gehirnlose Gottheit. Die Spaltung der Worte aber in verschiedene Begriffe ...
... unsere wäre der Allmacht des Schöpfers immer möglich gewesen. Die immer noch thomistische katholische Kirche läßt sich ... ... Bruchs. Der König ist nicht groß vor seinem Kammerdiener, der Kammerherr nicht groß vor seinem König. Auch die Blasphemien sind ... ... Ein Schüler Pierre Bayles. Staatsraison brachte ihn dazu, seinen Atheismus mehr und mehr für sich zu behalten und am ...
... zuerst von nahestehenden Menschen abstrahierte Todesbegriff ohne gezwungenen Bedeutungswandel keine Anwendung mehr findet. Was einzig gegen das Weismannsche Aperçu sich einwenden ließe, das ... ... Todesbegriff, mit dem sich der menschliche Seelenbegriff vielfach gekreuzt hat, will nicht immer mit der begrifflosen Natur zusammenstimmen. Trotz dieser leisen sprachkritischen Bedenken ...
... »dieser Baum ist und bleibt eine Tanne« heißt wirklich nicht mehr als »ist eine Tanne«. Scheinen ist häufig so sehr nur ... ... zurückgeführt werden können, das Sein jedoch unvorstellbar ist und immer unvorstellbarer wird, je mehr Mühe wir uns geben. Das gilt für den ...
... an die Bedeutungsübergänge gedacht, die zu Integrität hinüberführen; er dehnte vielmehr den Begriff der mathematischen Integration auf das Naturgeschehen aus. In der ... ... Einheit . Im Unterbewußtsein von Spencer mag da die so häufige Verwechslung von numerischer Einheit und natürlicher, logischer Einheit sich vollzogen ...
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Anselm vertritt die Satisfaktionslehre, nach der der Tod Jesu ein nötiges Opfer war, um Gottes Ehrverletzung durch den Sündenfall des Menschen zu sühnen. Nur Gott selbst war groß genug, das Opfer den menschlichen Sündenfall überwiegen zu lassen, daher musste Gott Mensch werden und sündenlos sterben.
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