Fatalismus – Als Karl Moor den Entschluß gefaßt hatte, Räuberhauptmann ... ... noch andre Energien bestimmen den Weg. Jede Schneeflocke muß zuletzt auf den Zweig niedersinken, auf dem ... ... uns das deutlicher, wenn wir für ein Weilchen (oder für immer) auf den Willensbegriff verzichten, dessen Negation ...
... Gegenstand schon unter dem Schlagworte Okkasionalismus behandelt. So will ich denn aus der kleinen Not eine kleine Tugend machen und, anstatt wiederum zurück ... ... schon die Ansicht ausgesprochen, daß es für die Übereinstimmung der beiden Uhren außer den drei Leibnizschen Erklärungen noch eine vierte gäbe: Leib und Seele ...
... Ursache , wie sie die Scholastiker aufstellten – den materiellen, den formalen, den wirkenden Ursachen und den Endursachen – reichlichen ... ... des Rätsels Lösung. Und an dieser Stelle, da er den Willen als den Schlüssel des Weltgeheimnisses entdeckt zu ... ... , in der »Epiphilosophie«. Seit den ältesten Zeiten habe man den Menschen als Mikrokosmus angesprochen; ...
... Personifikation sei, das dürfte natürlich den gebildeten Griechen klarer gewesen sein als den ganz abergläubischen Polynesiern. »Wie ... ... manches anführen vom Nutzen , den die längere Fürsorge der Eltern den Kindern bringt usw.« Man ... ... Negativität des Todesbegriffs war allen Mystikern eigen, den indischen, den griechischen, den deutschen. Sehr schön finde ich den Gedanken ...
... hat, so mag das ein Wandertitel für moralische Bücher gewesen sein, den wir im Orient wie im Abendlande ... ... , im Werden die Ungeschiedenheit, die Ungeschiedenheit auch im Sein , in den Dingen . Wer sich im Abendlande zum Taoismus bekennt, der bekennt sich zu einem suggestiv neuen Namen für den ungenannten Gott der Stummen des Himmels ...
... Raum Substanzen seien oder nicht, würde nicht helfen; denn wir wissen von den Substanzen mit Sicherheit nur das ... ... Wissenschaft oder die Sprache einmal dahin gelangen, das Fluidum, den Fluxus oder den Strom der Zeit als Ursache zu begreifen ... ... denn die Kräfte zu den Ursachen oder zu den Wirkungen, zu den ...
... vgl. Art. Entwicklung ) den Spencerschen Hilfsbegriff der Integration abgelehnt, weil wir doch eigentlich in der Wirklichkeitswelt ... ... was ein Ganzes. Nun aber erfahren wir plötzlich, daß Integration für den Sprachgebrauch der Biologie und Physik ... ... dessen Form wir nicht kennen. Nichts hindert uns, den Weltenraum und den sog. Äther und alle sichtbaren Sterne und die ...
... anderswoher eingeführt worden sein mag; denn es wird gelegentlich in den Glossen zur bessern Erklärung von atum hinzugefügt ... ... produktiv . Aber wir haben erst vor wenigen Jahren den Streit erlebt zwischen den Dichtern und Theaterstücklieferanten, die sich die ... ... Sinn miteinander stritten, einmal zur Besinnung kam, den Geist der Menschheit für den vorläufigen Namen eines noch ...
... machen. Wir haben angefangen, das ewige Forschen nach den Ursachen als den zureichenden Gründen für eine Verirrung des ... ... den Wert des menschlichen Daseins, überlasse ich gern den Optimisten und den Pessimisten (vergl. Art. Optimismus ), ... ... So hätte ich mit einer kleinen Konstruktion den Sinn oder den Zweck der organischen Welt gedeutet und ...
... zunächst ganz gewiß, was unmittelbar den Tastsinn anging. Was mit den Fingern betastet, betippt werden kann, ... ... in keiner Sprache wahr ist. Nur was den Tastsinn, den Geschmack und den Geruch affiziert, heißt Stoff oder hieß ... ... übersetzt wurde, und daß dieses Wort ziemlich genau den Sinn hatte, den wir jetzt mit Objekt verbinden. Der ...
... , und verwenden das Wort fast ausschließlich für den englischen Humor und für den deutschen, so viel sie ihn verstanden ... ... des Altertums brachte die Vorstellung von den vier Säften auf, von den vier humores , deren richtige Mischung ... ... gibt humoristische Gestalten, humoristisch für den Betrachter oder für den Leser. Ich finde ein unfreiwillig humoristisches Eingeständnis ...
... er die verschiedenen Fähigkeiten die in den Menschen liegen zeigt Einer jeden den Theil der Gelehrsamkeit bestimmt der für ... ... wird, ist Wahrheitsliebe.« Ich finde da schon den Gedanken vorbereitet, den Grillparzer so schön ausgesprochen hat, und just ... ... sei, »insofern ich mich nämlich denn doch, trotz allem Abstande, für den Besten halte, der nach ...
... verführen, die Göttin Fortuna, d.h. das objektive Glück oder den Zufall , mit dem subjektiven Glücksgefühle zu verwechseln. Demgegenüber fühle ich mich ... ... Hilfe man die Chancen des Zufalls beim Glücksspiel bestimmt, vom Interesse abhängig; denn die Bezeichnungen günstige ... ... , weil sie auf die Unterscheidung zwischen den Gütern der unsteten Göttin Fortuna und den bleibenden Gütern hinweist. Eine letzte ...
... den zumeist verrufenen Gebetmühlen der Tibetaner geschieht, vielleicht auch bei den in den Gebetriemen der Juden eingenähten Sprüchen, endlich aber überall da, wo ... ... , sollte für ein Gebet gelten. Wodurch sich dann das christliche Gebet von den Zaubersprüchen der Juden, der Moslemin und der ...
... zwar wird es jetzt gleich sowohl von den Dingen als von der Zeit selbst gebraucht. Der ... ... Sinne ist die Dauer oft definiert worden, als etwas an den Dingen , so von Spinoza und von Wolf; auch von Kant: ... ... Teile der Dinge , die Atome , nicht vorstellen. Immer müssen wir den gegenwärtigen Moment mit einer Handvoll Nachbarmomente ...
... mystagogus , der in die Mysterien Einführende, der den Mysten , den Einzuweihenden, Geleitende ) eingebüßt; bereits Cicero konnte ... ... hätte hinter der Seelenwanderung, hinter den ewigen Höllenstrafen auch der Verkehr mit den Seelen der lieben Abgeschiedenen seinen ... ... gewesen zu sein) bis auf den heutigen Tag. Schlimm genug für den Protestantismus, daß Luther und Melanchthon ...
... die zugleich begeisterte Sprachreiniger waren, den spruchartigen, kurzen deutschen Vers, den Vers des Hans Sachs, der ... ... etwa genau unterschied, mit Nuttelvers den maccheronischen, mit Klüppelvers den deutschen und den lateinischen Reimspruch bezeichnete, das ... ... man es anstellen sollte, bei Platon den religiösen Griechen, den Denker und den Dichter auseinanderzureißen. Poesie gehört ...
... ohne Volksseele. Es gibt kein sensorium commune zwischen den Menschen, es wäre denn die Volkssprache. Das Individuum nun hat erst ... ... als die alleinige Autorität des Sollens erkannt hat, wer den Streit um den Sollbegriff als den schattenhaftesten Wortstreit erkannt hat, der hat in ...
... Menschen die Menschenart im allgemeinen verstand oder vielmehr den individuellen, am Ende gar den augenblicklichen Menschen, ob er unter dem ... ... nehmen. Wenn wir nun unter den strittigen Begriffen des Satzes jetzt besonders den des Maßes metron beachten ... ... Es würde mir aber kleinlich scheinen, den Satz des Protagoras nur darum auf die Maßeinheiten anzuwenden, weil alle ...
... Himmel – Ich hatte einmal auf den leisen Bedeutungswandel hingewiesen, den der deutsche Ausdruck durchmachen mußte, um von ... ... , nicht von Goethes Versen, nicht von den Kapitellen unsrer Säulen. Aber den Modernen von heute, denen, ... ... die ruhigen Leute richten, die in den Gestalten des griechischen Himmels, in den Göttern des Olymps, nur ...
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