Ding – Wir haben erkennen gelernt, daß die Gesamtheit aller ... ... klarer als unsre Vorstellungen von einem körperlichen Ding. Ich habe vorhin gesagt, daß unsre Sinneseindrücke die relativen Dinge- ... ... . Ein isoliertes Ich gibt es ebenso wenig als ein isoliertes Ding. Ding und Ich sind provisorische Fiktionen gleicher Art.«
... gegenüberstehe, als ein gleichartiges Ur- Ding oder als ein völlig unbekanntes Ding -an-sich, gegenüber einer ganz anders unbekannten Erscheinungswelt. Weil aber Tao ... ... erste Ur-Sache« unserem Gottesbegriff entspräche, nicht aber in der Bedeutung » Ding -an-sich«, darum allein steht der Taoismus höher als ...
... Erscheinungen braucht nur ein relatives Ding -an-sich zu sein, mag einen Regreß zu einem Ding -an-sich zweiter Potenz gestatten, so daß Raum und Zeit an ... ... die Zeit im Bilde einer Geraden wiederzuerkennen. Und dann ist es ein ander Ding , an dieser einen Richtungslinie einen Zeitpunkt zu bestimmen, ...
... kennen und die doch existiert, ist das Ding -an-sich; dessen Erscheinung , die wir allein kennen, geht in ... ... Objektivationen des Willens sind (wie bei Kant: apriorische Erscheinungsformen des Ding -an-sich); und Schopenhauer wird wirklich scholastisch, wenn er die ...
... war (hieß ) der oberste Gott der Griechen, das Ding an sich ist (heißt ) transzendent, das Atom ist ... ... daß wir für die Summe unserer Sinneseindrücke keinen Sinn haben. Darum existiert das Ding an sich auch nicht, nicht für uns. Es hat ...
I. »Wenn Gott nicht existierte, man müßte ihn erfinden.« ... ... läßt, absehen; wir müssen völlig durchdrungen sein davon, daß das gleiche Ding dem einen Gott und dem andern Götze sein kann, wenn wir uns von ...
... verschiedener Empfindungen sein kann, die dann auf ein Ding hinweisen (Raum und Zeit zusammen könnten als so eine Ursache ... ... wieder an die Wärme. Durch Jahrtausende hielt man die Wärme für ein materielles Ding , für ein Fluidum, wunderte sich gar nicht darüber, daß ... ... Farbe, eine relative Realität, Erscheinungsrealität, gegenüber ihrem Ding an sich, das eine Bewegung ist. Aber zugleich ...
... mit einem hübschen Philologenscherze: Atom heißt ein Ding , welches weder die Hand noch der Geist anatomisch weiter zu ... ... beleben, weil er in den Atomen die Substanzen zu sehen glaubte, das Ding -an-sich der Erscheinungen . Aber in Wahrheit war eine andre ...
ganz – ist uns ein so geläufiges Wort; seine Bedeutung ... ... Volk, eine Wissenschaft usw. ein Ganzes nennen, beleben wir, personifizieren wir das Ding oder das Gedankending, sprechen wir im Bilde, auch ohne daran zu denken. ...
I. Ich halte mich natürlich an den Artikel Geist im D ... ... so nachzuweisen, daß die beiden Antipoden sich unter ihren so verschiedenen Worten für das Ding -an-sich ein und dasselbe vorstellten. Hätte doch Schopenhauer recht gut sein ...
... natürlich fortgelassen wurde, wurde natura zum Ding , zur Substanz, zur einzigen Substanz. Eigentlich vollzog sich dieser Übergang völlig ... ... , c) die Lebenskraft oder sonst die Kraft im einzelnen Organismus oder Ding , d) das Wesen des einzelnen Organismus oder Dinges . Es wäre ...
... einfach, weil Gas ein Ding ist, wenn auch nur ein luftförmiges Ding . Nun aber haben wir auch ein ... ... Kraft Eigentum werden? Elektrizität ist ja eine Kraft , kein Ding , keine Sache? Und wenn einer ein Recht hat, aus einem ...
schön – Homeros und Sophokles, Pheidias und Raphael, Dante und Shakespeare ... ... sie sich wirklich an einer Sachen befindet«; die Schönheit sei keine Chimäre, kein Ding , das nur in der Einbildung bestehe, sondern etwas Wahrhaftiges, eine aus vielfältigen ...
I. Beim Stoffbegriff wird uns die Einsicht in das Wesen der Lehnübersetzungen ... ... Wundt erkennt, daß Materie nur ein Begriff sei; Mach, daß »das Ding , der Körper, die Materie nichts sei außer dem Zusammenhang der Farben, Töne ...
... Krankheit als ein unabhängig vom Körper bestehendes Ding , das den Menschen befällt, ist hier ganz besonders verwirrend« (S. ... ... , aber auch nicht einmal der substantiv-mythologischen Welt; er ist überhaupt kein Ding mehr, er ist ein Unding, er ist – genau genommen – ...
Humor – ist ein so neuer Begriff , daß seine Definition ... ... , weil es Humor in der substantivischen Welt nicht gibt, weder als ein reales Ding , noch als ein Gedankending; es gibt Humor nur in der adjektivischen Welt; ...
Äther – Ein leer gewordenes hübsches Gefäß aus der Griechenzeit, in welches Chemie und Physik neuerdings neuen Inhalt zu gießen wetteifern. Die Bezeichnung Äther für Alkoholderivate stammt aus ... ... ; der Äther wird zum Raum , wenn wir an ihn glauben als ein Ding .
Dauer – Das Wort ist ein konfuser und nicht unbedenklicher Begriff ... ... die Zeit fließe dahin wie ein Strom und mitten im Strom daure ein Ding , unverändert wie ein Felsen. In diesem Sinne ist die Dauer oft definiert ...
... spezifischen Sinnesenergien (»Ich kann kein Ding ersehen, es wäre mir denn gleich; ich vermag auch kein Ding zu erkennen, es wäre mir denn gleich. Gott hat alle ... ... . 333); ich würde Schopenhauer in ihm finden. (»Wäre ein Ding über tausend Meilen, und ich ...
... Psychologie und der Ontologie (Seele, Ding ) nur Fiktionen sind, an sich unwirkliche, nur für das ... ... nicht mehr die erste Ursache genannt wissen, schreibt aber sogar dem Ding -an-sich eine Kausalität zu, was bekanntlich zuerst schon Schulze-Änesidem getadelt ...
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