... in etwas anderes. Stoff, Materie war zunächst ganz gewiß, was unmittelbar den Tastsinn anging. Was mit den Fingern betastet, ... ... dafür bald genug. Man nahm den Weg der Fortpflanzung, also einen Raumbegriff, ganz unlogisch für die Ursache , die doch zuletzt etwas ... ... seit einigen Jahren wird die elektrische Energie , die doch ganz gewiß eine und dieselbe ist mit der ...
... auch dieser Satz, wie alles eben, wieder eine Tautologie enthält; denn ich heißt ja wieder selbst ... ... bis zu dem schmachvollen Dienste einer Copula, zum Kuppeldienste, herabgesunken und darum auch ganz tonlos. Neben diesem ganz unbetonten sein gibt es das gleiche Wort noch ...
... solle, und bewege sich auch ganz richtig hin. Die Zeit in abstracto mache vielleicht auch einem Philosophen ... ... empfinden wir nicht einmal die Verdoppelung, bei ganz großen Gewichten, wie bei ganz großen Schiffsladungen, würde eine Verdoppelung ebenso ... ... des Bildes deutlicher machen. Wir haben eben ganz nebenher den Gedanken zu ertappen gesucht, daß die Unendlichkeit der ...
... von denen wir kaum, und ganz im allgemeinen, etwas wie eine dunkle und konfuse Vorstellung haben« (§ 10 ... ... words to do it by. Um diese Befreiung von dem scholastischen Formbegriff ganz würdigen zu können, vergleiche man ... ... die Korpuskulartheorie Boyles war ihr gegenüber ganz hilflos; er kann den Formbegriff nicht ganz aufgeben, versteht unter ihm aber ...
... emotio (wo wir unser internationales Emotion herhaben, ist ganz genau gar noch nicht aufgeklärt), auch die amotio mentis konnte es ... ... Ausartung. Schon im Neuen Testament ist aber ekstasis zu finden, nicht ganz als terminus technicus, aber doch als häufige ... ... . Ekstase ist so christlich, daß ein rechter Christ ohne Ekstase nicht ganz Christ ist. Und dieser ...
... genaue, wortwörtliche Übersetzung findet sich ein Beispiel, eben der Satz in Fischarts Geschichtsklitterung (Ausg. v. Scheible, S. 36): ... ... schöne Bemerkungen aus dem deutschen Wörterbuch hersetzen. Campe hat von den Knüttelversen ganz richtig bemerkt, sie seien »Verse, die nur der Reim zu Versen ...
... einem fremden Willen gemacht. Ganz ähnlich scheint mir sollen als Ausdruck eines Wunsches (» Gott ... ... , wie der Deutsche das werde in ich werde geben . Ganz anders liegt es bei den sogenannten Hilfsverben sollen, wollen, können, dürfen ... ... . Der Unterschied zwischen dieser Gruppe und der großen Menge der sinnfälligen Verben ist ganz wo anders zu suchen. Ich habe ...
... ersten Stufen die vorläufigen und falschen Abstraktionen ganz und gar schenken wollte, wenn man sich solange wie möglich ... ... gab als den auf Aristoteles begründeten, hieß diese Gelehrsamkeit ganz einfach die Scholastik, deren Scharfsinn heute fast unbekannt ist, deren unfruchtbare Begriffsspalterei ... ... ein Wortspiel zu sein scheint, wenn ich unserer Schule ihre Scholastik zum Vorwurf mache. Der wäre erst der Befreier von der unwürdigen Tyrannei ...
... logische Folge der Androhung, die doch sonst ganz unwirksam geblieben wäre. Wirklich mögen manche Martern der alten Strafrechte ... ... und Zeit wohnen. II. Bevor ich den Versuch mache, das Straf- Recht über einen andern Mittelbegriff mit dem Rechte ... ... sich handelt, gehört der verbalen Welt an; und wir wissen ohne Definition ganz genau, was wir unter strafen ...
... dem damals neuen Heimweh) ein besondrer, uns ganz unbekannter Sinn.« Ganz verwegen erscheint Reimarus, wenn er einmal ... ... Menschensprache ist. H. Lorm, der das Unglück hatte, ganz taub und fast ganz blind zu werden, unterhielt sich recht geläufig über ... ... Intelligenz mit mikroskopischen Schritten einander wechselweise gefördert haben? Daß wir eben nur sprachlich bald Sprache, bald Intelligenz nennen, ...
... Folge hat. Nun gibt es einen ganz nah verwandten Sprachgebrauch (ich habe es eben einen wahren Übermut der ... ... sie für wahr halten; das Wort wird in ganz ähnlicher Bedeutung , mit ganz verschiedenem Gefühlston gebraucht, oder doch von Hunderttausenden ... ... entspreche, darüber zu entscheiden wäre Aufgabe der Sprachkritik , die ja ganz besonders darüber wachen möchte, ...
... oder Arten oder Begriffe ist nur ganz unverhältnismäßig wenig gewachsen. Es gibt eben in der Natur Milliarden von ... ... gar Psychologie in ihren Objekten steckt. Am ehesten könnte man und ganz verwegen von einer Geschichte der Naturdinge bei den sog. chemischen ... ... ein Spezialfall der Astrogonie wäre. Die Geschichte all dieser Naturdinge wäre also etwas ganz andres, wäre nach dem ...
... der Papst persönlich durchgesehen, ohne unbegreiflicherweise Druckfehler ganz vermeiden zu können. Die Ansicht der katholischen Gelehrten, der Papst ... ... Unfehlbarkeit für seine philologische Arbeit in Anspruch nahm, war es ganz konsequent, daß er seine Edition nicht nur für den Gebrauch der Kirche ... ... sich besonders gegen den Vorwurf, den entscheidenden Satz, daß der Glaube allein selig mache, falsch übersetzt zu haben, weil ...
... wird genauer durch Reue , Gram, übersetzt, was das rechtliche Bild ganz verläßt) hat allein das Verhältnis des Menschen zu Gott ... ... Lateinischen waren, und daß die großen Feste Weihnachten und Ostern ganz frei aus der vorchristlichen Zeit ... ... gelehrt, daß die Sprache ein ganz untaugliches Werkzeug der Erkenntnis sei, aber ein ganz ausgezeichnetes Werkzeug der Kunst ...
... zu vornehm, wie figure commune , was aber noch ganz gut dem Durchschnittlichen entspricht. Im Englischen ist common etwa zwischen dem ... ... Spinoza als Staatsrechtslehrer (im politischen Traktat II. 8) begründet das Naturrecht ganz unbefangen damit, daß jeder nur soviel Recht hat, als er Macht ...
... Materie zwei verschiedene Worte für die gleiche Vorstellung sind, daß ferner die Kausalität eben auch nichts weiter ist, als wieder die Materie oder die Wirklichkeit, vorgestellt ... ... Griechen hatten das Wort energeia , das – wie eben erzählt – von Aristoteles zu einer Ursache seiner selbst, ...
... die Anhänger von Fries und von Herbart, ganz abgesehen von den noch nicht ganz schulgemäßen Hartmannianern und Nietzscheanern. Diese ... ... sind, Systematiker sein zu wollen. Alle drei, die törichterweise, ebenso auch eben von mir, immer zusammen genannt werden, waren starke philosophische Schriftsteller, ... ... den Meister einen Dreiviertelskopf und blieb bei seiner These, jetzt als seiner ganz eignen Wahrheit . Was ...
... den vielen geistigen Vermögen die Wahrnehmung erst zur Wahrnehmung mache. Es konnte ganz allgemein der Verstand sein, wie es unter allen Männern ... ... für die Muskelbewegungen des Schützenauges beim Zielen kein anderes zusammenfassendes Verbum als eben das Zweckverbum zielen; wir haben keinen besondern Ausdruck dafür, wie ...
... , daß das Subjekt etwas mache, etwas tue . Und diese unklare Vorstellung verbinden wir immer noch mit ... ... sauber zu verwenden, als Copula; und dieser Begriff paßt, wie wir eben gelernt haben, besser in die substantivische Welt als in die verbale. Nun habe ich eben auch den Formfehler meiner Dreiteilung der sprachlichen Welten zugestanden: daß nämlich ein ...
... hat, meinte (Wesen des Christentums ): »In Gott mache ich eben mein Futurum zu meinem Präsens«. Gott ist der ... ... , gewesen war. So wie aber schon das Altertum die ganz ungriechische, ganz christliche Verzweiflung an der Kalokagathie der Menschennatur kannte, so ...
Buchempfehlung
In der Nachfolge Jean Pauls schreibt Wilhelm Raabe 1862 seinen bildungskritisch moralisierenden Roman »Der Hungerpastor«. »Vom Hunger will ich in diesem schönen Buche handeln, von dem, was er bedeutet, was er will und was er vermag.«
340 Seiten, 14.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro