... aus, wenn er (»Materie und Gedächtnis« S. 140) sagt: »Meine Gegenwart ist ihrem Wesen nach sensorisch-motorischer ... ... unsäglich schwer auszurotten sind. Aber ich habe schon (a. a. O. S. 526) von fern auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, die ... ... Ich gehe nicht so weit wie James (Psychologie S. 297 f.), der jede Verbesserung des Gedächtnisses für ...
Rationalismus – In meiner Darstellung des Nominalismus (II. S. 160) suchte ich zu zeigen, daß die Dogmen der christlichen Kirche im Mittelalter aus der Vernunft bewiesen werden sollten, daß dann zwischen beweisbaren und unbeweisbaren Dogmen unterschieden wurde und daß endlich die Religion ...
... nennt. Ich habe schon gesagt (vgl. Art. Atom , S. 97), daß der Zufall der Wortgeschichte die Lehnübersetzung von atomon ... ... scheint mir auch im Individualismus verborgen zu sein, wie er besonders von J. S. Mill und Spencer gelehrt wird. Jeder Zwang, den die ...
... auf eben das, was wir interpretieren wollen« (S. 141). Wir hoffen, unsere eigene Psychologie auf die primitivere Kinderpsychologie ... ... Kindersprache und für die Sprache überhaupt hat er dabei gründlich mißverstanden. Er meint (S. 63), ein Kind von drei Jahren könne keine Bilder schaffen ... ... besonders Kr. d. Sp. I 2 , S. 448 ff.) Es hätte der neuern Experimentaluntersuchungen gar ...
Selbstbeherrschung – Die Tugend der Tugenden. »Sie ist die Grundbedingung aller ... ... Tüchtigkeit, im besondern die allgemeine Grundform der individualistischen Tugenden« (Paulsen, Ethik 2 S. 397). Dann aber ist für Paulsen dieselbe Selbstbeherrschung auch wieder eine Pflicht ( ...
... eingerichtet wurde« (Aufsätze über Vererbung , S. 128). »Auch.« Das Wörtchen steht in diesem Falle (Paul, D. Wörterbuch, S. 35), um auszudrücken, daß der zweite Satz die natürliche Folge des ... ... sprachlichen Ausdrucks. Er unterscheidet zwischen Unsterblichkeit und Ewigkeit (a. a. O. S. 643), er kennt die Negation im Begriffe der ...
... geschaffen hat zum Kampfe gegen die Entwertung der Energie (S. 38); Entwicklung sei organisierte Fähigkeit, ektropisch zu werden (S. 40); im Menschengeschlechte sei die ektropische Fähigkeit auf den bisher höchsten Punkt gestiegen (S. 48); es sei die Signatur alles Individuellen, alles ...
... bei Begriffen wie; Schatten, Flamme, Wind, Donner . Der Donner ist nicht ein zweites Mal da, substantivisch neben ... ... Der Gedanke ist am besten von Mach ausgedrückt worden (Erkenntnis und Irrtum ² S. 15); er nennt Ding und Ich Scheinprobleme: »Es ergibt ...
... , so hätte diese Frage gar keinen Sinn« (S. 712). Denn Kant ging ganz gewiß von Naturwissenschaften aus, und was ... ... und doch ausgedehntes Wesen erdacht zu haben« (Krit. d. prakt. Vernunft. S. 43). Diese Stelle ist wichtig dafür, wie lange Kants ... ... Sprachverächter, durch den Menschenbegriff überwunden hatte. »Nenn's, wie du willst.« Aus Schillers trunkenen Versen; ...
... von vanus und eitel irgendwie mit Wind zusammenhing (noch Luther sagt für Eitelkeit gern das Eitel; ... ... der Liebe bestehen. (Vgl. Art. Ehre S. 204.) Nur daß die Liebe ein vorsprachliches Gefühl ist, und ... ... der Worte, der Frage, die ich (Kr. d. Sp. I² S. 151 ff.) zu beantworten gesucht ...
... den eignen Standpunkt für den äußersten Gipfel zu halten. Wie wir's zuletzt so herrlich weit gebracht. Hegel und Kuno Fischer standen ja nicht ... ... der Erreichbarkeit sichrer historischer Kenntnisse überhaupt mit sich gebracht. Bernheim fährt fort (Einleitung S. 76): »Die alte grundsätzliche Skepsis gegen die Gewißheit aller menschlichen Erkenntnis ...
... ausgedehnt habe. In seinem Hauptwerk (Bd. II S. 204 3 , S. 225) stehe allerdings »der Wille ist ... ... aus der Sprachwissenschaft holt (W. i. d. N. S. 95 ff.). Jeder metaphorische Gebrauch des Verbums ... ... (Brief vom 21. XII. 1829, Briefe, Grisebach S. 62 und 58). 4 ...
... geschworen wird. Noch Schiller hat dieses tote Symbol bemüht: »nur Helios vermag's zu sagen, der alles Irdische bescheint«, und Heine, der bei Grimm ... ... fand ich, wo er gottlos-mystisch wird, fast wie Angelus Silesius (Hertz S. 124), bei der Abfahrt zum Kampfe mit Morolt: ...
... auch diesem Gedanken – so fragt Weismann (S. 258) – zugrunde liegt? Dem Gedanken, daß die Art trotz ... ... oder dem Anderbecker Hafer, daß er von dem Menschen hochgeschätzt wird?« (S. 273.) Die Frage aber, was sich seit der Herrschaft des Darwinismus ...
... , endlich an die Identitätsphilosophie. Buber hat (S. 100) sehr richtig gesehen, daß die abendländischen Versuche, Tao als eine ... ... China positiv nicht definierbar, höchstens negativ zu umschreiben: es ist nach Buber (S. 105) das Unerkennbare, im Werden die Ungeschiedenheit, die Ungeschiedenheit auch im ...
... der Scholastik hergestellt. Schulze-Aenesidemus hatte so unrecht nicht, da er (S. 387) diese Erkenntnistheorie Formalimus nannte; nur muß man bei ... ... ich das weder mit deutschem noch mit griechischem Sprachgefühl. Cohen erinnert (Logik, S. 27) mit Recht an die Sokratische ...
... von der ich oben ausgegangen bin (Parerga S. 372-429), verrät schon durch die Überschrift des 3. Kapitels, daß ... ... et peut seul se la rendre... Je ne dis pas qu'ils doivent s'aller battre... Il ne dépend pas de l'homme le plus ferme ...
... stato usw. (Unser deutsches wie steht's ? mag eine Lehnübersetzung von come sta ? sein.) Wir haben aber ... ... für die sog. arischen Sprachen längst hingewiesen worden. Die Verwendung von m, s, t springt in die Augen. Aber auch afrikanische und amerikanische Sprachen ...
... noch im Gebrauch.« (Braune, Gotische Gramm. S. 35.) Wir hätten dann nicht Götze in Bedeutung und ... ... Ich schicke voraus, daß ich Gretchens Frage: »Nun sag, wie hast du's mit der Religion ?« nicht für so wichtig halte, ... ... Atheist (Gottesleugner) in Maimons »Philosophischem Wörterbuch« (S. 25) lese. Er scheint zu einem Keulenschlag gegen ...
I. Der Satz, die Zeit sei die vierte Dimension der ... ... geistreiche Bemerkung Strickers. Dieser ruhige Forscher macht (Stud. üb. d. Bewußtsein S. 49) einen Unterschied zwischen Ort und Raum . Örter sind ihm ...
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