Saiten , die über eine Resonanzplatte gespannten elastischen Fäden , die ... ... sind entweder aus Därmen (besonders Lämmerdärmen) gedrehte Darmsaiten oder aber Metallsaiten (früher Messing - oder Kupferdrahtsaiten, auch wohl aus Eisen geschmiedet ... ... Intonation . Als die besten Darmsaiten gelten die römischen. Zur Erzielung tieferer Töne ohne die dafür erforderliche ...
Elkesaïten ist Name einer mit den gnostischen Ebioniten (s. d.) verwandten Form des Judenchristentums. Ihr Name ( el kesai , »verborgene Kraft «) hängt wohl mit dem Titel eines ihre Lehre enthaltenden, angeblich vom Himmel gefallenen Buches , um ...
Darmsaiten , s. Saiten .
Paukensaite ( Chorda tympani ), ein seiner Nerv, der mitten durch die Paukenhöhle des Felsenbeins , zwischen Amboß und Hammer , hindurchgeht, aber mit dem Gehörorgan in keinem engern Zusammenhang steht, sondern zur Zunge und Unterkieferspeicheldrüse verläuft. S. ...
Rückensaite ( Rückenstrang, Rückenstab ), s. Chorda dorsalis .
Wirbelsaite , s. Chorda dorsalis .
Drahtsaiten , s. Draht und Saiten .
Saitenmesser ( Chordometer ), einfaches Instrument zur Messung der Saitendicke in Gestalt eines Zirkels mit beweglichen Schenkeln , zwischen denen die Saite lose geklemmt wird und auf denen in Millimetern die Stärke genau markiert ...
Saitenwürmer , s. Fadenwürmer .
Saiteninstrumente , s. Musikinstrumente .
Saitenunterbrecher , ein Unterbrecher (s. d.), bestehend aus einer gespannten, mit Kontakten versehenen Saite, die durch einen in ihrer Mitte angebrachten Elektromagneten in Schwingung versetzt wird; dient zum Betrieb des optischen Telephons .
Vina , altind. Saiteninstrument, eine Bambusröhre von etwa 1,1 ... ... Zugleich Griffbrett und Bünde vorstellend, liegen zwischen Saitenhalter und Steg 18 ein wenig niedrigere Stege ... ... indischen Tonarten eingestimmt werden. Außerdem liegen noch eine dem A entsprechende Saite auf der einen und zwei dessen Oktave und Doppeloktave gebende Saiten auf der andern Seite ...
... 16.17. Jahrh.] testudo ), ein sehr altes Saiteninstrument, dessen Saiten ( Darmsaiten ) gezupft werden, wie die der heutigen Abarten ... ... dem auf dem Resonanzboden befestigten Saitenhalter liefen; um aber noch längere Saiten zu gewinnen, rückte man ...
Monochórd (griech., »Einsaiter«), ein von den Pythagoreern gebrauchter Apparat zur Demonstration der Saitenlängeverhältnisse der Intervalle , bestand aus einer über einen verschiebbaren Steg gespannten Saite auf einem Resonanzkasten; s. Schall . Über die Entwickelung des Monochords ...
Fig. 7. Schwingungsformen einer Saite. Auflösung: 849 x 485 Pixel Folgende Artikel verwenden ... ... Wellenbewegung Fig. 7. Schwingungsformen einer Saite.
... diatonisch gestimmt werden und jede Saite einzeln mittels eines Hakens , der die Saite verkürzte, umgestimmt werden mußte ... ... daß er am Befestigungspunkt der kürzesten Saite am engsten, an dem der längsten Saite am weitesten ist. Bei den neuern Instrumenten ist der Körper ...
... franz. Corde ), die Saite; una c . (»eine Saite«) bedeutet in der Klaviermusik die ... ... due corde (»zwei Saiten «), soviel wie mit halber Verschiebung ; tutte le corde (»alle Saiten «), soviel wie ohne Verschiebung . ...
... , ital. Tasti ), die quer über das Griffbrett von Saiteninstrumenten laufenden schmalen Holz - oder Metallleisten, die durch Niederdrücken der Saiten durch die greifenden Finger zu Stegen werden und die Länge des schwingenden Teiles der Saite genau bestimmen.
Bezug , die Gesamtheit der für ein Saiteninstrument ( Klavier , Geige ) erforderlichen Saiten (s. d.); auch die Roßhaare , mit denen die Bogen der Streichinstrumente bespannt werden.
Domrá , altes russisches mandolinenartiges Saiteninstrument, mit flachem trommelartigen Schallkörper und langem Hals , mit drei Saiten in Quintenstimmung bezogen, wird mit einem Plektron gespielt. Die D. wird in drei Größen gebaut ( Diskant -, Alt- und Baß-D.).
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