Gnaden ist Titel der Fürsten , denen die » Durchlaucht « nicht zusteht: »Fürstliche G.« Ebenso werden die Erzbischöfe und Bischöfe , die keinen höhern Titel führen, »Bischöfliche G.« angeredet. G. entspricht etwa dem französischen Monseigneur ...
Von Gottes Gnaden , s. Dei gratia .
Gottes Gnaden, von , s. Dei gratia .
Königtum , das von einem König beherrschte Land ( Königreich ), dann die Würde und Machtstellung eines Königs. K. von Gottes Gnaden , das K. aus eignem Recht , im Gegensatz zur Übertragung ...
... göttlichen Ursprung der königlichen Gewalt ( Königtum von Gottes Gnaden ), im Gegensatze zum Ursprung aus dem Willen des Volkes, ... ... soll, eine Auslegung , die bei der Verbindung »von Gottes Gnaden und durch den Willen der Nation ...
Monsignore (ital., spr. mŏn-ßinjōre), Euer Gnaden , Hochwürden , Durchlaucht .
Respekttage (Respit-, Respiro-, Diskretions -, Faveur -, Gnaden - oder Ehrentage ) , im Wechselrechte die Tage, die dem Schuldner noch nach dem Verfalltage zur Zahlung (R. zugunsten des Bezogenen) freigelassen sind, oder innerhalb deren der ...
Erzbruderschaften sind Bruderschaften (s.d.), die von der Kirche ermächtigt ... ... Zweckes sich anzugliedern und an ihren, ihnen von der Kirche verliehenen Ablässen und Gnaden teilnehmen zu lassen; z. B. die Erzbruderschaft vom Gürtel des heil ...
D (de), d , lat. D, d , der ... ... Dei gratia (lat.), durch Gottes Gnade »von Gottes Gnaden «. d.h. = das heißt. d.h. ...
Adel (von adhal , das Geschlecht , die Herkunft, ... ... des Fürsten Hatzfeld - Wildenburg die Titel »Prinz« und »Fürstliche Gnaden «. Anläßlich der Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist streitig geworden, ob das ...
Hexe (althochd. hagazussa, hazus , mittelhochd. hegetisse, hexse ... ... dem sonst sehr aufgeklärten protestantischen Herzog Johann Kasimir : »Seine fürstlichen Gnaden hätten sich endlich entschlossen, die Hexen und Drutten, beides hier uf'n ...
Paul , weltliche Fürsten , 1) P. I. Petrowitsch , Kaiser von Rußland , geb. 1. Okt. 1754, gest. 23. ... ... Luitpold von Bayern zur Gräfin von Hohenfelsen erhoben worden war, in Gnaden angenommen.
V, v , lat. V, v , das Vau , ... ... zum Beispiel . v. G.G. = von Gottes Gnaden . v. H. = vom Hundert ( Prozent ). ...
Wido , römischer Kaiser , Sohn des Herzogs Wido I ... ... die Flucht und leistete dem Kaiser Widerstand , bis er 885 zu Gnaden aufgenommen wurde. Papst Stephan V. trat nun in die engste ...
Staat (hierzu Karte »Staatsformen der Erde« mit statistischer Textbeilage), ... ... Theorie , die man als die Lehre vom Königtum »von Gottes Gnaden « zu modernisieren suchte, wie dies z. B. von Stahl geschehen ...
Murad (auch Amurat ), Name mehrerer türk. Emire ... ... Mai 1876 auf den Thron erhoben und zum » Kaiser von Gottes Gnaden und durch den Willen der Nation « proklamiert. Da sich aber ...
Lippi , 1) Fra Filippo , ital. Maler , ... ... Waldlandschaft das in Blumen liegende Kind anbetend, Maria als Mutter der Gnaden und unter ihrem weit ausgebreiteten Mantel eine Menge knieend Anbetender; die ...
Ribot (spr. -bo), 1) Théodule , franz. Maler ... ... nieder und wurde 1875 von Dufaure als Direktor der Kriminal - und Gnaden angelegenheiten in das Justizministerium berufen. Doch nahm er 1876 seine Entlassung und ...
Ludwig (franz. Louis ), altfränk. Mannesname, aus ... ... gebracht, wo sie später Wunder taten. L. ist »Heiliger« von Volkes Gnaden als Gemahl Elisabeths von Ungarn (s. Elisabeth 15), ...
... Heiligtümer, die zuletzt in der Verkäuflichkeit der Gnaden gipfelte, des unabwendbaren Bankrotts der Scholastik , die sich längst ... ... von dem allgenugsamen Heilswert des Leidens Christi, von der Rechtfertigung aus Gnaden durch den Glauben allein etc.) geltend machte, ein durchaus neuer, ...
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»Es giebet viel Leute/ welche die deutsche poesie so hoch erheben/ als ob sie nach allen stücken vollkommen wäre; Hingegen hat es auch andere/ welche sie gantz erniedrigen/ und nichts geschmacktes daran finden/ als die reimen. Beyde sind von ihren vorurtheilen sehr eingenommen. Denn wie sich die ersten um nichts bekümmern/ als was auff ihrem eignen miste gewachsen: Also verachten die andern alles/ was nicht seinen ursprung aus Franckreich hat. Summa: es gehet ihnen/ wie den kleidernarren/ deren etliche alles alte/die andern alles neue für zierlich halten; ungeachtet sie selbst nicht wissen/ was in einem oder dem andern gutes stecket.« B.N.
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