1114. Strafe für veruntreute Mess-Stipendien. Schon zweimal hatte sich ein reicher Herr, der auf einem Schlosse zu Hause war, auf der Jagd verirrt und hiebei ein Mandli getroffen, das auf einer Steinplatte sass, den Kopf vornüber auf die Hände gestützt. Beidemal nahm ...
Einleitung. Der Knaben-König. – Der veruntreute Edelstein. – Die zwei gleichen Brüder. – Vikramâditja's goldener Thron. ... ... dieses Thrones standen 32 Holzfiguren auf jeder Stufe eine befestigt. Bei diesem Anblick freute sich der König ungemein und liess den Thron in seine eigene Residenz ...
16. Böse werden. Es war einmal ein Bauer, der war ... ... und geizig und hatte doch nicht einmal ein Kind. Weil es ihn nun immer gereute, seinem Knecht das Lohn zu geben, so sprach er zu seinem armen Bruder ...
... dem Marinaua, um ihn zu versöhnen. Dieser freute sich. Er nahm die Pfeile an und hing sie oben in seiner ... ... mit mir und besuche auch mein Haus. Mein Weib möchte dich sehen.« Da freute sich Marinaua. Er ergriff alle seine Pfeile und setzte sich seine Krone ...
Einleitung Ich weiß nicht, ob es gerade ein lohnendes Unternehmen ist, die Märchen ... ... der nordamerikanischen Urwälder und Prärien zusammenzustellen; äußerst mühevoll ist es sicher, das so weitläufig zerstreute Material aus den vielen englischen und französischen Büchern und mündlichen Berichten der Missionare, ...
136. Die bestrafte Hexe. Ein ärmeres Wybervölchli zog auf der Alp ... ... auch ein Kälbchen auf. Als dieses eine Kuh geworden und zum ersten Male kalberte, freute sich das Wybervölchli mächtig. Als es nach Sewli fuhr, begegnete ihm die Katharina ...
114. Die Zahl der Unholden. Nach Flüelen kamen einst zwei »Missionheerä ... ... sich den Feldweg nach Erstfeld zeigen. Damals war die Reuss noch nicht eingedämmt und erfreute sich einer ungebundenen Freiheit; alte und neue Bachbette durchfurchten das Tal. Auf dem ...
Vorrede. Die Uebertragung der vorliegenden Sagen wurde mit der genauen Beobachtung des ... ... es die deutsche Sprache erlaubte, ausgeführt, und es waren meistens nur hie und da eingestreute Verse, welche wahrscheinlich als Bruchstücke eines alten Nationalliedes durch den Erzähler in die ...
Der Irrthum. Als der Kirchvater Masula mal den Weg von Graustein nach ... ... wäre ein Fuhrmann im Wege stecken geblieben und triebe die Pferde an. Und Masula freute sich, dass er jemand treffen würde, weil er allein in der Nacht ging ...
Die Gans im Stall. In Schmogrow, Smogoŕow, hatte ein Bauer ... ... Schaden am Vieh. Darum passte er na opargi 239 auf, machte verschiedenes, bestreute, wie manche thun, die Schwelle mit Asche (z popjełom) ...
21. Der starke Karli Furrer in Erstfeld. a) Zu einer Mutter in Erstfeld kam einst ein Heidenweiblein und streute ein Pulver in den gerösteten Mehlbrei, den sie ihrem Kind bereitet hatte. Da sagte die Mutter: »Tiämmer de nit eppis dri, dass mys Chind ...
3. Abenteuer. Die Feldarbeit war gethan, und bald stieg die junge Saat auf. Der Wolf freute sich täglich über diesen Anblick und meinte: »Das Werk lässt sich gut an!« – Aber diese Bewunderung theilte der Fuchs durchaus nicht; er sagte nur, das ...
12. Mit Recht Eine schnöde Jungfer hatte zwölf Brüder. Und niemand ... ... Brüdern. Endlich nahm sie einer, der ein wenig einfältig war. Aber bald genug bereute er seine Torheit; denn er wurde von der bösen Sieben gar übel behandelt. ...
117. Der Fuchs verliert seinen Pelz und bereut dabei seine Sünden Der Jäger freute sich, als er seine Hunde mit dem Fuchs kommen sah. »Ah, schlechter Kerl, du also bist es, der meine Hasen frißt? Deinen Rock her zum Pfand !« Er ...
745. Die drei bösen Stunden. Über die glückliche Geburt eines schönen, gesunden Knäbleins freute sich ein liebendes Elternpaar. Da kam ein fremder Bettler in das gastliche Haus und betrachtete das liebliche Kind in der Wiege mit Aufmerksamkeit. Da flog ein Zug der Trauer über sein ...
... der Hand, schnitt die Brodsäcke und Wasserschläuche entzwey, verstreute den ganzen Proviant, so daß Kaiser und Heer dem Hungertod nahe gebracht ... ... er im Garten, den andern ergötzte er sich mit dem Buche, am dritten freute er sich der Liebkosungen seines Weibes. Als sich sein Lebensende ... ... wo er die Denkwürdigkeiten seines Vögelministeriums, und manchmal zerstreute Blätter schreibt, die als politische Prophezeyhungen in der Welt ...
... und machte ein Boot aus Seelöwenfell. Da freute sich Hē'meskyas, bestieg den Kahn und spielte damit auf ... ... hatten bereits getanzt und wurden müde. Irgendein kräftiger Geier aber freute sich, daß er eine neue Tänzerin habe, und nahm die Eule. ... ... Engel, die Seele des jungen Mannes mitzunehmen. Nach dem Tode des Sohnes aber bereute sie ihren Entschluß. Sie vermißte ...
... Zweige schimmerte. Unterdessen aßen unten sich alle satt, und Gritta streute die Krumen in den Wald für die Vögel. Bald wurden die Kinder ... ... ihr unbefangen meine Liebe aus. Wir plauderten lange. – Wenn sie fröhlich sich freute, daß es ihr gelungen mich herzubringen, oder wenn ...
... Aussichten wieder zu haben, aber nicht minder freute sich die schöne Thulis, endlich dem Elende entrissen zu sein, das sie ... ... Edelmuth sprachen aus seinen sanften Zügen. Der Rosenstrauch, unter dem er schlummerte, überstreute ihn mit den Blättern seiner Blumen, als wolle er ihn ... ... die Einwilligung des Erlkönigs zu seiner Verbindung mit Edda freute, so behagte ihm doch sein hoher Schwiegervater nicht allzusehr ...
... unvermögenden Zeit gleichfalls als ein Findelkind erhalten habe, vorstehen wolle. Der Prediger erfreute sich der Frömmigkeit seiner Tochter, und stand ihr mit seinem Rate zur ... ... Harzgulden, die nach der Versicherung seiner Lene, fein Silber sein sollten: Wie freute er sich, diesen Schatz seines künftigen Kindes am Tage seiner ...
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Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.
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