... seinem Maule herum; »Schab den Rüssel, schab den Rüssel, schab den Rüssel!« – das ging ... ... brummten dazu: »Schab den Rüssel, schab den Rüssel, schab den Rüssel! Hopsasa! Schab den Rüssel, schab den Rüssel, schab den Rüssel! Trallalla!« ...
60. Den Wind vergessen. Einst war ein Mann, der ... ... , schneite es lustig auf seine Äcker herab. Den Schnee ließ er bis zum ersten März liegen, bestellte ... ... aber nichts als Stroh und kein Körnlein Frucht: denn der überkluge Mann hatte den Wind vergessen.
... schreiben möchten. Da schrieb der Schneider den Namen an: Hans-halt-den-Bock. Der Fleischer: ... ... überall nach dem Hans-halt-den-Bock, Hans-stich-den-Bock und dem Bezahl-den-Wirth-mit-seinem-Gut, und dabei ... ... den-Bock, der Hans-stich-den-Bock und der Bezahl-den-Wirth-mit-seinem-Gut eingekehrt sei und ...
61. Den Segen vergessen. Eine Frau, die fleißig zur ... ... zum heiligen Nachtmahl gewesen war und deshalb den Segen abgewartet hatte. An allen übrigen Sonn- und Festtagen war sie gleich nach der Predigt, also ohne den Segen, aus der Kirche gegangen.
... Jahr einmal das Haar schneiden; und da man nie darnach den Barbier den Palast verlassen sah und auch sonst nichts mehr von ihm ... ... Schließer Acht.« »Dann rufe den Kutscher!« »Der beobachtet den Schließer und den Ausläufer, damit sie sich nicht besaufen.« ...
Von den zwölf Monaten. Es war eine Mutter, und die hatte zwei ... ... zu einem der ältern Monate, gab ihm den Stab in die Hand, und sprach: »Bruder September, ... ... rieth die Mutter ab. Holena zog den Pelz an, nahm ein Tuch um den Kopf, und eilte in den Wald. Die Mutter stand auf der Schwelle ...
Sage von den Goldbergen. Ein Bauer versuchte das Fräulein im Goldberge zu erlösen, indem er, wie es ihm aufgetragen worden war, sechs Wochen hindurch täglich für sie beten wollte. Dieses that er nun auch eine Zeit lang ganz gewissenhaft. Einst aber, als er eben ...
Woldemar Kaden Unter den Olivenbäumen Süditalische Volksmärchen
... ihm sein schlimmer Anschlag so wohl gelungen war, denn in den Berg hinein war schon gar Mancher ... ... Wirth nicht, er mußte ohne Zaudern hinaus in den Wald, den Weg rechter Hand, das zweite Pfädchen links und hinein ... ... Frau‹ sprach der Teufel, griff sie bei den Haaren, drehte ihr den Hals ab und warf sie hinab zu ...
Von dem Wolf und den Maushunden »Am Meeresgestade war eine ... ... der König in seinen Rat, und fragte den ersten um sein Votum gegen den schädtlichen Wolf. Der erste Kater sprach: ... ... sprach: »Bande der Freundschaft sind mehr wert, als Bande der Blutsverwandtschaft, denn diese ist oft schädlicher als ...
XX. Wälder auf den Föroyern. Die Föroyer waren ehemals bewaldet; ... ... deshalb noch in der Erde grosse Wurzelstöcke im Torf auf den Torfheiden, in den Steinkohlen sieht man dicke Äste und Laubblätter; solches beweist ... ... zuging; deshalb fragte er sie, was auf den Föroyern wüchse. Die Gesandten sagten schlechtes davon aus, sie ...
... Ein andermal schickten die sieben drachen den mann um eine fuhre holz in den wald. aber sie gaben ... ... den übrigen: ›hört, hört! wir müssen den mann tödten, denn er wird uns noch allesammt todtschlagen. er ... ... zu essen.‹ da kam er denn zum hause und stellte den zuber voller dukaten auf die erde ...
45. Von den falschen Messias. Ein Freidenker spottete einmal in ... ... die Tannaïm und sagte, daß selbst Rabbi Akiba den Aufrührer Bar-Kochba für den Messias gehalten und ihm seine Kleider nachgetragen habe ... ... und daß ihm daher ein Schlaftrunk gefährlich werden könne. Den besten Rat gab der fünfte Arzt, welcher sagte ...
... gross geworden war, schnitt ihr den Kopf ab, stellte sie mitten in den Hof und liess allenthalben ausrufen: »Den Mann, der erkennt, was ... ... wo sie auch sei; seht hier den Brief, den sie durch ihre Taube gesandt hat«. Da nun nicht ... ... Thier oder dessen abgezogene Haut den Freiern der Königstochter vorgelegt, und nur den soll oder will sie ...
Sechsunddreissigste Geschichte Was den Uhus mit den Raben begegnete Der Graf Lucanor sagte eines Tages ... ... Schliche kommt, wollte ich, Ihr wüßtet, wie es einmal den Raben und den Uhus ergangen. Der Graf bat ihn, es ihm zu ... ... andern Uhus aber hielten große Stücke auf den Raben, und als diesem die Schwungfedern wieder herangewachsen waren, sagte ...
43. Die Sonne bringt es an den Tag. Ein ... ... aus. »Meinst Du, Du willst Deine Frau erschlagen wie den Boten, den Du gemordet hast?« Da erschrak der Jude heftig, denn ... ... die Sonne bringt es an den Tag!« Und so geschah es auch, denn die Leute waren sogleich ...
127. Von den Hexen. Die Hexen oder, wie sie eine ... ... Wenn man ihnen jedoch das Almosen mit den Worten darreicht: »So nimm's i Gottsnamä« so werden sie ... ... sie sich davon. Wenn man ihnen eine Sense oder zwei Sensen kreuzweise in den Weg legt, so stolpern sie darüber, ...
Mark Lidzbarski Geschichten und Lieder aus den neu-aramäischen Handschriften der Königlichen Bibliothek zu Berlin
... voll stampfen wollen, und die Eier mit den Füßen festgetreten, davon denn die Eier etwas weniges zerbrochen, und die ... ... das Herz nicht im Sprungriemen trug, denn als die sieben sich aus den Stauden herausgefunden, kam ein Bräuer ... ... lehre, ihr donnderschlechtige Strohlkerie.« Schüttelte den einen und drosselte den andern immer ärger und ärger, bis ...
Die Knaben mit den goldnen Sternlein Es war einmal ein junger ... ... war, schlich sie sich in den Schloßgarten, setzte sich unter das Fenster der Gräfin und drehte ihr ... ... daß er die ganze Nacht nicht erwachte und die verzweifelte Frau an seiner Seite den Morgen heranbrechen sah, wo ...
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Diese Blätter, welche ich unter den geheimen Papieren meiner Frau, Jukunde Haller, gefunden habe, lege ich der Welt vor Augen; nichts davon als die Ueberschriften der Kapitel ist mein Werk, das übrige alles ist aus der Feder meiner Schwiegermutter, der Himmel tröste sie, geflossen. – Wozu doch den Weibern die Kunst zu schreiben nutzen mag? Ihre Thorheiten und die Fehler ihrer Männer zu verewigen? – Ich bedaure meinen seligen Schwiegervater, er mag in guten Händen gewesen seyn! – Mir möchte meine Jukunde mit solchen Dingen kommen. Ein jeder nehme sich das Beste aus diesem Geschreibsel, so wie auch ich gethan habe.
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Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für diese preiswerte Leseausgabe elf der schönsten romantischen Erzählungen ausgewählt.
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