Bettina von Arnim Hans ohne Bart Es war eine arme Frau, die hatt' einen Sohn, ... ... umkommen; zu dieser Frau spricht er, daß er will Mühlknecht bei ihr werden, ohne Lohn, nur für das Essen. Darüber war die Frau recht froh und sagt ...
Hans ohne Furcht. Ein armer Schuster hatte einen Sohn, ... ... da war es ein großes Zimmer, ohne Fenster, darin standen ringsum Fässer mit Gold. ›Die ersten Fässer ... ... ›Gelingt mir's so bin ich frei, wo nicht, so bin ich ohne Widerrede dein.‹ ›Wie du willst, ...
Der Mann ohne Herz Es sind einmal sieben Brüder gewesen, waren arme Waisen, hatten ... ... bald bei ihr, das heißt, am breiten und tiefen Graben, der sie rings ohne Brücke umzog. Da suchte er sich ein hübsches Ruheplätzchen, denn er war müde ...
6. Der Mann ohne Leib. In Stolberg war einmal ein ... ... . Da rief die Prinzessin erschreckt: Mann ohne Leef! Sogleich erschien der Mann ohne Leib, und der Lehrling kroch als ... ... Leib wieder lausen. Da schlug sie ihm plötzlich, ohne daß er's ahnte, das Ei auf dem ...
12. Das Mädchen ohne Hände. (Aus Wuokkiniemi.) Es ... ... schade nur, dass die Aermste ohne Hände war! Da geschah es, dass der Königssohn in dringenden Kaufgeschäften in ... ... Meeresufer dahin und wanderten lange Zeit in der Irre ohne eine menschliche Wohnung zu entdecken. Endlich erschauten sie ein ...
II. Jugend ohne Alter und Leben ohne Tod. Es war einmal, wie ... ... mein Knabe, ich werde Dir die Jugend ohne Alter und das Leben ohne Tod geben.« Darauf ... ... Palast, in dem die Jugend ohne Alter und das Leben ohne Tod wohnen. Er ist aber von ...
3. Johann ohne Furcht. Die schöne Frau eines Schuhmachers wird ... ... die Tafel gedeckt finden. Während Johann ohne Furcht hier einen Augenblick allein bleibt, erscheint ein Drache, der ... ... Halsbänder als Erkennungszeichen zu geben. Als solche dienen sie denn auch Johann ohne Furcht, der, nachdem er seine Gefährten entlassen, sich beim ...
26. Das Mädchen ohne Hände Irgendwo in einem Zarenreich, nicht in unserm Reich, lebte einst ein reicher Kaufmann. Er hatte zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Als der Vater und die Mutter gestorben waren, sprach der Bruder zu seiner Schwester ...
52. Hänschen ohne Furcht. (Zovanin senza paura.) (Vgl ... ... einmal eine einzige Nacht dort zubringen, ohne Leib und Leben zu verlieren. Da dachte er sich: »Ist ... ... Folgareit's gar schönen wald- und wiesenreichen Höhen die Geschichte von Hans ohne Furcht. Auch dieser Hans vollführt unterschiedliche ...
50. Das Mädchen ohne Hände. (Quella dai brazzi mozzi.) ... ... sie ihm zu. »Eine hergelaufene Dirne ohne Hände willst du mir als Schwiegertochter und dem Volke zur Königin ... ... ihm desshalb nicht, sondern liebte die junge Königin immer mehr; denn ohne Hände spendete sie in kurzer Zeit viel mehr Wolthaten, als ...
Ohne Abendbrot In höchstem Maße zutreffend sagt ein altes Sprichwort: Wer ... ... zustieß, plötzlich Witwer zu werden, sah sich obendrein noch einem Schwarm Kinder gegenüber, ohne daß er etwas hätte, sie zu ernähren. Mit seinem kärglichen Lohn und einigen ...
Der Ritter ohne Beine und der Ritter ohne Augen. In einem Land in ... ... hob Katoma auf und der ohne Beine schrie: »rechts, links, geradeaus!« So lebten sie eine Zeitlang ... ... , als unsere Hausfrau, wohnen.« Der Blinde nahm ein Wägelchen, setzte den ohne Beine hinein und zog ...
53. Das Mädchen ohne Hände. Es war einmal eine Wirtin ... ... rief sie ihm zu. »Eine hergelaufene Dirne ohne Hände willst du mir als Schwiegertochter und dem Volke zur ... ... grollte ihm deshalb nicht, sondern liebte die junge Königin immer mehr; denn ohne Hände spendete sie in kurzer Zeit viel mehr Wohltaten, als ...
6. Das Mädchen ohne Hände Eine Frau hatte eine Tochter, ... ... möglich zurückzukommen, weil seine Familie unzufrieden sei, daß er eine Frau ohne Hände geheiratet habe. Zurückkommen, das konnte er nicht; aber er schrieb ... ... Mutter wäre. Das Kind antwortete, daß seine Mutter lange ohne Hände gewesen sei; daß er einen Bruder habe ...
90. Iuon ohne Furcht Ein halber König hatte drei Töchter und ... ... – »Wenn du der Iuon ohne Furcht bist, dann will ich es dir sagen.« – »Die Leute ... ... verlangen, aber Angst darfst du keine zeigen, sonst bist du verloren.« Iuon ohne Furcht ging und kroch in das Loch, als er drinnen ...
Der Mann ohne Kopf. Bei dem Dorfe Oberlohma zeigt sich alle Jahre in Advent um Mitternacht ein Mann, der trägt Stiefel und Sporen, aber er ist ohne Kopf. Einmal saß eine alte Bettlerin am Wege und schlief vor Müdigkeit ein. ...
69. Der Pfarrer ohne Sorgen Es war einmal ein Pfarrer, der hieß Simeri, der war so glücklich und hatte keine Sorgen irgendeiner Art. Er schrieb auf eine Tafel hinaus ans Haus, er habe keine Sorgen. Jetzt traf es sich, daß der König einmal vorbeifuhr ...
124. Ein Jüngling ohne Glück Ein Jüngling hatte kein Glück auf ... ... mitleidig: »O Gott, wie viele Menschen sind ohne Glück, weder Bett, noch Essen, noch Ruhe.« Am dritten Tage nahm ... ... zu stellen, ja dieses ganz beiseite zu drängen. Auch unserem armen Jüngling ohne Glück ging es grade so ...
Vom Manne ohne Furcht. Ein reicher Vater erzog einst einen einzigen ... ... Begräbnisstätte führen und blieb da stehen ohne etwas andres bei sich zu haben als ein seidnes Tüchlein in der ... ... halb todt finden würden; aber sieh! er saß in seiner Ecke ohne alle Furcht, und als ihn die beiden fragten, wie es ...
71. Die Frau ohne Hemd Es war einmal eine walachische Frau, die hatte eine Tochter, die war sehr faul und wollte niemals spinnen; sagte am Abend die Mutter: »Kåstnåchō, se spänn doch, De höst nor īn Hemd nōch!« so antwortete ...
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Als Hoffmanns Verleger Reimer ihn 1818 zu einem dritten Erzählzyklus - nach den Fantasie- und den Nachtstücken - animiert, entscheidet sich der Autor, die Sammlung in eine Rahmenhandlung zu kleiden, die seiner Lebenswelt entlehnt ist. In den Jahren von 1814 bis 1818 traf sich E.T.A. Hoffmann regelmäßig mit literarischen Freunden, zu denen u.a. Fouqué und Chamisso gehörten, zu sogenannten Seraphinen-Abenden. Daraus entwickelt er die Serapionsbrüder, die sich gegenseitig als vermeintliche Autoren ihre Erzählungen vortragen und dabei dem serapiontischen Prinzip folgen, jede Form von Nachahmungspoetik und jeden sogenannten Realismus zu unterlassen, sondern allein das im Inneren des Künstlers geschaute Bild durch die Kunst der Poesie der Außenwelt zu zeigen. Der Zyklus enthält unter anderen diese Erzählungen: Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Der Kampf der Sänger, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spieler-Glück, Der Baron von B., Signor Formica
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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