IV. Die Mahre. Die Mahre [marra] gleicht der schönsten Dirne, ist aber ... ... aufgewickelt wird, so ist die Mahre in der Stube, und da muss derselbe Vorgang mit dem Messer und dem Bande gemacht werden, um zu versuchen, die Mahre herauszuschaffen. Man sagt ...
Eduard Mörike Der Bauer und sein Sohn Märchen Morgens beim Aufstehn sagt einmal ... ... Stalltür auf. Hu! macht der Rüpel Augen, wie er den leeren Stand der Mähre sieht. Lang waren ihm alle Gedanken wie pelzen. »Zum Guckuck!« ...
... besitzest.« »Ich habe nur eine alte Mähre, einen alten Hund und meine Frau. Ich hab' sonst nichts auf ... ... da wird deine Frau drei Söhne haben und der Hund drei Junge und die Mähre drei Füllen. Und hinter deinem Hause werden drei Bäume emporwachsen, und wenn ...
XIII. Brjam. Es herrschten einmal ein König und eine Königin in ... ... ging er wieder vom Hause fort und sah diesmal zwei Männer, welche eine alte Mähre abdeckten; er trat zu ihnen hinzu. »Was für einen Rath willst Du ...
Goldhähnchen Es lebte einmal ein alter Mann in einem Waldhäuschen, der ... ... doch dachte er, das gibt einen Hauptspaß, gab ihm eine alte lahme und spindeldürre Mähre, und einen alten Speer, und sandte ihn hin zum Stechen um die Königskrone ...
Das Ei vom Pferd Ein Fälinger reiste einst mit seinem jungen Sohn durch die ... ... de Eier leggt, ik will ok 'n Hiesfahl.« Der Vater kaufte eine alte Mähre und nahm sie mit nach Hause. Tag für Tag wartete nun der Junge ...
4 . Das kleine Zauberpferd. Es war einmal ein armer Mann, ... ... hinter sich ließ. Zu Hause angekommen, verwandelte sich das Zauberpferd wieder in die häßliche Mähre die es vorher gewesen war, und ging auf den Misthaufen um zu weiden. ...
3. Mikko Mieheläinen. (Aus Aunus.) Ein Mann hatte einen ... ... wieder eine Fischspeise zu kosten bekomme!« »Nun so gieb mir, Väterchen, eine alte Mähre aus deinem Stalle, die mir die Fische nach Hause schaffen kann; dann werden ...
... und riefen ihm spöttisch nach, mit dieser Mähre werde er das Verlangte sicher herbeischaffen können. Der Kahlköpfige aber ritt ruhig ... ... mit einem zerbrochenen Bogen und zerbrochenen Pfeilen in der Hand, auf einer hinkenden Mähre saß und so in die Stadt hineinritt. Wer seinen Weg kreuzte, lachte ...
LXI. Ishak, der Sohn Ibrahims von Moßul, erzählt: [Rand ... ... sinne lange, wo mein Liebchen weilet. Man klopft, es ist wahrhaftig keine Mähre, O, wenn es gar vielleicht mein Liebchen wäre! Ich ...
27. Foma Berennikow Es war einmal ein altes Weib, das ... ... die ganze Kraft nicht im Gaul, sondern im Helden selber.« Und er führte die Mähre zu Foma Berennikow. Foma saß auf, aber dachte im stillen: »Mögen sie ...
41. Die Jungfrau Zar Es war einmal ein Zar, der ... ... vorbeiritt?« – »Kindchen«, antwortete die Alte, »irgendein Dümmling ist vorbeigeritten, schlug seine Mähre, daß sie stolperte; weit kommt er nicht!« Und sie bat die Jungfrau- ...
Vorrede. Ich übergebe in diesen Blättern der Oeffentlichkeit wiederum eine Arbeit, welche ein ... ... 142, Anm. 3 »Man leitet das Wort vom Deutschen: Kracke, eine alte Mähre ab«. S. 153, Anm. 2 »offenbar das deutsche Kobold.« S. ...
14. Herr und Diener Wilhelm Mac Daniel war ein so artiger ... ... ängstlich aus, »das beste Pferd, das du je geritten hast, war nur eine Mähre gegen dieses.« Mac Daniel dachte, das alles wäre nur ein Scherz und ...
14. Der dankbare Königssohn. Einmal hatte sich ein ... ... Schwestern erzählt dem Kalewsohn, daß des Gehörnten Base die Höllenhündin, seine Großmutter die weiße Mähre sei. Kalewipoëg XIV, 428. – Auf einem weißen Rosse sitzt der Kalewsohn ...
13. Die einundvierzig Brüder Es war einmal ein Vater ... ... nur für den einundvierzigsten Sohn war keines mehr da; dem gab er eine alte Mähre an Stelle eines mutigen Rosses. Als der Vater tot war, sprachen die Söhne ...
1. Die zwei ungleichen Brüder. Vor langer Zeit lebten zwei Brüder, deren ... ... Recht gehabt, und dass wer Gutes thut, auch gut thut. Unterdessen war die Mähre von so grossem Glücke auch bis zu seinem durch Laster ganz verarmten Bruder gedrungen ...
... Roßhändler im Dorfe, der wollte gern die Mähre quitt sein, er fordert fünfhundert Franken dafür.« – »Sie ist ... ... Geld aus. Der Schäfer steckte es schnell in die Tasche und nahm der Mähre den Zaum ab – und die Pachterin stand leiblich vor ihnen und fiel ...
Der Flucher in der Johannisnacht. Es traf ... ... und das Gespenst entschwand. Am nächsten Abend jedoch hielt vor der Haustüre eine dürre Mähre, auf welcher ein Mann mit gebrochenen Beinen saß. »Gib mir das zurück, ...
... half; aber kaum war das Heer vorübergezogen, als der Bursche seine alte Mähre im Stich liess und zu seinem treuen Hengste eilte; in nur drei ... ... Doch die Soldaten lachten ihn aus und sagten: »Bleib nur da bei deiner Mähre; von dir hätten wir doch keine Hülfe im Kriege gehabt ...
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Als Hoffmanns Verleger Reimer ihn 1818 zu einem dritten Erzählzyklus - nach den Fantasie- und den Nachtstücken - animiert, entscheidet sich der Autor, die Sammlung in eine Rahmenhandlung zu kleiden, die seiner Lebenswelt entlehnt ist. In den Jahren von 1814 bis 1818 traf sich E.T.A. Hoffmann regelmäßig mit literarischen Freunden, zu denen u.a. Fouqué und Chamisso gehörten, zu sogenannten Seraphinen-Abenden. Daraus entwickelt er die Serapionsbrüder, die sich gegenseitig als vermeintliche Autoren ihre Erzählungen vortragen und dabei dem serapiontischen Prinzip folgen, jede Form von Nachahmungspoetik und jeden sogenannten Realismus zu unterlassen, sondern allein das im Inneren des Künstlers geschaute Bild durch die Kunst der Poesie der Außenwelt zu zeigen. Der Zyklus enthält unter anderen diese Erzählungen: Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Der Kampf der Sänger, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spieler-Glück, Der Baron von B., Signor Formica
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