... »zum zweiten Male«; bei Homer öfters in den Formen δεύτερος und δεύτερον ; andere Formen nur im 23. Buche der Ilias: δευτέρῳ vs . 265. 750, δεύτεροι vs . 248. 498, δεύτερα vs . 538. ...
δευτερεύω , der Zweite dem Range, der Beschaffenheit nach sein, τινί , sich Jemand unterordnen, od. nach ihm die zweite Rolle spielen, Plut. Eum . 13; τινός , Jemandem nachstehen, Sp .
δευτέριος , zum Zweiten gehörig, von zweiter Qualität, Sp . Auch = vor., Nicoph. B. A . 89; – τὸ δ . u. τὰ δ ., die Nachgeburt, Madic .
δευτερεῖον , τό , sing . nur D. L . 2, 133 u. Sp.; sonst plur ., der zweite Kampfpreis, Plat. Menex . 240 e; übh. der zweite Platz, Rang, δ. τῆς εὐδαιμονίης τινὶ νέμειν , ...
δευτεραῖος , am zweiten Tage, ἦν ἐκ τοῦ ἄστεος ἐν ... ... Her . 6, 106; δευτεραῖοι ἦλϑον Xen. Cyr . 5, 2, 1; Pol . 2, 70 u. Sp . Auch τῇ δευτεραίᾳ ἦλϑε, Her. 4, 113. ...
δευτέρωσις , ἡ , der zweite Rang, LXX.; die Tradition der Juden, K. S .
δευτερωτής , ὁ , der Ausleger der Tradition, der Rabbiner, K. S .
δευτεριάζω , die zweite Rolle spielen, Ar. Eccl 634.
δευτερ-οδία , ἡ , Wiederholung, ibd .
δευτερο ῦχος , den zweiten Platz einnehmend, Lycophr . 203.
δευτερο υργός , 1) den zweiten Platz einnehmend, κινήσεις σωμάτων Plat. Legg. X , 897 a; dah. = untergeordnet, τέχνη, = βαναυσική , Poll . 7, 6. – 2) der Kleider wieder aufkratzt u. reinigt, Poll ...
δευτερο-τόκος , zum zweiten Male gebärend, Arist. H. A . 5, 14; δευτερότοκος , zum zweiten Male geboren, Sp.
δευτερο-λόγος , ὁ , der zweite Schauspieler, zweite Redner, Tsles bei Stob. flor . 5, 67.
δευτερο-γενής , ές , zum zweiten, später entstehend, Antig. Caryst . 118.
δευτερο-λογία , ἡ , die Rede des zweiten Sprechers, Liban. Argum. Dem. Lept .
δευτερό-φωνος , ἠχώ , zum zweiten, nachtönend, Nonn. D . 2, 119.
Buchempfehlung
In der Nachfolge Jean Pauls schreibt Wilhelm Raabe 1862 seinen bildungskritisch moralisierenden Roman »Der Hungerpastor«. »Vom Hunger will ich in diesem schönen Buche handeln, von dem, was er bedeutet, was er will und was er vermag.«
340 Seiten, 14.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
390 Seiten, 19.80 Euro