ἐρέβινθος , ὁ (vgl. ὄροβος , ervum , Erbse), die Kichererbse, sowohl Frucht, Il . 13, 589, als Pflanze, Theophr .; καὶ κύαμοι Plat. Rep . II, 372 c, u. öfter Ar .; sie wurden auf ...
τερέβινθος , ἡ , verkürzt τέρβινϑος , altere Form τέρμινϑος, ἡ , auch τρέμινϑος u. τρίμινϑος, ἡ , der Terpenthinbaum u. das durch Einschnitte aus seinem Stamme ausfließende Harz, Terpenthin, Theophr., Diosc .
ἐρεβίνθειος , = -ϑιαῖος, Διόνυσος Zenob . 3, 83, ἐπὶ τῶν μηδενὸς ἀξίων . S. ἐρεβίνϑινος .
ἐρεβίνθινος , dasselbe, Διόνυσος , sprichwörtlich, vom Unbedeutenden, Werthlosen, VLL.
τερεβινθίζω , dem Terpenthin gleichen, Diosc .
ἐρεβινθ-ώδης , ες , kichererbsenartig, φύλλον , Theophr .
τερεβίνθινος , vom Terpenthinbaume gemacht, bes. von seinem Harze, χρίσμα Xen. An . 4, 4, 13.
ἐρεβινθιαῖος , von der Art, so groß wie ἐρέβινϑος , Diosc .
τερεβινθ-ώδης , ες , terpenthinartig od. voll Terpenthin, νῆσος Antiphil . 28 (IX, 413).
τερεβινθο-κνακο-συμμιγής , Philoxen . bei Ath . XIV, 643 c, muß heißen ἐρέβινϑος κνακοσυμμιγής , s. Letzteres.
κύαμος , ὁ , 1) die Bohne , Pflanze u. Frucht; μελανόχροες genannt, neben ἐρέβινϑοι , Il . 13, 589, Saubohne; Plat. Rep . III, 372 c; Phani . bei Ath . II, 54 f; Theophr ...
τακερός , 1) geschmolzen, weich; κύαμοι u. ἐρέβινϑοι , Ar . u. Pherecr . bei Ath . IX, 366 e, der es = τρυφερός erkl.; u. so bes. übertr., schmelzend, schmachtend, zärtlich, bes. vom ...
τέρμινθος , ἡ , ältere Form von τερέβινϑος; auch von dem flachsähnlichen Gewächs, aus dem man in Athen Schnüre zu Angelruthen machte, VLL., Mel . 1, 30 (IV, 1).
τερμίνθινος , ältere Form von τερεβίνϑινος , Theophr .
Buchempfehlung
Grabbe zeigt Hannibal nicht als großen Helden, der im sinnhaften Verlauf der Geschichte eine höhere Bestimmung erfüllt, sondern als einfachen Menschen, der Gegenstand der Geschehnisse ist und ihnen schließlich zum Opfer fällt. »Der Dichter ist vorzugsweise verpflichtet, den wahren Geist der Geschichte zu enträtseln. Solange er diesen nicht verletzt, kommt es bei ihm auf eine wörtliche historische Treue nicht an.« C.D.G.
68 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro