... bei Homer, der λίην gebraucht; ἄγαν zuerst in dem bekannten Spruche Chilons μηδὲν ἄγαν u. daraus Theoan . 335, ... ... 12 von den Jünglingen sagt: πάντα ἄγαν πράττουσι, φιλοῦσιν ἄγαν, μισοῠσιν ἄγαν . Dah. zu sehr, ...
ἀγανός , ή, όν (von ΓΑ ... ... Od . 13, 357; μύϑοις ἀγανοῖσι παραυδήσας 15, 53; ἀγανοῖς ἐπέεσσιν ἐρήτυε φῶτα ἕκαστον Il . ... ... 353); – Compar ., ἀγανώτερον βλέπειν Arist. Lys . 885; ἀγανώτατος Hes. Th . ...
ἌΚανθα , ἡ (vgl. ἀκή ), 1) Stachel, ... ... 117; διπλῆ El . 495, der gekrümmte Rücken; ἐπεὶ μογέοιεν ἀκάνϑας Theocr . 24, 32. – 4) Spitzfindigkeiten, ἐκ ... ... ἐκλέγω ἀκ . Ath . VIII, 347 d. Vgl. ἄκανϑος.
αἰγανέα , ἡ , (Ableitung unsicher), Wurfspieß, Hom . ... ... Iliad . 16, 589 ὅσση δ' αἰγανέης ῥιπὴ ταναοῖο τέτυκται, ἥν ῥά τ' ἀνὴρ ἀφέῃ πειρώμενος ἢ ἐν ἀέϑλῳ ... ... καὶ ἐν πολέμῳ ; Od . 9, 156 αὐτίκα καμπύλα τόξα καὶ αἰγανέας δολιχαύλους εἱλόμεϑ' ἐκ νηῶν ...
ἄγκαθεν , 1) = ἀγκάς, βρέτας ἄγκ. λαβών , in die Arme fassend, Aesch. Eum . 80. – 2) = ἀνέκαϑεν , Aesch. Ag . 3, von oben, wo es aber auch ist: auf den Ellnbogen gestützt.
ἀσκάντης , ὁ , 1) ein schlechtes Bett od. Lehnstuhl, Ar. Nubb . 624, Schol . δίφρου εἶδος ἢ κράβατος ; vgl. Luc. Lexiph . 6. – 2) Todtenbahre, Antiphil . 35 (VII, 634).
ἀλυσκάνω , = ἀλύσκω , Hom . einmal, Od . 22, 330 ἀλύσκανε κῆρα μέλαιναν , entkam, homerisch impft . für den aor ., vgl. Apoll. lex Hom . 23, 28.
ἀκανθίας , ὁ , stachlig. 1) Haifischart, Arist. H. A . 9, 37; Opp. H . 1, 380. – 2) Cicadenart, Ael. H. A . 10, 44. – 3) Spargelart, Poll . 6, 54. ...
Buchempfehlung
Stifters späte Erzählung ist stark autobiografisch geprägt. Anhand der Geschichte des jungen Malers Roderer, der in seiner fanatischen Arbeitswut sich vom Leben abwendet und erst durch die Liebe zu Susanna zu einem befriedigenden Dasein findet, parodiert Stifter seinen eigenen Umgang mit dem problematischen Verhältnis von Kunst und bürgerlicher Existenz. Ein heiterer, gelassener Text eines altersweisen Erzählers.
52 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Nach den erfolgreichen beiden ersten Bänden hat Michael Holzinger sieben weitere Meistererzählungen der Romantik zu einen dritten Band zusammengefasst.
456 Seiten, 16.80 Euro