ἄργεμον , τό , dasselbe, Hippocr .; auch ἄργεμος , ὁ , Soph. frg . 221, was bei Poll . 2, 146 auch die weißen Flecken auf den Nägeln bedeutet.
ἠρεμέω (s. ἠρέμα ), still, ruhig sein; Xen. Equ . 7, 8 vom Pferde; ἀρεμέωσα καὶ κινωμένα Tim. Locr . 95 d; ἐὰν ὁ διώκων μὴ ἠρεμῇ Plat. Legg . XII, 956 d; feststehen, bleiben, ...
τραχᾱλᾶς , ᾶντος, ὁ , Beiname Constantin's des Großen, dor. statt τραχηλᾶς , mit starkem Nacken, παχὺς τὸν αὐχένα ; aber Aurel. Vict . erklärt es durch irrisor , wie Ptolem. physiogn . bemerkt ὁ παχὺς ἅμα καὶ εὐμήκης ϑυμικὸν ...
γοργ-ωπός , mit furchtbarem, grimmigem Blick, σέλας γ . Aesch. Prom . 336; κόραι Eur. Herc . fur. 868; βλεφάρων ἕδρα Rhes . 8; ἀλέκτωρ Mel . 123 (VII, 428).
τρί-πολος , dreimal gewendet, gepflügt, dreimal zu pflügen, von sehr fruchtdarem Saatlande, das dreimal im Jahre trägt oder tragen kann; Il . 18, 542 Od . 5, 127; Hes. Th . 971.
κυαν-αῦλαξ , ακος , schwarzfurchig, von schwarzem Boden, Αἴγυπτος , p. bei Hel . 2, 26.
φαιδρ-ωπός , mit klarem, heiterm Gesicht, Aesch. Ag . 707; ὄμμα φ . Eur. Gr . 892.
εὐ-γένειος , mit starkem Barte, Plat. Euthyphr . 2 b; Luc. Iup. Trag . 26. S. ήϋγ .
τερατ-ωπός , mit wunderbarem od. widernatürlichem Gesicht, wunderbar anzusehen, H. h. l 8. 36.
ὀρθ-ώνυμος , mit rechtem, wahrem Namen, seinem Namen entsprechend. Aesch. Ag . 683.
μελαν-ωπός , von schwarzem Angesicht, schwarzem Aussehen, Sp .
πολύ-οδμος , von vielem od. starkem Geruch, Orph. H . 42, 4.
μελάμ-βιος , von schwarzem, dunkelm Leben, Hesych .
Buchempfehlung
Der satirische Roman von Christoph Martin Wieland erscheint 1774 in Fortsetzung in der Zeitschrift »Der Teutsche Merkur«. Wielands Spott zielt auf die kleinbürgerliche Einfalt seiner Zeit. Den Text habe er in einer Stunde des Unmuts geschrieben »wie ich von meinem Mansardenfenster herab die ganze Welt voll Koth und Unrath erblickte und mich an ihr zu rächen entschloß.«
270 Seiten, 9.60 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Nach den erfolgreichen beiden ersten Bänden hat Michael Holzinger sieben weitere Meistererzählungen der Romantik zu einen dritten Band zusammengefasst.
456 Seiten, 16.80 Euro