κόβᾱλος , ὁ , Kobold, Possenreißer u. Schmarotzer, Gauner, der Anderen betrügerisch ... ... Bei Arist. H. A . 8, 12 von einem Vogel ἔστι δὲ κόβαλος καὶ μιμητής . – Adj ., possenhaft u. gaunerisch, spitzbübisch; κόβαλά ...
ἀρύβαλος u. ἀρύβαλλος , ὁ , Schöpfgefäß ( ἀρύω ), nach Ath . XI, 783 f, der es von ἀρύω u. βάλλω ableitet, u. Moer ., ein unten breites, oben enges Gefäß, wie ein Beutel zum Zuziehen, ...
σκύβαλον , τό , Koth, Auswurf, Kehricht, alles Ueberbleibsel, was man wegwirft, Schalen, Hülsen, Hefen u. dgl.; Suid . leitet es von κυσίβαλον ab, was den Hunden vorgeworfen wird; so ἀποδειπνίδιον , Leon. Al ...
κύμβαλον , τό (von κύμβος) , die Cymbel , Becken von Metall, die aneinandergeschlagen einen gellenden Ton von sich geben; Xen. de re equ . 1, 3; κυμβάλων ἦχος Ath . VIII, 361 e; Luc. Bacch . 4 ...
κρέμβαλον , τό (κρέκω , crepo ), die Klapper , ein Instrument, das einen klappernden, klirrenden Ton hervorbringt, u. mit dem man bes. den Takt zum Tanz angab, aus gespaltenem Rohr, Muscheln und dgl., wie die Castagnetten ...
τριβαλλοί , oἱ , auch τρίβαλλοι , junge Leute, die sich in Schenken, Bädern herumtreiben, Schmarotzer, übh. Taugenichtse, vgl. Dem . 54, 39. S. nom. pr .
στραβαλο-κομάω , krauses Haar haben, Hesych . erkl. οὐλοκομᾶν .
στραβαλο-κόμας , ὁ , mit krausem Haare, Soph . bei Poll . 2, 23.
βομβαλο-βομβάξ , wie βομβάξ , Ar. Th . 48. 45, kom. Ausruf des Staunens.
τριβαλλο-ποπανό-θρεπτα μειρακύλλια , Eubul . bei Ath . III, 108 b, wo Mein. τριβαλλομαμμόϑρεπτα vorschlägt, liederlich, in den Garküchen aufwachsende od. Muttersöhnchen.
... . Mem . 1, 6, 6; μεταβαλλόμενος λέγεις , mit veränderter Ansicht sagst du, Plat. Gorg . 481 ... ... , Soph . 223 d Legg . VIII, 849 d; vgl. μεταβαλλόμενοι ἐν τῇ ἀγορᾷ , Xen. Mem . 3, 7, 6. ...
οἷ , dat. sing . des pron. pers . der dritten Person, ihm, ihr ; Hom . u. folgde Dichter; περιβάλοντό οἱ πτεροφόρον δέμας ϑεοί , Aesch. Ag . 1118; bei Her . ...
Buchempfehlung
Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
106 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro