μετα-φορά , ἡ , das Weg- u. Anderswohintragen, das Hinübertragen, bes. das Uebertragen eines Wortes auf einen andern Begriff, der Gebrauch eines Wortes in uneigentlicher Bedeutung; δηλῶσαι μὴ μόνον τοῖς τεταγμένοις ὀνόμασιν ἀλλὰ τὰ μὲν ξένοις, τὰ ...
δορυ-φόρος , speertragend; ὀπάων Aesch. Ch . 758; gew. ὁ δ ., der Speerträger, Her . 1, 59 u. Flgd.; bes. ein Trabant, da ...
... ), mit od. zugleich durch- od. darübertragen, od. bis zu Ende ertragen, aushalten; πολλὰ γὰρ δὴ πράγματα ξυνδιήνεγκαν μεϑ' ἡμῶν, εἰςβολάς τε ... ... 594; dah. συνδιαφέρειν τινὶ τὸν πόλεμον , den Krieg bis zu Ende ertragen helfen, Her . 1, 18. 5, 79. ...
ὀχέω , (vgl. ὄχος ), tragen, ertragen, erleiden; ὀϊζύν, κακόν, μόρον, ἄτην , Od . 7, 211. 11, 619. 21, 302; aber νηπιάας ὀχέειν , wie ἔχειν , = Kindereien treiben, 1, 297; φρουρὰν ὀχεῖν , ...
τάλαν , gen . τάλανος , auch τάλαντος , Hippon ... ... in B. A . 1421, duldend, leidend, bes. duldsam, viel zu ertragen fähig, dah. zuweilen im tadelnden Sinne, dreist, frech, wie auch Od ...
μορτή , ἡ , Theil, Antheil, bes. der Antheil des colonus partiarius an dem Ertrage eines Landes, welches derselbe für einen gewissen Antheil an den Früchten bestellt, gewöhnlich der sechste Theil, VLL., nach Poll . 7, 151 richtige Leseart für μοργή ...
τλητός , adj. verb . von ΤΛΑΩ , 1) akt., duldend, zum Ertragen fähig, standhaft; τλητὸν γὰρ Μοῖραι ϑυμὸν ϑέσαν ἀνϑρώποισιν , Il . 24, 49; Hesych . erkl. ὑπομενητικός . – 2) pass., zu erdulden, erträglich; ...
ἔπ-ειτα (ἐπὶ-εἶ ... ... ;) , darauf , von Homer an überall, bezeichnet die Reihenfolge, örtlich und übertragen, die Zeitfolge, die logische Folgerung . Vgl. über den Homerischen Gebrauch des ...
ὑπο-μονή , ἡ , das Zurückbleiben, Zuhausebleiben; – das Ausharren, Ertragen, die Geduld, Standhaftigkeit, λύπης Plat. def . 412 b ; τοῦ πολέμου Pol . 4, 51, 1; ἡ τῆς μαχαίρας ὑπομονὴ τῶν ...
κατα-φέρω (s. φέρω ), 1) act ., herab-, heruntertragen, -führen, -bringen; Hom. Il . 22, 415, ἄχος με κατοίσεται Ἄϊδος εἴσω , Gram wird mich hinabführen in die Unterwelt; βαρυπεσῆ καταφέρω ποδὸς ἀκμάν ...
δια-φορέω , = διαφέρω , auseinandertragen ; σωρόν , im Ggstz von συνάγειν , Diphil. Stob. flor . 15, 3; dah. – a) verbreiten , κλέος Od . 19, 333, τοῦ μέν τε ...
ὑπερ-φέρω (s. φέρω ), darübertragen; ὑπερενεγκόντες τὸν ἰσϑμὸν τὰς ναῦς Thuc . 3, 81; ναῦς ἐς τόπον D. C . 42, 41; – gew. intrans. sich darüber erheben, dah. übertreffen, den Vorzug ...
κατα-φορά , ἡ (s. καταφέρω ), 1) das Heruntertragen, -werfen, der von oben nach unten geführte Schlag, Hieb; τὰς καταφορὰς τῶν μαχαιρῶν ἀσφαλίζεται ὁ ϑυρεός Pol . 6, 22, 4, vgl. 2, 33, ...
δυς-φορέω , schwer, ungern ertragen; Soph. El . 243; Eur. Rhes . 425; Her . 5, 19; unwillig sein, Ar. Th . 73; ἐπί τινι , Aesch. Spt . 762; κακοῖς , ...
Buchempfehlung
Der satirische Roman von Christoph Martin Wieland erscheint 1774 in Fortsetzung in der Zeitschrift »Der Teutsche Merkur«. Wielands Spott zielt auf die kleinbürgerliche Einfalt seiner Zeit. Den Text habe er in einer Stunde des Unmuts geschrieben »wie ich von meinem Mansardenfenster herab die ganze Welt voll Koth und Unrath erblickte und mich an ihr zu rächen entschloß.«
270 Seiten, 9.60 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro