παμ-μιγής , ές , allgemischt, aus allen gemischt; τὰ πολλὰ βέλεα παμμιγῆ , Aesch. Pers . 261; Sp ., παρασκευή , Luc. de salt . 68; Plut . öfter.
μιξ-αιθρία , ἡ , gemischte Heitre, heiteres Wetter mit trübem gemischt, Hippocr., v. l . μιξαίϑρια, τά .
... ζωός , = ζωερός ), rein, ungemischt , gew. vom Wein, stark, feurig, μέϑυ Ap. Rh . ... ... . – Bei Empedocl . 148 ist es dem ἄκρητον entggstzt, gut gemischt; vgl. Ath . X, 423 d u. oben εὔζωρος . ...
μιγάς , άδος , gemischt, vermischt; μιγάδα βάρβαρον στρατόν , Eur. Bacch . 1353, vgl. ib. 18; πολλοὶ ἔπιπτον μιγάδες , Andr . 1143; ἐκ πολλῶν ἐϑνῶν μιγάδες συλλεγέντες , Isocr . 4, 24; μιγάδες μισϑοφόροι , ...
μῖγμα , τό , das Gemischte, die Mischung; Arist. gen. an . 1, 18; Plut. Symp . 4, 1, 3; bes. durch Mischung zubereitete Farben u. Heilmittel, τοὺς τὰ φάρμακα καὶ τὰ μίγματα πωλοῦντας , prof. virt. ...
χάλις , ιος, ὁ , reiner, ungemischter Wein, E. M . ὁ ἄκρατος οἶνος ; vgl. Hipponax bei Schol. Lycophr . 579. Auch Beiw. des Bacchus. – Vielleicht von χαλάω , wie λυαῖος von λύω .
μίγδα , wie μίγα , gemischt, vermischt; μίγδ' ἄλλοισι ϑεοῖσι , mit den Göttern, Il . 8, 437; ὀστέα σοῦ καὶ Πατρόκλου κεῖται μίγδα , Od . 24, 77; H. h. Cer . 426.
... , Il .; von κυκάω , Gemisch , Gemenge; bes. Mischtrank , aus Gerstengraupen, ἄλφιτα , geriebenem ... ... . h. Cer . 208 aus Gerstengraupen, Wasser u. Polei, γλήχων gemischt; dah. κυκεὼν βληχωνίας Ar. Pax 696. Eine Art Zaubertrank ...
φύρδην , adv ., gemischt, vermischt, geknetet, verwirrt, unordentlich; Aesch. Pers . 798; Sp ., σίδαρον φύρδαν μεστὸν ἔχουσα φόνου, = πεφυρμένον , Antp. Th . 26 (VII, 531); auch in Prosa, φ. μάχεσϑαι Xen. Cyr ...
πύανον , τό , u. πύανος , ὁ , die ... ... Hesych . erkl. πούανοι als lakonisch für κύαμοι ἑφϑοί , Andere für ein Gemisch von Graupen u. Hülsenfrüchten, dergleichen man in Athen am Fest der πυανέψια ...
σησαμῆ , ἡ , ein Gemisch von gerösteten u. zerstoßenen Sesamkörnern mit Honig, eine beliebte Leckerspeise in Athen, die dei Hochzeiten den ankommenden Gästen gereicht ward; von σησαμ οῠς unterschieden, Schol. Ar. Pax 834, wo Ar . vrbdt ὁ πλακοῠς ...
φύρᾱμα , τό , das Gemischte, Geknetete, der Mehlteig, Gerstenteig, auch ein eigenes Gebäck, Mnesim . bei Ath . IX, 402 (v. 11) neben ἄρτοι .
εὔ-κρᾱς , ᾱτος , oder εὐκράς, ᾶτος, = εὔκρᾱτος , wohlgemischt ; ἡδονή Eur. frg . 46; οὐ πολλοῖς εὔκρας ἔρως Asclepds . 5 (XII, 105); wohl temperirt, vom Klima, Theophr . Bei ...
φορυτός , ὁ , ein Gemisch von allerlei werthlosen Dingen, Kehricht, Auswurf, vgl. B. A . 71; übh. was der Wind fortführt, Spreu, Reisig u. vgl.; ἐσωζόμην παρὰ τὴν ἔπαλξιν ἐν φορυτῷ κατακείμενος Ar. Ach . 72, wo ...
Buchempfehlung
Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
106 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro