... disjunctive ἠ . Das betheuernde ward immer mit dem Circumflex betont, ἦ , das disjunctive immer mit dem Acut, ἤ , das fragende bei einfachen Fragen mit dem Circumflex, ἦ , bei Doppelfragen im ersten Gliede mit dem Acut, ἤ , im zweiten Gliede mit dem Circumflex, ἦ . S. Lehrs Quaest. Ep. p. 50 und ...
ἄνεως , wird als att. Form von einem ungebräuchlichen, von αὔω »schreien« abgeleiteten ἄναυος, ἄν-ᾱος betrachtet; hierzu passen sehr gutsieben Homerische Stellen: ἄνεῳ ἐγένεσϑε Iliad . 2, 323, ...
κάλπη , ἡ , 1) der Trab, Trott des Pferdes, ... ... wo die Reiter gegen das Ende der Rennbahn absprangen u. das Pferd (man nahm hierzu Stuten) am Zügel haltend nebenher liefen; es heißt auch Πανταίκου ἐνίκησεν ἡ ...
περί-σπασις , ἡ , die Circumflectirung, Gramm .
... . vorher herumziehen. Bei den Gramm . = den Circumflex auf die vorletzte Sylbe setzen, προπερισπασϑήσεται , ... ... Il . 4, 46; dah. προπερισπώμενον , ein Wort mit dem Circumflex auf der vorletzten Sylbe, u. adv . προπερισπωμένως , mit dem Circumflex auf der vorletzten Salbe bezeichnet, Scholl .
συμ-περι-σπάω (s. σπάω ), gleichfalls mit dem Circumflex auf der letzten Stelle versehen, im pass., Hdn . bei Dind. poet. graec. min . 1 p. VII.
περι-σπωμένως , adv. part. praes. pass . von περισπάω , circumflectirt, bes. auf der letzten Sylbe, Gramm .
τετρά-γλωσσος , vierzüngig, von vier Sprachen (?).
προ-περι-σπασμός , ὁ , Circumflexion der vorletzten Sylbe, Gramm .
... einem Andern in den Text hineingebracht sei. Hierzu kommt, daß Lucians Schriften überall die mannichfaltigsten Anspielungen auf Homer enthalten, und ... ... τοιόσδε von τοῖος, τηλικόσδε von τηλίκος . Bei der Declination wechselt Eircumslex und Acut, wie wenn -δέ gar nicht angehängt wäre: ...
ἤ-τοι , entstanden aus ἦ τοι und aus ... ... wieder in der Zusammenziehung zu einem Worte und der Ersetzung des stärkeren Accents, des Circumflex, durch den schwächeren, den Acut. Soll irgendwo die ursprüngliche betheuernde Bedeutung festgehalten ...
ἔνδον (ἐν) , innen, drinnen, inwendig , vgl ... ... ἔνδον Ael ., vgl. Lob. zu Phryn. p. 128. Den hierzu gehörigen compar . ἐνδότερος u. superl . ἐνδότατος s. unten ...
ταώςι ὁ , gen . ταώ , acc . ... ... 589. Nach Ath . IX, 397 e sprachen die Attiker das Wort mit circumslectirter und aspirirter Endsylbe ταὧς , durch diese gezwungene Aussprache die unangenehme Stimme des ...
... ῥέεϑρα πυρὶ φλέγετο, ζέε δ' ὕδωρ . Hierzu giebt es im cod. A folgendes Scholium aus Aristonicus: μελδόμενος ... ... κατά τε κνίσῃ ἐκάλυψαν | δίπτυχα ποιήσαντες, ἐπ' αὐτῶν δ' ὠμοϑέτησαν . Hierzu giebt es folgendes Scholium BL : κατά τε κνίση ἐκάλυψαν: ...
ὄρνῡμι (ΟΠ) , auch ὀρνύω , wovon Hom ... ... λώβαν ὦρσέ τις δαίμων , Eur. Hec . 201. – Hom . hat hierzu noch einen eigenen aor . ὤρο ρον , von dem unten beim ...
ἐγείρω , perf. ἐγήγερκα, ἐγήγερμαι , z. B. ... ... ἐκ τῶν ὕπνων ϑαμὰ ἐγειρόμενος Plat. Rep . I, 330 e. – Hierzu gehört das perf. ἐγρήγορα , ich bin aufgewacht, bin wach ; ...
κίρκος , ὁ , 1) eine Habicht- od. Falkenart, von ... ... 3, 304. – 3) der Kreis, vgl. κρίκος , der rom. circus, Pol . 30, 13. – Phot . u. Hesych . ...
τέμενος , εος, τό , ein ausgesondertes Stück Land, besonders ein ... ... Τηλέμαχος τεμένεα νέμεται καὶ δαῖτας ἐίσας | δαίνυται, ἃς ἐπέοικε δικασπόλον ἄνδρ' ἀλεγύνειν . Hierzu Scholl. Aristonic . τεμένη : σεσημείωται τὸ ὄνομα ἀδιαιρέτως ἐξενεχϑέν , ...
δεῖπνον , τό , von Hom . an überall; bei ... ... ἵπποι βουκολέοντο Iliad . 20, 221, νέκταρ ἐῳνοχόει 4, 3. Hierzu kommt, daß in mehreren Stellen δεῖπνον unläugbar katachrestisch für ἄριστον gebraucht ...
Buchempfehlung
Das 1663 erschienene Scherzspiel schildert verwickelte Liebeshändel und Verwechselungen voller Prahlerei und Feigheit um den Helden Don Horribilicribrifax von Donnerkeil auf Wüsthausen. Schließlich finden sich die Paare doch und Diener Florian freut sich: »Hochzeiten über Hochzeiten! Was werde ich Marcepan bekommen!«
74 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
432 Seiten, 19.80 Euro