ὀτοτοῖ , richtiger als ὀτοτοί , ein Schmerzensruf, ϑρηνῶδες ἐπίφϑεγμα , Hesych ... ... . 260 u. öfter, Ag . 1042 Ch . 156; ὀτοτοῖ τοτοῖ , Soph. El . 1257; Eur. Or . 1390 u. öfter; auch ὀττοτοτοῖ , Troad . 1787; Sp ., πολὺ τὸ ὀττοτοῖ , ...
τοί , dor., ion. u. ep. dat. sing . ... ... dem feststehenden Unterschiede, daß bei den Doriern, Ioniern u. Epikern σοί immer orthotonirt, τοί überall enklitisch ist; so Hom . u. Her . ...
... σύ , wie τεΐν , fast immer orthotonirt; Pind.; Callim . 29. 30 (VI, 347. 351); nur ... ... Theocr . 21, 28 enklitisch. – Auch accus ., = σέ , orthotonirt; Pind. P . 8, 68; Theocr. 11, 39. ...
πτάξ , πτακός, ὁ, ἡ , scheu, furchtsam, wie πτώξ , bes. von Haasen; αὐτότοκον πρὸ λόχου μογερὰν πτάκα ϑυομένοισιν , Aesch. Ag . 135, wo α kurz ist, welches nach Draco p. 19, 14. 80, 22 ...
πήνισμα , τό , das aufgehaspelte, aufgespulte Garn des Einschlags, das daraus gemachte Gewebe; ἱστότονα , vom Spinngewebe, Ar. Ran . 1311; πηνίσματα κρούειν , weben, Ep. ad . 82 (VI, 283).
ὀτοτύζω , auch ὀττοτύζω , fut . ὀτοτύξεσϑαι , Ar. Lys . 520, ὀτοτοῖ rufen, wehklagen, jammern; absolut, Ar. Pax 976 Th. 1082; c. acc ., dah. auch pass . ὀτοτύζεται ὁ ϑανών , Aesch ...
λιθο-τόμος , Steine hauend, brechend, – τὸ λιϑοτόμον , ein Instrument zum Ausschneiden des Blasensteins, Medic . – Aber λιϑότομος , aus Stein gehauen, geschnitten, Cyrill .
αὐτό-τοκος , 1) sammt der Leibesfrucht, Aesch. Ag . 135. – 2) αὐτοτόκος , selbstgebärend, Nonn . 8, 81.
τερα-τοκέω u. τερατοκία , ἡ , f. L. statt τερατοτοκέω, τερατοτοκία .
νευροῤ-ῥάφος , mit Sehnen nähend, flickend, der Schuhflicker; neben σκυτοτόμος , Ar. Equ . 736; Plat. Rep . IV, 421 a; Sp ., wie Themist .
λιθο-τομεῖον , τό , die Werkstätte des λιϑοτόμος .
ὀπισθο-τον-ώδης , ες , von der Art der ὀπισϑοτονία , daran leidend, Hippocr .
ὁ , ἡ, τό , eigtl, ΤΌΣ, ΤΉ, τό ... ... gen . τοῦ u. der dat . τῷ stehen auch so orthotonirt für den gen . u. dat . des Fragepronomens τίς , also ...
Buchempfehlung
Der satirische Roman von Christoph Martin Wieland erscheint 1774 in Fortsetzung in der Zeitschrift »Der Teutsche Merkur«. Wielands Spott zielt auf die kleinbürgerliche Einfalt seiner Zeit. Den Text habe er in einer Stunde des Unmuts geschrieben »wie ich von meinem Mansardenfenster herab die ganze Welt voll Koth und Unrath erblickte und mich an ihr zu rächen entschloß.«
270 Seiten, 9.60 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro