ἀν-αξιο-παθέω , unverdienter Weise dulden, sich über unverdiente Behandlung entrüsten, Ios.; Plut. Cat. min . 59; καὶ ἄχϑομαι D. Hal . 4, 11; Aesop . 104.
κέντρων , ωνος, ὁ , 1) ein Spitzbube, der die Stachelknute (κέντρον) verdient; Soph. frg . 309 verbunden μαστιγίαι, κέντρωνες; vgl. ...
... ἄνϑρωποι ἀνάξιοι Plat. Gorg . 523 c; ἀνάξια παϑεῖν , Unverdientes, Ungebührliches leiden, Theaet . 184 a, u. so auch Sp . – Adv . ἀναξίως , auf unwürdige od. unverdiente Weise, Soph. Phil . u. oft in Prosa. ...
ἀξιο-παθέω , den verdienten Lohnerhalten, Schol. Soph. Ai . 112.
νεμεσητικός , zum Unwillen über unverdientes Glück geneigt, λυπεῖται ἐπὶ τοῖς ἀναξίως εὖ πράττουσιν , als Tugend dem φϑονερός u. ἐπιχαιρέκακος entgegengesetzt, Arist. Eth . 2, 7, 15 top . 2, 2.
μαστῑγώσιμος , der die Peitsche verdient, Luc. Herod . 8.
τροπο-ιάσθλης , ητος, ὁ ... ... ein Mensch von bisgsamer, verschmitzter Sinnesart, od. Einer, der für seine Aufführung Peitschenhiebe verdient, ein schon von Luc. Pseudol . 24 als schlecht Griechisch getadeltes Wort. ...
ἀν-αξιο-πάθεια , ἡ , unverdientes Leiden, unwürdige Behandlung, Ioseph .
ἀξιο-μακάριστος , der glücklich gepriesen zuwerden verdient, Xen. Apol . 34.
... , ὑποτελεῖν τὴν ἀξίην βασιλέϊ Her . 4, 201; von verdientem Lobe, τῆς ἀξίας τιμήσομαι Plat. Apol . 36 b; τὴν ἀξίαν κομίζεσϑαι Rep . X, 615 c; von verdienter Strafe, τὴν ἀξίην λαβεῖν Her . 7, 39; προςάπτειν ...
... Dah. auch allein, wie unser würdig, verdient, τιμή Xen. An . 1, 9, 29; ... ... Männer, Her . 7, 224; τὰ ἄξια , verdiente Belohnungen, Xen. Cyr . 5, 3. 1; ὅϑεν κέ ... ... 446; ἄξιός εἰμι , ich verdiene, οὐδεὶς ἄξ. συμβληϑῆναί ἐστι , verdient verglichen zu werden, Her . ...
... Entrüstung und ausgesprochener Tadel, bes. Unwille über unverdientes Glück oder unwürdigen Gebrauch desselben, nach Arist. Eth . 2, 7 ... ... . V. H . 6, 10. – 2) das was gerechten Unwillen verdient, der Gegenstand gerechten Unwillens; οὐ νέμεσις , man darf es nicht ...
... ἐπιτηδειότερος τεϑνάναι , es ist passender, er verdient mehr, daß er stirbt, Andoc . 4, 25; ἐπιτήδειαι παϑεῖν ... ... , Dem . 22, 57; ἐκλεγόμενος τὸν ἐπιτήδειον ἔπαιεν , der es verdiente, sc . παίεσϑαι , Xen. An . 2, 3, ...
ἥκω , impf . ἧκον , gew. mit aor . ... ... οὐδεὶς ἔρχεται 61, 20, – τῶι. εἰς ϑαῠμα ἡκόντων , was Bewunderung, verdient, Paus . 8, 18 – Dah. zukommen , gebühren, οὕνεχ' ...
οἷος , relativ . zum Fragewort ποῖος , qualis , ... ... wohl angefangen ihm nur einen Accent zu geben ( οἱόςτε ), was aber keine Nachahmung verdient. – d) die Attiker verdoppeln gern das Wort in demselben Satze, ...
λίᾱν , ion. u. ep. λίην (λι -), ... ... , Od . 1, 46, im Verderben, und zwar einem nur allzusehr verdienten, u. so häufig im Anfang eines Satzes, καὶ λίην σε πάρος γ ...
ἔοικα , perf . von εἴκω (FΕΙΚ) , ion. ... ... Od . 4, 239; ἐοικότι κεῖται ὀλέϑρῳ , er unterliegt dem gebührenden, verdienten Verderben, 1, 46; ἐϊκυῖα ἄκοιτις , die mir ansteht, angenehm ist, ...
Buchempfehlung
Beate Heinold lebt seit dem Tode ihres Mannes allein mit ihrem Sohn Hugo in einer Villa am See und versucht, ihn vor möglichen erotischen Abenteuern abzuschirmen. Indes gibt sie selbst dem Werben des jungen Fritz, einem Schulfreund von Hugo, nach und verliert sich zwischen erotischen Wunschvorstellungen, Schuld- und Schamgefühlen.
64 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro