τήθη , ἡ , auch τηϑή , wie τίτϑη (Wutzel ΘΑ ), – 1) die Amme, Sp . u. VLL. – 2) die Großmutter; Ar. Ach . 49 Lys . 549; Andoc . 1, 128; πάππους τε ...
μαῖα , ἡ , eigtl. die Amme, Eur. Hipp 243. 311; bei Hom . freundliche, ehrende Anrede an ältere Frauen, bes. an solche, die Wärterinnen, Ammen der Kinder gewesen sind, liebes Mütterchen, im voc., Od . 2, 349 ...
τίτθη , ἡ , auch τιτϑή betont, 1) die Zitze od. Warze der weiblichen Brust, die Mutterbrust. – 2) die Amme ; Ar. Equ . 713 Lys . 958; Plat. Rep . ...
τροφός , ὁ u. ἡ , Nährer, Pfleger, Erzieher; ... ... Hom . nur in der Od ., als fem ., Nährerinn, Wärterinn, Amme, Erzieherinn, φίλη τροφὸς Εὐρύκλεια , 2, 361 u. öfter; u. ...
θηλάζω , säu gen, nach VLL. ion. für ϑηλὴν διδόναι ; von der Mutter, τὸ παιδίον Lys. 1, 9; von der Amme, Poll . 2, 163; vgl. Phryn. com. B. A ...
τιθήνη , ἡ , eigtl. fem . von τιϑηνός , Amme, Wärterinn, Pflegerinn eines Kindes; Il . 6, 389; πρὸς κόλπον ἐϋζώνοιο τιϑήνης 417; παῖς ἄτερ ὡς φίλας τιϑήνας , Soph. Phil . 696; Plat. Tim . 49 ...
παιδίον , τό , dim . von παῖς , Knäblein, Töchterchen, Kindlein (nach Aristoph. gramm . so lange es von der Amme gesäugt wird); Ar. Lys . 18 Pax 50; Her . ...
τιθηνέω , warten, pflegen, eigtl. von der Amme od. Wärterinn, gew. im med ., τιϑηνοίμην H. h. Cer . 142; ἡ τιϑηνουμένη , Amme, Luc. Zeux . 4; Plut. Pyrrh . 2; – übh. ...
τιτθεύω , Amme sein, Ammendienste thun, Dem . 57, 35. – Auch trans., τινά , säugen, nähren, Dem . 57, 42; vgl. Plut. Lyc . 16; οἱ τιτϑευόμενοι , Arist. H. A . 3, 21.
γάλα , ακτος, τό (nach Eust. Od . 1761, ... ... 8; ἐν γάλακτι εἶναι Eur. Herc. Fur . 1269; übertr., die Amme, Callim . 43 (VII, 458). – 2) der Saft von Pflanzen ...
τρέφω , äol. u. dor. τράφω , s. Böckh ... ... 23, 142; ὃν πόντος τρέφει , Pind. I. 1, 48; ἄμμε ϑρέψει μελέτα , Ol . 9, 106; auch αἰχμὰν ϑρέψε , ...
μαζός , ὁ (vgl. μάομαι, μασάομαι u. μάσσω ... ... 112. – Auch von Thieren, das Euter, die Zitze. – Uebertr., die Amme, Callim . – Auch = μάζινος 2. – Vgl. μαστός, ...
ἐκ-τρέφω , aufziehen, großziehen; Aesch. ... ... El . 13, wie H. h. Cer . 166. 121 (von der Amme); γεννῶντες καὶ ἐκτρέφοντες Plat. Legg . VI, 776 b; ἐγένου ...
Buchempfehlung
Die beiden betuchten Wiener Studenten Theodor und Fritz hegen klare Absichten, als sie mit Mizi und Christine einen Abend bei Kerzenlicht und Klaviermusik inszenieren. »Der Augenblich ist die einzige Ewigkeit, die wir verstehen können, die einzige, die uns gehört.« Das 1895 uraufgeführte Schauspiel ist Schnitzlers erster und größter Bühnenerfolg.
50 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro