... ὦπα ἰδέσϑαι τινί , Einem grade ins Gesicht sehen, Il . 9, 373; auch εἰς ὦπά τινος ... ... ; ϑεῇς εἰς ὦπα ἔοικεν , sie gleicht den Göttinnen, wenn man ins Gesicht sieht, von Gesicht, Il . 3, 158, vgl. Od ...
ἀν- , Praefixum , latein. in -, deutsch un-, vgl ... ... schwächt ihn so, daß ein Tadel darin liegt, wie ἀπρόσωπος , mit häßlichem Gesicht. Vollständig vor Wörtern, die mit einem Vokal anfangen, wie ἀν-αί ...
ὀπωπή , das Sehen, das Gesicht; ὅπως ἤντησας ὀπωπῆς , Od . 3, 97. 4, 327 ... ... μοι ἔφη χειρῶν ἐξ Ὀδυσῆος ἁμαρτήσεσϑαι ὀπωπῆς , 9, 512, ich würde mein Gesicht verlieren; sp. D., Ap. Rh . 2, 109, bes. ...
ἀγριόω , wild machen, pass . verwildern, zunächst von Pflanzen, ... ... , ὁ τόπος ἠγρίωτο βάτοις Long . 1, 20; πρόςωπον , ein Gesicht, auf dem sich der Zorn ausdrückt, Xen. Cvr . 1, 4, ...
τρᾱνής , ές , adv . τρᾱνῶς (τετ ... ... , vgl. τορός ), durchdringend, durchbohrend, scharf, hell, deutlich , vom Gesicht u. Gehör, auch übertr. von Gedanken, klar, deutlich, wie σαφής; ...
ῥύγχος , τό , die Schnauze, der Rüssel, nach Ath ... ... der Schnabel, Ar. Av . 348 u. öfter; u. überh. das Gesicht, bes. das grinzend, zornig verzogene, z. B. eines bösen Hundes, ...
ἔπηλις , ἡ , Deckel einer Kiste, = ἔφηλις; – Flecken im Gesicht, ἡ ἐπὶ τοῦ προςώπου μελανία , Soph. frg . 877 bei Eust. p. 1562, 38; – Posid . bei B. A . 424.
ἐξ-ώπιος (ὤψ) , aus dem Gesicht, ἐξώπιος δωμάτων βέβηκε, ἦν , d. i. aus dem Hause, Eur. Suppl . 1038 Med . 624 Alc . 549, den Ar. Th . 881 deswegen ...
θεώρητρα , τά . nach Eust . u. Sp. die Geschenke, welche. der Bräutigam der Braut gab, wein sie sich, um ersten Male mit unverhülltem Gesicht zeigte, sonst ἀνακαλυπτήρια .
ἐν-αντίος , α, ον , geg enüb er; – a) eigtl. mit zugewandtem Gesicht, wie Eustath . oft erkl. ἀντιπρόςωπος , zugewendet; so bei ἧσϑαι ...
Buchempfehlung
Diese Ausgabe gibt das lyrische Werk der Autorin wieder, die 1868 auf Vermittlung ihres guten Freundes Ferdinand v. Saar ihren ersten Gedichtband »Lieder einer Verlorenen« bei Hoffmann & Campe unterbringen konnte. Über den letzten der vier Bände, »Aus der Tiefe« schrieb Theodor Storm: »Es ist ein sehr ernstes, auch oft bittres Buch; aber es ist kein faselicher Weltschmerz, man fühlt, es steht ein Lebendiges dahinter.«
142 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro