τύπος , ὁ , 1) der Schlag ; τύπος ἀντίτυπος , Her . 1, 67, im Orak., wo Hammer u. Ambos damit angedeutet ist; – das durch den Schlag Hervorgebrachte; – ...
σφῦρα , ἡ , 1) der Hammer, Od . 3, 434, als Werkzeug des Schmiedes. – 2) ein Werkzeug des Ackerbaues, Schlägel, Hacke, die Erdklöße zu zermalmen, Hes. O . 257, Ar. Pax 558, ᾗ βωλοκοποῦσι , ...
τύκος , ὁ , auch τύχος , das Werkzeug, mit dem der Steinmetz die Steine behau't, Hammer, Keil, Schlägel, Meißel, Steinaxt; Eur. Herc. Fur . 945; οἰκοδόμου σκεῦος , Poll . 10, 147; Hesych . erkl. es ...
ῥαιστήριος , hämmernd; ἱδρώς , Schweiß der Schmiede beim Hämmern, ... ... . 2, 28; Lycophr . 525; τὰ ῥαιστήρια, = ῥαιστῆρες , die Hämmer, Opp. Hal . 5, 153.
σφῡρ-ήλατος , mit dem Hammer getrieben, gearbeitet, gehämmert, geschmiedet; bes. von getriebenen Metallarbeiten im Ggstz zu den gegossenen; σίδηρος , Aesch. Spt . 798; πέδαι , Pers . 733; Her . 7, 69; ...
εὐ-κρότητος , wohl geschlagen, mit dem Hammer schön getrieben, πρόχους Soph. Ant . 420, δορίς Eur. El . 819.
σφῡρο-κόπος , mit dem Hammer schlagend, hämmernd, u. pass . mit verändertem Ton σφυρόκοπος , gehämmert.
σφῡρο-κοπέω , mit dem Hammer schlagen, hämmern; Schol. Ar. Lys . 397; LXX.
σφῡρο-κοπία , ἡ , das Schlagen mit dem Hammer, das Hämmern, LXX.
σφῡρ-ηλατέω , mit dem Hammer treiben, bearbeiten, hämmern, Philo .
ὁλο-σφύρητος , dor. ὁλοσφύρᾱτος , ganz mit dem Hammer getrieben, von massiven Metallarbeiten, im Ggstz der hohlen, gegossenen, Philp . 36 (XI, 174) u. a. Sp ., vgl. Lob. Phryn . ...
ἀργυρ-ηλάτης , ὁ , der Silber mit dem Hammer treibt, bearbeitet, Hesych .
σφῡρ-ηλάτησις , ἡ , das Treiben mit dem Hammer, das Hämmern. Timario .
Buchempfehlung
Als Hoffmanns Verleger Reimer ihn 1818 zu einem dritten Erzählzyklus - nach den Fantasie- und den Nachtstücken - animiert, entscheidet sich der Autor, die Sammlung in eine Rahmenhandlung zu kleiden, die seiner Lebenswelt entlehnt ist. In den Jahren von 1814 bis 1818 traf sich E.T.A. Hoffmann regelmäßig mit literarischen Freunden, zu denen u.a. Fouqué und Chamisso gehörten, zu sogenannten Seraphinen-Abenden. Daraus entwickelt er die Serapionsbrüder, die sich gegenseitig als vermeintliche Autoren ihre Erzählungen vortragen und dabei dem serapiontischen Prinzip folgen, jede Form von Nachahmungspoetik und jeden sogenannten Realismus zu unterlassen, sondern allein das im Inneren des Künstlers geschaute Bild durch die Kunst der Poesie der Außenwelt zu zeigen. Der Zyklus enthält unter anderen diese Erzählungen: Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Der Kampf der Sänger, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spieler-Glück, Der Baron von B., Signor Formica
746 Seiten, 24.80 Euro
Buchempfehlung
Im nach dem Wiener Kongress neugeordneten Europa entsteht seit 1815 große Literatur der Sehnsucht und der Melancholie. Die Schattenseiten der menschlichen Seele, Leidenschaft und die Hinwendung zum Religiösen sind die Themen der Spätromantik. Michael Holzinger hat elf große Erzählungen dieser Zeit zu diesem Leseband zusammengefasst.
430 Seiten, 19.80 Euro