ξεν-ᾱγέω , Gäste oder Fremde herumführen und ihnen die Merkwürdigkeiten des Ortes zeigen; ξεναγουμένῳ τινὶ καὶ οὐκ ἐπιχωρίῳ ἔοικας , Plat. Phaedr . 230 c; ὥςτε ἄριστα ἐξενάγηται , ibd.; Sp ., ξενάγησόν με νέηλυν ὄντα , Luc ...
ξεν-ᾱγός (eigtl. dor. für ξενηγός , hat sich aber wie λοχαγός u. ä. in der attischen Kriegssprache erhalten), Anführer eines Heeres oder Abtheilung von Miethstruppen; Thuc . 2, 75; Xen. Hell . 4, 2, ...
ξεν-ᾱγία , ἡ , 1) das Herumführen der Fremden, Hel . 7, 13. – 2) das Amt eines ξεναγός , Befehl über ein Heer von Miethstruppen, Sp . – Nach B. A . 284 auch σύνταγμα ...
ὄν-αγρος , ὁ , d. i. ὄνος ἄγριος , der wilde Esel, Waldesel, Sp . für ὄνος ἄγριος . – Auch eine Wurfmaschine, die sonst auch μονάγκων heißt, Suid . Vgl. Lob. Phryn . ...
ξεν-απάτης , ὁ , ion. u. poet. ξειναπάτης , der Gastfreunde oder Fremde betrügt; ξεναπάτας βασιλεὺς Ἐπειῶν , Pind. Ol . 11, 35; ξειναπάτας , Eur. Med . 1392. – In B. ...
ξεν-ηλασία , ἡ , Vertreibung der Fremden; ξενηλασίας ποιεῖν τινος , Thuc . 1, 144; οὐκ ἔστιν ὅτε ξενηλασίαις ἀπείργομέν τινα ἢ μαϑήματος ἢ ϑέαματος , 2, 39; ξενηλασίας ποιούμενοι τῶν λακωνιζόντων , Plat. Prot ...
ξεν-ηλατέω , Fremde vertreiben; ὥςπερ ἐν Λακεδαίμονι ξενηλατοῦνται , Ar. Av . 1012; Sp ., ἐκ πάσης ἐξενηλατοὖντο τῆς Ἑλλάδος , Pol . 9, 29, 4; übtr., Plut. Symp . 8, 7, 2 ...
ξεν-άγησις , ἡ , = Folgdm. – Bei App. B. C . 5, 74 ist ξενάγησις υἱῶν das Anwerben oder Wegnehmen der Söhne zu Soldaten.
ξεν-ᾱγέτης , ὁ , der die Fremden oder Gäste herumführt, der Wirth, Pind. N . 7, 43.
ξεν-αγωγός , = ξεναγός , Sp ., auch früher als v. l ., vgl. Lob. Phryn . 430.
Buchempfehlung
Die zentralen Themen des zwischen 1842 und 1861 entstandenen Erzählzyklus sind auf anschauliche Konstellationen zugespitze Konflikte in der idyllischen Harmonie des einfachen Landlebens. Auerbachs Dorfgeschichten sind schon bei Erscheinen ein großer Erfolg und finden zahlreiche Nachahmungen.
640 Seiten, 29.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.
428 Seiten, 16.80 Euro