δίαιτα , ἡ , 1) Lebensart, Leben; Pind. Ol . 2, 71; P . 1, 93; δίαιταν τῆς ζόης μετέβαλον Her. 1, 1 57; vgl. 153; Thuc . 2, 16; εἴ τι τῆς εἰωϑυίας διαίτης ...
θρύψις , ἡ , das Zerreiben, Zermalmen, Aufreiben, ἀέρος Arist. de anim . 2, 8, Sp .; – Weichlichkeit, schwelgerische Lebensart, Luxus, Xen. Cyr . 8, 8, 16 u. öfter bei ...
περσίζω , persisch gesinnt sein, in politischer Hinsicht es mit den Persern halten, den Persern in Sitten, Tracht, Lebensart nachahmen, persisch sprechen, die persische Sprache verstehen, Xen. An . 4, 5, 34 u. Sp .
σόλοικος , fehlerhaft sprechend, Fehler gegen die Regeln der Sprache machend, eine falsche Mundart sprechend, u. allgemein, Verstöße gegen die gute Lebensart begehend, sich ungesittet, bäurisch betragend; auch σολοικότερος τῷ τρόπῳ , Xen. ...
λακωνίζω , 1) den Lakonen spielen, den Lacedämoniern in Lebensart, Kleidung, Sitten nachahmen, was oft in ein äußeres Nachäffen der roheren Form ausartete, vgl. Eupolis bei Ath . I, 17 d; Plat. Prot . 324 e; Dem . 59, ...
ὁμό-τροπος , von gleichen Sitten, gleicher Lebensart, gleichem Charakter, übereinstimmend; Δίκα καὶ ὁμότροπ ος Εἰράνα , Pind. Ol . 13, 7; ἤϑεα , Her . 8, 144; τινί , 2, 49; Plat. ...
ὁμο-τροπία , ἡ , Gleichheit der Sitten, der Lebensart, D. Hal . 4, 28.
σκιᾱ-τροφέω , ... ... , d. i. im Hause, in der Stube, hinterm Ofen, bei sitzender Lebensart aufwachsen; dah. weichlich, ohne gehörige Abhärtung erzogen werden, eine weichliche Lebensart führen, Her . 3, 12, der eben so auch das pass ...
σκιᾱ-τραφής , ές , im ... ... erzogen, d. i. zu Hause, in der Stube, hinterm Ofen, bei sitzender Lebensart, nicht wie der Landmann unter freiem Himmel; dah. übh. weichlich erzogen, ...
σκιᾱ-τροφία , ἡ , das Erziehen im Schatten, im Zimmer, übh. weichliche Erziehung, Lebensart, Plut. Lyc . 14 Thes . 23; Poll . 6, ...
ἰσο-δίαιτος , von gleicher Lebensart; Thuc . 1, 6; Luc. Ep. Saturn . 36; τινί , bis acc . 33.
σολοικισμός , ὁ , ein Fehler wider die Regeln der Sprache S. Emp. adv. gramm . 210; übh. ein Verstoß gegen die gute Lebensart, unschickliches Betragen; τῶν ἡδονῶν Luc. Nigr . 31; Vit. ...
ἐκ-διαίτησις , ἡ , die Aenderung der bisherigen, gewohnten Lebensart; καὶ μεταβολή Plut. Alex . 45; a. Sp.; τῶν πατρίων , die Abweichung von, Philo .
ἀρχαιο-τροπία , ἡ , alterthümliche Sitte u. Lebensart, Plut. Phoc . 3.
σκληρο-βίοτος , eine harte Lebensart führend, Phryn . in B. A . 62.
Buchempfehlung
Therese gibt sich nach dem frühen Verfall ihrer Familie beliebigen Liebschaften hin, bekommt ungewollt einen Sohn, den sie in Pflege gibt. Als der später als junger Mann Geld von ihr fordert, kommt es zur Trgödie in diesem Beziehungsroman aus der versunkenen Welt des Fin de siècle.
226 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.
390 Seiten, 19.80 Euro