ἄζα , ἡ , Dürre, χροός Nic. Th . ... ... ; Gluth, ἠελίοιο Opp. C . 1, 133, vgl. 3, 324; Staub, Schmutz, σάκος πεπαλαγμένον ἄζῃ Hom. Od . 22, 184 ( ...
... vgl. κόνις; – 1) der Staub , bes. die zu einer Staubwolke aufgewühlte Erde; Hom . ποδῶν ... ... in der Schlacht Hinstürzenden, auch αἵματι καὶ κονίῃσι verbunden, Blut u. Staub, z. B. πεφυρμένος; πρηνὴς δ' ἐν κονίῃσι χαμαὶ πέσεν ...
... ιος u. εως, ἡ , Staub ; κεῖτο (der Gefallene) κόνιος δεδραγμένος Il . 13, ... ... Erde; κόνει φύρουσα κάρα Eur. Hec . 496, das Haupt mit Staub bestreuen war Zeichen der Trauer; μεστὰς αὐχμοῦ τε καὶ κόνεως Plat ...
τέφρα , ἡ , ep. u. ion. τέφρη (verwandt mit ϑάπτω, τάφος ), Asche des Scheiterhaufens, überhaupt Asche , auch anderer Staub, Sand; Il . 13, 751 und 18, 25, wo es vom ...
σποδέω , eigtl. die Asche od. den Staub abkehren, abstäuben, abklopfen, übh. abtreiben, wegnehmen u. dgl.; Aesch . sagt στρατοῠ καμόντος καὶ κακῶς σποδουμένου , das übel zugerichtete, aufgeriebene Heer, Ag . 656; σποδο ύμενος κάρη πρὸς πέτρας , ...
κονιάω , 1) mit Staub bestreuen, bestauben, beschmutzen, VLL.; im act . zweifelhaft u. auch im med . mit κονίω oft verwechselt; Ael. H. A . 3, 16. 3, 42. 6, 1. – 2) mit Kalk betünchen ...
μεστόω , vollmachen, anfüllen, erfüllen; ἐμεστώϑη μέγας αἰϑήρ , mit Staub, Soph. Ant . 416; πᾶς ἐμεστώϑη δρόμος κτύπου κροτητῶν ἁρμάτων , El . 703; übertr., πρὶν ὀργῆς κἀμὲ μεστῶσαι , Ant . 280; μὴ οὐχ ὕβρεως τε καὶ ...
ἀμαθύνω , in Staub verwandeln, Hom . einmal, Iliad . 9, 593 πόλιν δέ ... ... 11, 250; H. h. Merc . 140 κόνις ἀμάϑυνεν ὀπωπάς , Staub bedeckte, verhüllte das Gesicht; Paul. Sil . 29 (V, 281) ...
ἀ-κονῑτί , ohne Staub, d. i. (von der Palästra entlehnt) kampflos, mühlos, Thuc . 4, 73; νικᾶν Xen. Ag . 6, 3, wo διὰ μάχης der Ggstz; ebenso Aesch . 1 ...
αἰθέριος , α, ον ( Arist. mund . 2 ἡ αἰϑέριος φύσις ), ätherisch, κόνις , zum Himmel sich erhebender Staub, Aesch. Spt . 81; νεφέλαι Soph. O. C . ...
συρφετός , ὁ, = σύρφος , alles Zusammengeschleppte, -gefegte, vom Winde Zusammengewehte, Kehricht, Unrath, Staub, Gemüll; χόρτος καὶ συρφετός , Heu und Spreu, Hes. O . 608. Auch von Menschen, ordnungslos zusammengelaufener Hause, Gesindel, ἐὰν συρφετὸς συλλεγῇ δούλων ...
δια-κονίω , bestäuben; med . = sich mit Staub bestreuen, wie die Ringer nach dem Salben thaten; dah. = sich zum Kampfe rüsten, Plut. sol. anim . 15; bei Hippocr . = sich im Staube wälzen. ...
κονίσαλος , richtiger als κονίσσαλος , von κόνις , Staub, Staubwirbel , aber schwerlich mit σαλεύω od. ἅλλομαι zusammengesetzt; ἃς ἄρα τῶν ὑπὸ ποσσὶ κονίσαλος ὤρνυτ' ἀελλὴς ἐρχομένων Il . 3, 13; λευκοὶ ὕπερϑ' ἐγένοντο κονισάλῳ 5, ...
κονι-ορτός , ὁ , aufgeregter Staub, Staubwirbel, Staubwolke ; ἰδεῖν κονιορτὸν χωρέοντα ἀπὸ Ἐλευσῖνος Her . 8, 65; ἐν χειμῶνι κονιορτοῦ καὶ ζάλης ὑπὸ πνεύματος φερομένου Plat. Rep . IV, 496 d; Sp ., ...
Buchempfehlung
»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
72 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Nach den erfolgreichen beiden ersten Bänden hat Michael Holzinger sieben weitere Meistererzählungen der Romantik zu einen dritten Band zusammengefasst.
456 Seiten, 16.80 Euro