γλοιός , ὁ (Accent nach Arcad. p. 37, γλοῖος ist falsche Unterscheidung von 2), 1) das dicke, schmutzige Oel, welches auf dem Ringplatz vom Körper herunterträufelt od. im ...
θλῖψις , ἡ (ι in ϑλίβω ist von Natur lang, also ϑλίψις falsche Accentuation), das Drücken, Quetschen, der Druck; ἡ ἐξ ἴσης ἀντέρεισις καὶ ϑλῖψις Strab . I p. 52. Gew. übtr., Bedrückung, Verfolgung, Drangsal, ...
... Schlacken nicht gehörig gesäubertem Metall, wodurch bes. das Gold an Gehalt u. Ansehen verliert, dah. verfälscht, unächt ; χρυσός Theogn . 119; Eur. Med . 516; νόμισμα , falsche Münze, Xen. Hem . 3, 1, 9; bei Suid ...
ψευδ-ορκία , ἡ , das falsche Schwören, der Meineid, Schol. Lycophr . 932.
τεχνύδριον , τό , dim . von τέχνη , Plat. Rep . V, 475 e; wie τεχνύφιον , dies Conj. bei Sueton. Aug . 72 für das falsche τεχνόφιον .
... σῡκο-φαντία , ἡ , das Wesen oder Betragen eines Sykophanten, die falsche Anklage, Verleumdung; Ar. Equ . 435 συκοφαντίας πνεῖν (s. aber das Folgde); Xen. Hell . 2, 3, 13; συκοφαντίαν δέδωκε ...
προς-ποίημα , τό , das, was Einer sich beilegt, das Vorgeben, Arist. Eth . 4, 7 u. Folgde; falsche Angabe, Larve, D. Hal . 10, 13; D. Sic . ...
... 961;ουσις , ἡ , das Danebenschlagen, bes. das falsche Schlagen oder Streichen eines Instruments, vgl. Plut. de unius in ... ... ἢ ἐπιτεινομένων συμβέβηκε παρακρούσεις καὶ διαφϑορὰς εἶναι . – Dah. übh. das Verfehlen, der Irrthum, Arist. ...
ψευδο-γραφία , ἡ , das Schreiben, Erzählen falscher Dinge, Ath . V, 216; das falsche Ziehen einer Linie, das falsche Zeichnen einer Figur, Archyt . bei Stob. ecl . 1 p ...
ἀπ-ανά-γνωσμα , τό , das falsch Gelesene, falsch Accentuirte, der falsche Accent, Spiritus eines Wortes, Apoll. Dysc. Synt. p. 146, ...
... Trauer; κόμην κείρειν τινί , Einem zu Ehren, als Todtenopfer das Haar abschneiden, Il . 23, 146, ... ... κόμης Aesch. Suppl . 883; κόμη δι' αὔρας ἀκτένιστος ᾄσσεται , das Haar flattert ungekämmt in der Luft, Soph. O. C . 1263 ...
... müssen uud namentlich entschieden älter sind, als das 1. Buch der Odyssee und das 9. Buch der Ilias, in ... ... Digamma in δηρόν haben. Diese merkwürdige Thatsache, daß in den ältesten Liedern das Digamma von δηρόν verschwunden ist, in ... ... 112. 24, 395. – Mit einer Negation verbunden ist δηρόν wie das negirte δήν aufzufassen, ...
ἀϋτή , ἡ , das Geschrei, der Ruf, bes. das Schlachtgeschrei, dah. ἀυτή τε πτόλεμός τε , ll. 6, 328; ... ... Pers . 387; ὀξεῖα Pind. N . 9, 35. – Falsche Lesart ἀυτή Iliad . 16, 634 ὥς τε ...
... , dem Sinne nach freilich richtig, aber falsche Wortbildung; nach Anderen mit ὀφέλλειν zusammenhangend, gedeihlicher Zustand; vielleicht verwandt ... ... ϑρώποισιν , Od . 6, 188, vgl. 3, 208 (u. das. Nitzsch). 4, 208; ὄλβον δὲ ϑεοὶ μέλλουσιν ὀπάζειν , Od ...
ῥῖψις , ἡ , das Werfen, Schleudern, τοξική Plat. Legg . VII, 813 d; das Herabschleudern, Ἡφαίστου ῥίψεις ὑπὸ πατρός , Rep . II, 378 ... ... . 12; ὀμμάτων , Sull . 35; – ῥίψις ist falsche Accentuation.
... . 799; aber bei Dichtern auch der ganze Zaum, das Gebiß, bes. das scharfe, gezahnte, um wilde Pferde damit zu bändigen, ψαλίοις ... ... Ch . 962. – Der Accent ψαλίον stützt sich nur auf die falsche Schreibung ψάλλια , die aus Verwechslung ...
στοιβή , ἡ , das Stopfen; bei Galen . eine Pflanze, deren Blätter man zum Ausfüllen, Verstopfen ... ... Ar. Ran . 1176. – [Στοίβη ist falsche Betonung, vgl. Arcad. p . 104, 14.]
... in den Mund genommene Flüssigkeit ausspritzen, ausspeien, Sp ., vgl. das lat. pytissare , aus dessen Quantität bei Terent. Heaut . 3 ... ... Iuvenal . 11, 173 die Länge des υ hervorgeht; also πυττίζω falsche Schreibung. Vgl. die häufigern compp .
... . 2, 35, 3. 40, 5, 7, mit ἄνοια verb.; falsche Wahl, περὶ τοὺς φίλους , der Freunde, Luc. Tim . 8 ... ... ., z. B, 30, 14, 6. – 3) Bei den Aerzten das Ausbleiben der Krisis.
... καὶ ἀπαίδευτος ἄνϑρωπος , Luc. Demon . 40. – Die Alten führen das Wort auf die Stadt Σόλοι , Colonie der Athener in Cilicien, zurück ... ... 51; Hipponax u. Anacr . sollen alle Ausländer σολοίκους genannt, das Wort also gleichbedeutend mit βάρβαρος gebraucht haben, auct. ...
Buchempfehlung
Zwei satirische Erzählungen über menschliche Schwächen.
76 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro