ἌΓΗ ( ἄγαμαι), ἡ , Bewunderung, Staunen, Hom . dreimal, in der Vbdg ἄγη μ' ἔχει , Iliad . 21, 221 Odyss . 3, 227. 16, 243. – Her . verb. es mit φϑόνος 6, 61; Neid ...
βολή , ἡ , der Wurf (s. βάλλω ); Hom . dreimal, Odyss . 17, 283 οὐ γάρ τι πληγέων ἀδαήμων οὐδὲ βολάων , 24, 161 ἀλλ' ἔπεσίν τε κακοῖσιν ἔνίσσομεν ἠδὲ βολῇσιν ; übertr., vom Blicke der Augen 4 ...
... ; oft bei Hom . u. Hes.; τρὶς τόσον , dreimal so viel, Il . 5, 136 u. öfter; ἐς τρίς ... ... . 1, 86; Eur. Hipp . 46; τρὶς ἑξ βάλλειν , dreimal sechs werfen, d. i. den höchsten Wurf ...
δάκνω , beißen , fut . δήξομαι , aor . ... ... 1; δέδακε Strat . 14 (XII, 15); δέδηγμαι . – Homer dreimal, im aorist . 2. activ.: Iliad . 18, 585 von Hunden ...
δονέω (vgl. δινέω ), hin und her bewegen, schütteln . Hom . dreimal: von einem ἔρνος ἐλαίης Iliad . 17, 55 τὸ δέ τε πνοιαὶ δονέουσιν παντοί ων ἀνέμων; Iliad . 12, 157 ἄνεμος ζαής, νέφεα σκιόεντα δονήσας ...
γένυς , υος, ἡ (vgl. γένειον ), der Kinnbacken; Hom . dreimal, plur.: Iliad . 23, 688 χρόμαδος γενύων , von Menschen; 11, 416 ϑήγων λευκὸν ὀδόντα μετὰ γναμπτῇσι γένυσσιν , von einem Eber; Odyss . 11, 320 ...
ῥέθος , τό , bei Hom . dreimal, im genit. plur . ῥεϑέων: Iliad . 16, 856 und 22, 362 ψυχὴ δ' ἐκ ῥεϑέων πταμένη Ἄιδόςδε βεβήκει , aus den Gliedern, aus dem Leibe; 22, 68 ἐπεί κέ τις ὀξέι ...
δῑνόω , rund machen, drechseln ; davon adject. verbal . δινωτός , gerundet, rund gedrechselt , überhaupt wohl = zierlich gearbeitet ; Homer dreimal: Iliad . 13, 407 ἀσπίδι πάντοσ' ἐίσῃ, τὴν ἄρ' ὅ ...
ΒΡΈΜω , nur praes . u. impf . (onomatopoet., vgl. fremo und βροντή ), brausen, rauschen ; Hom . dreimal, Iliad . 4, 425 von der Woge des Meeres, χέρσῳ ῥηγνύμενον ...
δεκάς , άδος, ἡ , ein Zehend , eine Summe, Abtheilung von Zehnen; Homer dreimal, von Männern, Decurie : Odyss . 16, 245 μνηστήρων δ' οὔτ' ἂρ δεκὰς ἀτρεκὲς οὔτε δύ' οἶαι, ἀλλὰ πολὺ πλέονες ; Iliad . 2, ...
δέσμα , τό , Band, Binde , von δέω »binden«, vgl. δεσμός ; bei Homer dreimal, in der Form δέσματα : Odyss. 1, 204 οὐδ' εἴ πέρ τε σιδήρεα δέσματ' ἐχῃσιν , Fesseln , Bande, δέσματα ...
γανάω , glänzen, schimmern; Hom . dreimal, nominat. plur. particip. praes ., Versende; vom Metallglanz der Waffen, ϑώρηκες λαμπρὸν γανόωντες Il . 13, 265; κόρυϑες λαμπρὸν γανόωσαι 19, 359; πρασιαὶ ἐπηετανὸν γανόωσαι Od . 7, 128 ...
ἀρειά , ion. u. poet. ἀρειή , Hom . dreimal; Iliad . 17, 431 πολλὰ δὲ μειλιχίοισι προσηύδα, πολλὰ δ' ἀρειῇ ; 20, 109 μηδέ σε πάμπαν λευγαλέοις ἐπέεσσιν ἀποτρεπέτω καὶ ἀρειῇ ; 21, 339 μηδέ σε πάμπαν μειλιχίοις ἐπέεσσιν ...
αἴθρη , ἡ , heiterer Himmel, reine Luft, derjenige Zustand der ... ... welchem der αἰϑήρ zu sehen ist, vgl. αἰϑ ήρ ; Hom . dreimal, Od . 6, 44. 12. 75 Il . 17, 646; ...
ἁλιόω , vergeblich machen, vereiteln, Hom . dreimal, Διὸς νόον Od . 5, 104. 138, βέλος = ἅλιον ἧκε Il . 16, 737; – Soph . τοὔπος Tr . 257 ( Schol . οὐ μάταιον ἔλεγε τὸ ...
βῶτις , ιδος, ἡ , dor. fem . zu βούτης ... ... Hirtin, Theocr . βώτωρ , ορος, ὁ , Hirt, Hom . dreimal, βώτορας ἄνδρας Versende Iliad . 12, 302, βώτορες ἄνδρες Versende ...
ἀ-κμής , ῆτος , nicht ermüdet, frisch, von καμεῖν ; Hom . dreimal, Iliad . 15, 697 ἀκμῆτας καὶ ἀτειρέας , 16, 44. 11, 802 ῥεῖα δέ κ' ἀκμῆτες κεκμηότας ἄνδρας ἀυτῇ ὤσαιμεν (ὤσ ...
Buchempfehlung
Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
106 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.
428 Seiten, 16.80 Euro