λακκ-οσχέας , ὁ , der einen großen, hangenden Hodensack ( ὀσχέα ) hat, Luc. Lexiphan . 12.
λακ-πάτητος , v. l . für λὰξ πάτητος , w. m. s.
λαγ-ωφθαλμία , ἡ , eine Krankheit der Augen, wenn das obere Augenlid das Auge nicht bedeckt, von dem Schlafen der Hafen mit offenen Augen, Medic.
λαγ-ώφθαλμος , hasenäugig (s. das Vorige), Medic .
ἄγημα , τό , dor. für ἥγημα , ein Heereszug, nur Xen. Lac . 11, 9. 13, 6; bes. im macedonischen Heere, der Kern desselben, die Garde, Polyb . 5, 65. 31, 3, 8; Reiterei, Plut. ...
ὑδαρής , ές , wässerig, durch Wasser verdünnt, verfälscht; eigtl. ... ... ἄκρατος , Antiphan . bei Ath . V, 441 b; Xen. Lac . 1, 3; Arist. H. A . 7, 12; dah. ...
αἰδήμων , ον , schamhaft, Xen. Lac . 2, 11 f.; Arist. Nic. Eth . 2, 7. 4, 9, als Mitte zwischen καταπλήξ u. ἀναίσχυντος. – Adv . bescheiden, φϑέγγεσϑαι , dem ϑρασέως entgegengesetzt, ...
ῥυπαίνω , beschmutzen, beflecken, u. pass . schmutzig werden, sein, Ggstz von λαμπρύνεσϑαι , Xen. Lac . 11, 3; vgl. Plut. def. or . 43; – übertr., entehren, τὸ μακάριον , Arist. eth . 1, 8, ...
κακανέω , bei Plut. Lac. apophth. p. 244 sagt ein Lacedämonier von Tyrtäus ἀγαϑὸς κακανεῖν νέων ψυχάς , soll wahrscheinlich κατακονᾶν heißen, aufzuregen, zu ermuthigen. Vgl. κακκανῆν .
ἠρεμίζω , 1) beruhigen, still stehen lassen, ἵππον Xen. de re equ . 7, 18; pass . ruhen, Arist. Analyt ... ... . – 2) still, ruhig sein, dem ἑδραῖος εἶναι entsprechend, Xen. Lac . 1, 3.
μουσίζω , dor. μουσίσδω , Theocr . 8, 38, lak. u. äol. μουσίδδω , Hesych ., ein Instrument spielen, singen, auch im med ., ἄχαριν κέλαδον μουσιζόμενος , Eur. Cycl . 487, ertönen lassen.
ἁπαλύνω , erweichen, Hippocr.; Xen. re equ . 5, 5; verweichlichen, verzärteln, Xen. Lac . 2, 1; beruhigen, κῦμα άπαλύνεται γαλήνῃ Anacr . 44, 4.
Buchempfehlung
Der junge Chevalier des Grieux schlägt die vom Vater eingefädelte Karriere als Malteserritter aus und flüchtet mit Manon Lescaut, deren Eltern sie in ein Kloster verbannt hatten, kurzerhand nach Paris. Das junge Paar lebt von Luft und Liebe bis Manon Gefallen an einem anderen findet. Grieux kehrt reumütig in die Obhut seiner Eltern zurück und nimmt das Studium der Theologie auf. Bis er Manon wiedertrifft, ihr verzeiht, und erneut mit ihr durchbrennt. Geldsorgen und Manons Lebenswandel lassen Grieux zum Falschspieler werden, er wird verhaftet, Manon wieder untreu. Schließlich landen beide in Amerika und bauen sich ein neues Leben auf. Bis Manon... »Liebe! Liebe! wirst du es denn nie lernen, mit der Vernunft zusammenzugehen?« schüttelt der Polizist den Kopf, als er Grieux festnimmt und beschreibt damit das zentrale Motiv des berühmten Romans von Antoine François Prévost d'Exiles.
142 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für diese preiswerte Leseausgabe elf der schönsten romantischen Erzählungen ausgewählt.
442 Seiten, 16.80 Euro