λιθο-ξόος , Steine glättend, behauend, bearbeitend, ὁ λ ., der Steinmetz, Plut . u. a. Sp., Rufin . 13 (V, 15); Man . 6, 419, von Thom. Mag . verworfen.
λιθο-βόλος , mit Steinen werfend, schleudernd; γυμνῆτες , Plat. Critia . 119 b; Sp ., bes. μηχανή , auch τὸ λιϑοβόλον , eine Wurfmaschine, Steine zu schleudern, Ios . u. Mathem. vett .; vgl ...
λιθο-λόγος , Steine lesend, sammelnd, die zum Bau tauglich sind, Maurer, neben τέκτονες Thuc . 6, 44 genannt, wie Xen. Hell . 4, 4, 18. 8, 10; vgl. Plat. Legg . IX, ...
λιθο-φόρος , Steine tragend, führend, von Katapulten, = λιϑοβόλος , Pol . 4, 56, 3; D. Sic . 13, 78; κεραῖαι , Callixen . bei Ath . V, 208 d; vgl. Plut. ...
λιθο-τόμος , Steine hauend, brechend, – τὸ λιϑοτόμον , ein Instrument zum Ausschneiden des Blasensteins, Medic . – Aber λιϑότομος , aus Stein gehauen, geschnitten, Cyrill .
λιθο-τομία , ἡ , das Hauen, Brechen der Steine, Steinbruch, im plur., Her . 2, 8. 124. 158; Theocr . 7, 86; Xen. Hell . 1, 2, 14 u. Sp . – ...
λιθο-τομέω , Steine ausschneiden, Paul. Aeg . – Ἀφροδίτη λίϑου λευκοῦ λιϑοτομηϑεῖσα , aus Stein gehauen, Luc. Iup. tr . 10.
λιθο-δόμος , von Steinen bauend, ὁ , der Maurer, neben τέκτων , Xen. Cyr . 3, 2, 11 u. Sp .
λιθο-λογία , ἡ , das Steinlesen, -sammeln, bei Moeris als hellenistisch für das att. αἱμασιά erkl.
λιθο-εργός , dasselbe, Γοργώ , Diosc . 14 (VI, 126); der Steinarbeiter, Man . 1, 77.
λιθο-κοπία , ἡ , das Steinhauen, Suid . erkl. ἡ ἐκ λίϑων βολή .
λιθο-ειδής , ές , steinartig; περίβολος , Plat. Tim . 74 a; Galen .
λιθο-βολία , ἡ , das Steinwerfen, Steinigen; D. Sic . 3, 49; Schol. Aesch. Eum . 189.
λιθο-ποιός , zu Stein machend, versteinernd, Μέδουσα , Luc. Imag . 1.
λιθο-εργής , ές , zu Stein machend, versteinernd, Medusa, Opp. Cyn . 3, 222.
λιθό-χροος , steinfarbig, Tzetz. PH . 272, in μιλτόχροος zu ändern.
λιθο-βολέω , mit Steinen werfen, steinigen, Plut. qu. Plat . 10, 7; LXX u. N. T .
λιθό-ξεστα , εἴδωλα , aus Stein gehauen, Clem. Al .
Buchempfehlung
Der junge Königssohn Philotas gerät während seines ersten militärischen Einsatzes in Gefangenschaft und befürchtet, dass er als Geisel seinen Vater erpressbar machen wird und der Krieg damit verloren wäre. Als er erfährt, dass umgekehrt auch Polytimet, der Sohn des feindlichen Königs Aridäus, gefangen genommen wurde, nimmt Philotas sich das Leben, um einen Austausch zu verhindern und seinem Vater den Kriegsgewinn zu ermöglichen. Lessing veröffentlichte das Trauerspiel um den unreifen Helden 1759 anonym.
32 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Für den zweiten Band hat Michael Holzinger sechs weitere bewegende Erzählungen des Sturm und Drang ausgewählt.
424 Seiten, 19.80 Euro