ἅλμη , ἡ (ἅλς ), das Meerwasser, Hom . sechsmal, Od . 5, 53. 322 ( πικρήν ); der Schmutz, welchen das getrocknete Meerwasser auf der Haut zurückläßt Od . 6, 137. 219. ...
μή-τε , und nicht, gew. μήτε – ... ... , wie οὔτε Unterabtheilungen eines verneinenden Satzes bildend, in allen den Fällen. in welchen μή steht; μηδέ τῳ ἐκφάσϑαι μήτ' ἀνδρῶν μήτε γυναικῶν , Od ...
οὗτος , αὕτη, τοῦτο (für ΤΟΥΤΟΣ, ΤΑΥΤΗ , von welchen Formen auch die andern Casus genommen werden, nur nom. plur. masc. u. fem . lautet noch οὗτοι, αὗται , vgl. ὁ, ἡ, τό ), demonstrat . zu ...
λόχος , ὁ (λέγω ), 1) eigtl. ... ... wo man sich hinlegt, ein Hinterhalt, Versteck, d. i. ein Ort, in welchen eine Kriegerschaar gelegt wird, um auf den Feind zu lauern u. plötzlich auf ...
ῥῡτήρ , ῆρος, ὁ , 1) der Ziehende, Anziehende, Spannende ... ... Od . 18, 262. 21, 173. – 2) der Riemen, in welchen die Wagenpferde eingespannt wurden, τὼ δ' ἰϑυνϑήτην, ἐν δὲ ῥυτῆρσι τάνυσϑεν , ...
ὤνιος , auch 2 Endgn, zu kaufen, käuflich, feil ; πῶς ὁ σῖτος ὤνιος ; um welchen Preis ist das Getreide feil? was kostet es? Ar. Ach . 723, vgl. Equ . 480; Plat. Legg . VIII, 848 a ...
ἀορτή ( ἀείρω), ἡ , die große aus dem linken Herzbeutel ... ... . 1. 17. Bei Hippocr . auch die beiden Enden der Luftröhre, mit welchen sie in die Lunge ausläuft, woran diese gleichsam hängt, sonst βρόγχια . ...
φωλάς , άδος, ἡ, = φωλεύουσα , im Lager, Hinterhalt liegend, sich versteckt haltend, auflauernd, Höhlen oder Schlupfwinkel habend, in welchen man sich verbergen kann; σίλφη Euen . 16 (IX, 251); ...
ἕστωρ , ὁ , ein Pflock oder Nagel vorn an der Wagendeichsel, über den der Ring, κρίκος , gehängt wurde, an welchen man die Riemen der Zugthiere anknüpfte, Il . 24, 272; vgl. ...
Ἔρεβος , τό (verwandt ἐρεμνός, ἐρέφω , s. auch ... ... homerischer Vorstellung der finstere Ort zwischen der Erdoberfläche u. dem tiefer gelegenen Hades, durch welchen die abgeschiedenen Seelen hindurch in ihren eigentlichen Aufenthaltsort, den Hades, gelangen, εἰς ...
ἠθεῖος ( ἦϑος ), vertraut, traut, r. dah. lieb, ... ... 6, 518. 10, 37. 22, 229. 239, ohne subst ., in welchen Stellen ein jüngerer Bruder zum älteren spricht: trauter Herzensbruder; ähnl. ἠϑείη κεφαλή ...
φωλεός , ὁ , Nic . auch φωλειός , bei Dichtern ... ... . τὰ φωλεά , Schlupfwinkel, Lager , Höhle, bes. wilder Thiere, in welchen sie ihren Winterschlaf halten; Plut. de superst . 8; N. T ...
κνάφος , ὁ , und später γνάφος , die stachligen Karden, mit welchen der Walker das Tuch aufkratzt, Schol. Ar. Plut . 166. – Auch ein stachliges Marterwerkzeug, Her . 1, 92; VLL.
πέδῑλον , τό , die Sohle , die unter den Fuß ... ... ward, wenn man ausgehen wollte, bei Hom . u. Hes ., bei welchen sowohl Götter als Menschen dergleichen tragen, stets im plur ., gew. in ...
καιάδας , ὁ , ein Erdschlund in Sparta, in welchen Staatsverbrecher lebend od. todt hinabgestürzt wurden, οὗπερ τοὺς κακούργους ἐμβάλλειν εἰώϑασιν Thuc . 1, 134; vgl. Paus . 4, 18, 4 u. VLL.; Strab . VIII, 5, 7 p. ...
Τάρταρος , ὁ , ein finsterer, nie von der Sonne erhellter ... ... , so tief unter dem Hades, wie der Himmel über der Erde ist, in welchen Zeus den Kronos u. die Titanen stürzte, als sie sich gegen ihn aufgelehnt ...
λυγισμός , ὁ , das Winden, Krümmen, Biegen, bes. von den geschickten Biegungen u. Wendungen, mit welchen der Ringer seinem Gegner ausweicht od. ihn niederzuwerfen sucht, Luc. Anach . 24, Philostr. im. p. 819; u. übertr. von ...
χοινικίς , ίδος, ἡ , = χοινίκη; χοινικίδες sind eiserne Reisen, auf welchen die Krone ruht, Dem . 22, 72, wie 24, 180 ὑπὸ τῶν στεφάνων ταῖς χοινικίσι κάτωϑεν γεγραμμένα . – Bei Strab . 12, 3,11 Höhlen im ...
κόσυμβος , ὁ , Tr oddel, Franzen am Saume des Kleides, LXX, VLL., nach denen es auch ein Zeugstreifen ist, durch welchen der aufgeschürzte Untertheil der ἐξωμίς gehalten wird; bei Dio Chrys . ein ...
κορυφαία , ἡ , der Theil am Pferdezaum, durch welchen das Gebiß am Kopfe befestigt u. gehalten wird, der Kopf-, Stirnriemen, περὶ τὰ ὦτα , Xen. de re equ . 3, 2. 5, 1; Poll . 1, 147. Vgl. ...
Buchempfehlung
»In der jetzigen Zeit, nicht der Völkerwanderung nach Außen, sondern der Völkerregungen nach Innen, wo Welttheile einander bewegen und ein Land um das andre zum Vaterlande reift, wird auch der Dichter mit fortgezogen und wenigstens das Herz will mit schlagen helfen. Wahrlich! man kann nicht anders, und ich achte keinen Mann, der sich jetzo blos der Kunst zuwendet, ohne die Kunst selbst gegen die Zeit zu kehren.« schreibt Jean Paul in dem der Ausgabe vorangestellten Motto. Eines der rund einhundert Lieder, die Hoffmann von Fallersleben 1843 anonym herausgibt, wird zur deutschen Nationalhymne werden.
90 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.
428 Seiten, 16.80 Euro