ἐν-ηής , ές (Ggstz ἀπηνής , also statt ἐνηνής ), wohlwollend, mild u. freundlich, VLL. πρᾷος, προςηνής, ἀγαϑός; ἑταῖρος Il . 21, 96. 12, 204 Od . 8, 200; φιλότης Hes. ...
ἐπητής ὁ , wohlwollend, verständig ; Hom . dreimal: Odyss . 18, 128 ἐπητῇ δ' ἀνδρὶ ἔοικας ; 13, 332 οὕνεκ' ἐπητής ἐσσι καὶ ἀγχίνοος καὶ ἐχέφρων; Odyss . 21, 306 οὐ γάρ τευ ἐπητύος ἀντιβολήσεις ἡμετέρῳ ἐνὶ ...
πρό-φρων , ον , eigtl. mit vorgeneigter Seele, propenso animo , also geneigt, gewogen, wohlwollend; καί μοι ὄμοσσον ἦ μέν μοι πρόφρων ἔπεσιν καὶ χερσὶν ἀρήξειν , Il . 1, 77; οὐδέ τί πώ μοι πρόφρων τέτληκας ...
εὔ-θῡμος , wohlgesinnt, wohlwollend, Od . 14, 63. Gew. gutes Muthes, heiter, fröhlich, γῆρας Pind. Ol . 5, 22, ψυχή Plat. Legg . VII, 797 b; εὐϑυμότεροι εἰς τὸν ἀγῶνα ἰέναι ...
εὐ-μενέω , nur praes ., ein εὐμενής sein, wohlwollend, freundlich, gnädig sein, gew. im partic ., φίλον εὐμενέοντα Phocyl . 134; εὐμενέοι Τιτὰν Φαέϑων Opp. Cyn . 1, 9; von Todten, εὐχέσϑω ...
... ;ός , ή, όν , wohlwollend; εὐνοϊκώτερον ὑπάρχειν τινί , Dem . 57, I; Sp ., ... ... 2, 2, 12 u. A.; εὐνοϊκῶς ἔχειν τινί , gegen Einen wohlwollend sein, Xen. Hell . 4, 4, 15; Dem . ...
προς-ηνής , ές , dor. προςᾱνής , wie ἐνηής , mild, freundlich, wohlwollend, Pind. P . 10, 64; φάρμακα , erquickend, P . 3, 52; von Sachen, brauchbar, tauglich wozu, λύχνῳ προςηνές , ...
φιλό-φρων , ονος , liebreich, freundlich, gütig gesinnt, so denkend u. handelnd, wohlwollend; Pind. P . 8, 1; Aesch. Pers . 97; Eur. I. T . 1061; – adv . φιλοφρόνως : ...
εὐ-μενικός , ή, όν , wohlwollend, freundlich; Arist. virt. et vit. p. 1251 b 32; Pol . 12, 8, 6.
καλο-θελής , ές , wohlwollend, Sp .
εὐ-νοητικῶς , wohlwollend, διακεῖσϑαι πρός τινα Stob. ecl. eth. p. 204.
φιλο-φρονέομαι , dep . mit aor. pass . u. med ., – 1) liebreich, wohlwollend begegnen, behandeln, Gewogenheit erzeigen; τινά , Her . 3, 50, ...
ἜΧω (vgl. ὄχος , vehi , u. s. Savelsberg ... ... . 320, eigentlich, wie du dich in Beziehung auf das Wohlwollen verhältst, wie wohlwollend du bist; ὡς ποδῶν εἶχε Her . 6, 116, was die ...
ἡδύς , εῖα, ύ , bei Hom . auch 2 Endgn ... ... 351 b u. öfter; ἡδέως ἔχειν πρός τινα Isocr . 1, 20, wohlwollend gegen Einen gesinnt sein, wie Plut. Cim . 8; ἡδέως ἔχουσιν ...
χάρις , ἡ , gen . χάριτος , acc . ... ... διὰ χαρίτων εἶναι, γίγνεσϑαί τινι , mit Einem in wechselseitigem freundschaftlichem Verhältnisse stehen, wohlwollend od. liebreich gegen einander gesinnt sein, Xen. Hier . 9, 1. ...
ιλᾱος , ον , att. ἵλεως, ων , neutr. ... ... ἵλεως οἰόμενοι ποιεῖν ϑυσίαις τε καὶ εὐχαῖς X, 910 a– Von Menschen, wohlwollend , freundlich; Pind. P . 12, 4; ἵλεως κλύων Soph ...
εὔχαρι , ιτος , anmuthig, angenehm; neben μεγαλοπρεπής Plat. ... ... . 7; beliebt, Xen. Cyr . 7, 4, 1; Ἀφροδίτη , wohlwollend, gnädig, Eur. Heracl . 894; – οὐδὲν μελιττῶν εὐχαριτώτερον , ...
εὔ-νοος , ον , zsgz. εὔνους ... ... . 6, 64; s. Lob. Phryn . 142), von guter Gesinnung, wohlwollend, geneigt ; κριτής Aesch. Pers . 222; τινί , Soph ...
Buchempfehlung
Als Hoffmanns Verleger Reimer ihn 1818 zu einem dritten Erzählzyklus - nach den Fantasie- und den Nachtstücken - animiert, entscheidet sich der Autor, die Sammlung in eine Rahmenhandlung zu kleiden, die seiner Lebenswelt entlehnt ist. In den Jahren von 1814 bis 1818 traf sich E.T.A. Hoffmann regelmäßig mit literarischen Freunden, zu denen u.a. Fouqué und Chamisso gehörten, zu sogenannten Seraphinen-Abenden. Daraus entwickelt er die Serapionsbrüder, die sich gegenseitig als vermeintliche Autoren ihre Erzählungen vortragen und dabei dem serapiontischen Prinzip folgen, jede Form von Nachahmungspoetik und jeden sogenannten Realismus zu unterlassen, sondern allein das im Inneren des Künstlers geschaute Bild durch die Kunst der Poesie der Außenwelt zu zeigen. Der Zyklus enthält unter anderen diese Erzählungen: Rat Krespel, Die Fermate, Der Dichter und der Komponist, Ein Fragment aus dem Leben dreier Freunde, Der Artushof, Die Bergwerke zu Falun, Nußknacker und Mausekönig, Der Kampf der Sänger, Die Automate, Doge und Dogaresse, Meister Martin der Küfner und seine Gesellen, Das fremde Kind, Der unheimliche Gast, Das Fräulein von Scuderi, Spieler-Glück, Der Baron von B., Signor Formica
746 Seiten, 24.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro