πάρ-ωρος , außer der rechten, günstigen Jahreszeit, unzeitig, Theophr . u. A.; über die rechte Zeit hinaus, zu spät, Epicur . bei Diog. L . 10, ...
παρ-α-σχολέω , sich mit Nebensachen od. unrechten Dingen, oder auf eine unrechte Weise beschäftigen, Sp ., auch im med .
ἐν-δεξιόομαι , in die Rechte nehmen, mit der Rechten fassen, βωμόν Eur. I. A . 1473.
λέα , ἡ , der Stein, mit welchem der Weber die Fäden des Aufzugs am senkrechten Weberstuhl beschwert, sonst ἀγνύϑες , Hesych., E. M , s. λεία u. λαιά .
ὕβρις , εως, ἡ (ὑπέρ ), das Hinausgehen über das rechte Maaß, also übermüthige Gewaltthätigkeit, jede Verletzung göttlicher und menschlicher Rechte, die aus gesetzloser Uebergewalt, aus übertriebenem Kraftgefühl (z. B. οἱ δ ...
σέβας , τό , fast nur im nom., accus . u ... ... die Scheu vor der Gottheit, od. die Schaam vor Menschen, wenn man etwas Unrechtes zu thun im Begriff ist, wogegen das eigene Gefühl sich auflehnt, σέβας ...
πλάζω , fut . πλάγξω , aor . ἔπλαγξα , ... ... wie πλανάω , umherirren machen od. lassen, bes. von der rechten Bahn abführen, verschlagen; πᾶσι (ποταμοῖς ...
σπάθη , ἡ , 1) die Spatel, ein breites flaches Holz, dessen sich die Weber statt des Kammes od. der Weberlade beim alten senkrechten Webstuhle bedienten, um den Einschlag festzuschlagen u. so das Gewebe dicht zu machen ...
ὑπέρα , ἡ , das oberste Tau, mit dem die Segelstangen am Mastbaume befestigt und hin- u. hergedreht werden können, die Brassen, zu waagerechtem Lenken der Raa, αἷς μετάγεται τὸ κέρας , Harpocr .; ἐν δ ...
ὥρᾱσι , ὥρασιν , adv ., zur rechten Zeit; Ar. Lys . 391, nach Herm. Emend. Epit. doctr. metr. p . XXI; bestätigt durch Hdn . bei Ioann. Lex. p . 35, 33. Vgl. ϑύρασι . So ...
ἐφ-ήκω , dazu kommen, ankommen, καιρὸν ἐφήκεις , du kommst zu rechter Zeit, Soph. Ai . 34, öfter; ἐφῆκεν ἡμέρα Thuc . 8, 67; ἐφήξειν ἔμελλεν ἑσπέρα πυκτεύουσιν αὐτοῖς nach Böckh, mss . ἐφέξειν , ...
... s. δεξιτερός . Aber substantwirt δεξιά »die Rechte« start »die rechte Hand« Iliad . 10, 542, τοὶ ... ... und ἐπιδέξιος . – Folgende: 1) rechter Hand , auf der rechten Seite, Ggstz von links, überall; zur Rechten, τοῠ Ἑλληςπόντου ...
... πλανάω , wie πλάζω , in die Irre , vom rechten Wege abführen; πλανᾅ τε νῆστιν ἀνὰ τὰν παραλίαν ψάμμον , Aesch. ... ... τοὺς λόγους , Xen. An . 7, 7, 24, die das rechte Ziel verfehlen und deswegen nicht geachtet sind.
κερκίς , ίδος, ἡ , 1) am alten, aufrechtstehenden Webstuhl ... ... der bei der Kalypso von Gold ist, Od . 5, 62, später am wagerechten Webstuhl die Weberlade, das Webschiff; κερκίδων ἀκμαῖσιν Soph. Ant . 964; ...
σκάφος , τό , 1) das Graben; σκάφος οἰνέων , die rechte Zeit, Weinstöcke einzugraben oder zu behäufeln, Hes. O . 574, wo man mit veränderter Bdtg auch σκαφός hat schreiben wollen; – die Grube, bes. ein Wasserbehälter, Sp.; ...
ἄθλιος , α, ον , zuweilen fem . ἄϑλιος , ... ... Trag., Ar . u. in Prosa häufig von Menschen, bes. von schlechten, ungerechten, und Sachen, wie νόσος ἀϑλία Antiph . 1, 30, συμφορά ...
στήμων , ονος, ὁ , der Aufzug am stehenden, senkrechten Webstuhl der Alten, an welchem der Weber bei der Arbeit stand, die Kette, Hes. O . 540; στήμονα νεῖν , Ar. Lys . 519, Ggstz κρόκη , der Einschlag, ...
σπαθίς , ἡ, = σπάϑη , die Spatel, Poll . 10, 120. Auch ein mit der σπάϑη auf dem senkrechten Webstuhle geschlagenes, dicht gewebtes Gewand, Poll . 7, 36, wie σπαϑητός ...
ἀ-τῑμόω , entehren, beschimpfen, Aesch. ... ... 634 Eur. Hel . 462; bes. mit der Atimie belegen, von den Rechten eines Bürgers ausschließen, vgl. ἄτιμος ; Andoc . 1, ...
Buchempfehlung
In ihrem ersten Roman ergreift die Autorin das Wort für die jüdische Emanzipation und setzt sich mit dem Thema arrangierter Vernunftehen auseinander. Eine damals weit verbreitete Praxis, der Fanny Lewald selber nur knapp entgehen konnte.
82 Seiten, 5.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für diese preiswerte Leseausgabe elf der schönsten romantischen Erzählungen ausgewählt.
442 Seiten, 16.80 Euro