ὀργή , ἡ , die natürliche Anlage, das Naturell, auch der Thiere, Hes. O . 306; bes. Beschaffenheit der Seele, Gemüths-, Sinnesart, Charakter, H. h. Cer . 205; Theogn.; Her . vrbdt ...
ἜΘος , τό , die Gewohnheit, Sitte, der Brauch; ἀπέδειξεν ἔϑος τὸ πρόσϑε τοκήων , die von den Eltern angestammte Sitte, Sinnesart, Aesch. Ag . 710; τό τοι σύνηϑες ὀρϑώσει μ' ἔϑος ...
λῆμα , τό (ΛΑΩ) , der Wille, das Begehren, übh. heftige Gemüthsbewegung, Sinnesart; Pind. P . 3, 20. 8, 47 u. öfter; οὐχ ὡς ἄϑυμος οὐδὲ λήματος κάκῃ Aesch. Sept . 598; τοξουλκῷ λήματι πιστούς ...
θεμίζω , richten, = ϑεμιστεύω , Hes ., zügeln; im med ., ϑεμισσαμένους ὀργάς Pind. P . 4, 141, die ihre Sinnesart nach Recht u. Gesetz Lenkenden.
πονηρία , ἡ , schlechte od. böse Sinnesart, u. überh. schlechter Zustand, schlechte Beschaffenheit; Soph. frg . 663; Eur. Cycl . 641; Ar. Thesm . 868; ἡ σώματος πονηρία νόσος οὖσα , Plat. Rep . X, 609 ...
φιλο-τῑμία , ἡ , das Wesen, die Sinnesart des φιλότιμος , Ehrliebe, Ehrgeiz, Wetteifer, alle daraus entspringenden Eigenschaften, Neigungen, Leidenschaften, eifrige und angestrengte Bemühung, auch Prunksucht, Prahlerei; rühmlich, φιλοτιμίαν ἔχει αὐτῷ , es ist für ...
εὐ-όργητος , 11 von guter Sinnesart, wohlgesinnt, τοῖς κόλαξι Eubul . bei Ath . VI, 260 d. – 2) leicht in Zorn zu bringen, Ggstz πρᾶος , Plut. defect. orac . 7; ...
κρυψί-νοος , zsgzgn -νους , seine Gedanken verbergend, von heimlicher, versteckter Sinnesart, Xen. Cyr . 1, 6, 19 Ages . 11, 5 u. Sp . – Adv., Poll . 4, 51, ...
τροπο-φορέω , die Sitten oder die Sinnesart eines Menschen ertragen, sich seiner Weise fügen, sich in ihn schicken, N. T .
ἀριστό-νοος , von der besten Sinnesart Ep. ad . 567 (IX, 213).
πρᾱΰ-τροπος , von sanfter Sinnesart, Plut. de am. prol . 1.
γυναικο-ήθης , ες , von weibischer Sinnesart, Hesych .
ἀ-δικό-τροπος , von ungerechter Sinnesart, Crates bei B. A . 343.
τροπο-ιάσθλης , ητος, ὁ , entweder ein Mensch von bisgsamer, verschmitzter Sinnesart, od. Einer, der für seine Aufführung Peitschenhiebe verdient, ein schon von Luc. Pseudol . 24 als schlecht Griechisch getadeltes Wort.
μετ-ωπο-σκόπος , stirnbeschauend, der aus der Stirne die Sinnesart der Menschen beurtheilt, Clem. Al. paed . 3, 3, 15; vgl. Plin. H. N . 35, 11.
... Isocr . 4, 82. Häufig πρᾷος τὸ ἦϑος , mild an Sinnesart, Plat. Phaedr . 243 c; φιλόπολις τὸ ἦϑος Thuc ... ... τὸ ἦϑος Xen. Conv . 8, 3. – Jeder Ausdruck der Sinnesart, Mienen u. Gesichtszüge, insofern sich ein Charakter darin ausdrückt ...
ὑγρός , naß, feucht, flüssig ; ἔλαιον , flüssiges Olivenöl, ... ... ὀρχηστής , gelenkig, B. A . 115. – Uebertr., von weicher, lenksamer Sinnesart, fügsam, nachgiebig, auch weichherzig, verzärtelt, ὑγρὸς βίος , ein weichliches, ...
Buchempfehlung
Der junge Königssohn Philotas gerät während seines ersten militärischen Einsatzes in Gefangenschaft und befürchtet, dass er als Geisel seinen Vater erpressbar machen wird und der Krieg damit verloren wäre. Als er erfährt, dass umgekehrt auch Polytimet, der Sohn des feindlichen Königs Aridäus, gefangen genommen wurde, nimmt Philotas sich das Leben, um einen Austausch zu verhindern und seinem Vater den Kriegsgewinn zu ermöglichen. Lessing veröffentlichte das Trauerspiel um den unreifen Helden 1759 anonym.
32 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Michael Holzinger hat sechs eindrucksvolle Erzählungen von wütenden, jungen Männern des 18. Jahrhunderts ausgewählt.
468 Seiten, 19.80 Euro