κρόσσαι , αἱ , die hervorragenden Zinnen oder Brustwehren auf den Mauern und Mauerthürmen, hinter denen die Krieger stehen, welche die Mauern vertheidigen, κροσσάων ἐπέβαινον Il . 12, 444, wo nicht an Sturmleitern zu denken, wie Il . 12, 258, ...
ἔπ-αλξις , ἡ , die Schutzwehr ( ἐπαλέξω ), bes. Brustwehr, Zinnen auf den Mauern, hinter denen sich die Bürger vertheidigen, Il . 12, 263. 381 u. öfter; Her . 9, 7 u. Folgde; auch ...
πυργωτός , gethürmt; ἐμπετάσματα πυργωτά , Ath . V, 196 c, Kleider in Form eines Thurmes gearbeitet, mit zinnenartig ausgezacktem Besatz; Inscr . 155.
ἐπ-αλξίτης , ὁ, λίϑος , Stein der Mauerzinne, E. M .
κασσιτερόω , verzinnen, Diosc .
... 959;ς , auch 3 Endgn, wie Mauerzinnen hervorragend; so heißen Il . 14, 35 die Schiffe πρόκροσσαι , ... ... neben einander gestellt sind, daß ihre hohen Hintertheile eine Art Mauer mit vorspringenden Zinnen bilden; Aristarch erklärte hier προκρόσσας τὰς κλιμακηδὸν νενεωλκημένας ἑτέρας πρὸ ἑτέρων, ...
κασσιτέρινος od. καττιτέρινος , zinnern, Plut. adv. St . 31 u. a. Sp .
... , 390. – Uebertr. von Städten, Zinnender Stadtmauern , ὄφρ' οἶοι Τροίης ἱερὰ κρήδεμνα λύοιμεν ll. 16, ... ... Cer . 151 ὃς Θήβης κρήδεμνον ἔχει ῥύεταί τε πόληα , Theben's Mauerzinnen, d. i. Theben selbst, Hes. Sc . 105; folgde ...
πτερόν , τό , 1) Feder , womit man fliegt ( ... ... und an den ägyptischen, welche dergleichen nicht hatten, die Seitenmauern; auch eine Art Mauerzinnen zur Vertheidigung der Mauern. – Eine mit Eisen beschlagene Zugbrücke vor den Stadtthoren, ...
βαλβίς , ῖδος, ἡ , die Schranke in der Rennbahn, nach ... ... der Standort, von dem aus man den Diskus wirst, Philostr . – Uebertr., Mauerzinne, Soph. Ant . 131; Schwelle, Eur. Herc. fur . 867 ...
ἐρίπνα , ion. ἐρίπνη, ἡ (ἐρείπω ), abgerissener, jäher Felsen, οὔρειαι , Eur. El ... ... . 14, 16; übertr., jede schroffe, steile Höhe, ἐπάλξεων ἐρίπναι , schroffe Mauerzinnen, Eur. Phoen . 1168.
στεφάνη , ἡ , eigentlich wohl jede Bedeckung, Umgebung, Umkränzung, ... ... τοῠ ὄρους Pol . 1, 56, 4. Auch der Mauerrand mit den Zinnen, ἀπὸ στεφάναν κέκαρσαι πύργων , Eur. Hec . 910, vgl. ...
θριγκός , ὁ , nach VLL. ἡ στεφάνη τῶν τοίχω ; ... ... . περιβόλοις ; nach Eur. Or . 1585 = γεῖσον , die überstehende Mauerzinne; nach Hesych . ruht auf ihr das Dach; so wohl auch Od ...
ἐπ-ασκέω , sorgfältig ausarbeiten, mit Etwas versehen; αὐλὴ ἐπήσκηται τοίχῳ καὶ ϑριγκοῖσι , sorgfältig mit einer Mauer u. Zinnen versehen, Od . 17, 266. Aehnl. ἐπασκήσω τιμαῖς ἥρωα Pind ...
πτερύγιον , τό , dim . von πτέρυξ , kleiner Flügel ... ... großen Zehe, Medic . – Wie πτερόν , ein Theil des Tempels, die Zinne, N. T., Matth . 4, 5 Luc . 4, 9; ...
Buchempfehlung
Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
106 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro