ἴαμβος , ὁ (s. ἰάπτω zu Ende; nach ... ... Ath . XII, 554 e; οἱ καταλογάδην ἴαμβοι werden erwähnt X, 445 a; von Archilochos bes. zu Schmähgedichten gebraucht, daher auch Schmäh-, Spottgedicht, ἴαμβοι ὑβριστῆρες Mel . 119 ...
θάμβος , τό , auch ὁ , Simonds bei ... ... Il . 4, 79; ϑάμβος δ' ἕλε πάντας ἰδόντας Od . 5, 372; Ar ... ... ἐγένετο Thuc . 6, 31; ὑπ' αἰσχύνης τε καὶ ϑάμβους Plat. Phaedr . 254 c; geradezu Furcht, δεισιδαιμονία ...
κράμβος (vgl. κραμβαλέος, καπυρός) , trocken, dürr, eingeschrumpft; ἀπὸ κραμβοτάτου στόματος μάττων ἀστειοτάτας ἐπινοίας Ar. Equ . 539, mit dem nüchternsten Munde, vgl. καπυρός , nach Schol . mit komischer Anspielung auf den Kohl. ...
κράμβος , ὁ , ein Fehler des Obstes, bes. der Weintrauben, wenn sie vor erlangter Reise einschrumpfen, der Brand, Theophr .
θρίαμβος , ὁ , 1) ursprünglich Beiname des Dionysus, ... ... Festaufzügen des Dionysus Feigenblätter hielten; gewiß mit διϑύραμβος verwandt; – Festlied u. Festzug zu Ehren des Bacchus, vgl. ... ... . ἀναρύτειν . – 2) bei den röm. Historikern = Triumph; ϑρίαμβον ἄγειν , einen Tr. ...
κλεψίαμβος , ὁ , ein musikalisches Instrument; Aristox . bei Ath . IV, 182 f; Poll . 4, 59.
ἰαμβο-ποιός , der Jamben macht, Jambendichter; Arist. poet . 9; Ath . VIII, 359 e.
ἰαμβο-ειδής , ές , einem Jambus ähnlich, Arist. Quint .
ἰαμβο-φανής , ές , wie Jamben erscheinend, Sp .
ἰαμβο-ποιέω , Jamben machen, Arist. poet . 22.
ἰαμβο-φάγος , s. ἰαμβειοφάγος .
ἰαμβο-γραφία , ἡ , das Schreiben jambischer Gedichte, Tzetz .
κραμβο-φάγος , Kohl essend; so heißt ein Frosch, Batrach . 218.
ἰαμβό-κροτος , wie Jamben tönend, λόγοι , Sp .
ἰαμβο-γράφος , = ἰαμβειογράφος , E. M .
Buchempfehlung
1843 gelingt Fanny Lewald mit einem der ersten Frauenromane in deutscher Sprache der literarische Durchbruch. Die autobiografisch inspirierte Titelfigur Jenny Meier entscheidet sich im Spannungsfeld zwischen Liebe und religiöser Orthodoxie zunächst gegen die Liebe, um später tragisch eines besseren belehrt zu werden.
220 Seiten, 11.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für den zweiten Band eine weitere Sammlung von zehn romantischen Meistererzählungen zusammengestellt.
428 Seiten, 16.80 Euro