εἴ γε , wenn freilich, wenn jedoch ; hebt die Bedingung nachdrücklich hervor, οἶκόνδε ἐϑέλεις ἰέναι; εἴγε μὲν εἰδείης, ὅσσα τοι αἶσα κήδε' ἀναπλῆσαι, ἐνϑάδε κ' αὖϑι μένων τόδε δῶμα φυλάσσοις , Od . 5, 206 ff., wüßtest du jedoch, was ...
ὄλβος , ὁ (nach den Alten von ὅλος βίος , dem Sinne nach freilich richtig, aber falsche Wortbildung; nach Anderen mit ὀφέλλειν zusammenhangend, gedeihlicher Zustand; vielleicht verwandt mit ἀλφεῖν) , Glückseligkeit, Glück , Alles was zum vollen Lebensgenusse gehört, bes ...
δῆθεν , auch δῆθε , Eur. El . 268 ( δή-ϑήν , verstärktes δή ); 1) nämlich, freilich , Suid . προςποίησιν ἀληϑείας ἔχει, δύναμιν δὲ ψεύδους , d. h ...
βότρυς , υος, ὁ , 1) die Weintraube, Il . ... ... .); Ar. Equ . 1072 u. öfter; Plat . βοτρύων (was freilich auch von βότρυον herkommen kann) Legg . VII, 844 d. – ...
καὶ μέν , und freilich , allerdings, Il . 9, 632; gew. tritt ein Wort od. mehrere dazwischen, καὶ ταῦτα μὲν δὴ ταῠτα , Ar. Plut . 8 u. sonst.
σταθμητός , adj. verb . von σταϑμάω , gemessen, wonach ... ... sich messen darf, ἐμοὶ μὲν οὖν οὐδὲν σταϑμητόν , nach mir darf man sich freilich nicht richten, Plat. Charm . 154 b.
... 12, 280, – ἦ γάρ , freilich wohl, Il . 1, 232. 293. 342.355, ἦ ... ... d; zu nachdrücklichen Betheuerungen, ἦ μάν , Il . 2, 370, freilich wohl, 13, 354, ἦ μέν , Il . 9, 252 ...
ἤ , gedehnt ἠέ , und ἦ , gedehnt ἦε ... ... sich aus practischen Gründen der modernen Theorie an. In den Tert des Homer dat freilich Immanuel Bekker die antike Betonung wieder eingeführt, durch seine Ausgabe von 1843. ...
... . in mehreren Stellen, in denen man es freilich theils zu einem benachbarten Verbo ziehen, theils emendiren will; z. B. ... ... was bestritten werden kann, so ist das doch eben nur Zufall. Hermann citirt freilich eine ganze Reihe von Stellen aus Att. Dichtern, in denen ... ... den conj. cond . zu bringen. Umgekehrt freilich ersetzt der optat. iterat . für die Vergangenheit ...
μή , Verneinungspartikel, sowohl adv . nicht , als conj ... ... – In der dritten Person findet sich diese Vrbdg auch bei den Früheren, wo freilich immer eine Erklärung durch ὅρα und φοβοῠμαι (s. unten) zulässig ...
ὄς , ἥ, ὅ , gen . οὗ , ... ... , ὦ ξεῖνε, τάτε δμώεσσι πάρεστιν , Od . 14, 80, was sie freilich nur haben; Theocr . 22, 54, χαῖρε ξεῖνε, ὅςτ' ἐσσί ...
... 346, vgl. 15, 368, wo man freilich das Hauptverbum auch auf das erste Satzglied beziehen kann; σύν τε δύ ... ... wie auch wir sagen können »um den Einen, der da«, wobei freilich nicht zu übersehen ist, daß uns der als Relativum noch jetzt geläufig ...
οὐ , vor einem Vocal mit dem Spiritus lenis οὐκ ... ... von μή objectiv, eine Thatsache verneinend, Etwas als nicht vorhanden bezeichnend, was freilich auch eine Vorstellung, ein Gedanke sein kann; also in aussagenden Sätzen c. ...
ὥς , adv . des demonstr. Pronomens, von dem alten demonstr ... ... ὥς μευ περὶ ϑυμὸς ἰάφϑη 2, 82, vgl. 3, 42, wo man freilich auch das zweite u. dritte ὡς als Ausruf nehmen kann: wie ich ...
σύ , pronom. personal . der zweiten Person, du, von Hom . an überall; dor. τύ , Pind . oft; ... ... σύγε, σοῠγε u. s. w., dor. τύγα , du wenigstens, du freilich, du für deinen Theil.
-δέ , untrennbares enclitisches Suffixum. Es bezeichnet 1) ... ... : τὰ τοπικὰ ἐκ Παμβωταδῶν, εἰς Παμβωταδῶν, ἐν Παμβωταδῶν. Ἀριστοφάνης . Das ist freilich verstümmelt; aber man sieht doch, daß für die Ausdrücke ἐν, εἰς, ...
καί , und, auch . A. als Conjunction, und, ... ... wie ἅμα δὲ ταῦτα ἔλεγε καὶ ἐπεδείκνυε Her . 1, 112, was freilich, wie Isocr . 4, 157 ἅμα διαλλάττονται καὶ τῆς ἔχϑρας ἐπιλανϑάνονται , ...
... Plat . u. A., εἰδέναι μέν που χρή , man muß freilich wissen, scilicet, nimirum ; – μέντε , s. oben, ... ... ; μέν τοι , att. als ein Wort geschrieben, μέντοι , freilich, allerdings, bes. nach Verneinungen, Il . 8, ...
... γάρ oft einen Uebergang zu einer andern Frage; zuweilen geradezu: freilich , allerdings ; οὐ γὰρ μέμνημαι; Xen. Cyr . 1, 6, 12, sollte ich mich denn nicht erinnern, d. i. freilich erinnere ich mich. Aehnl. in Wünschen u. ...
Buchempfehlung
Karls gealterte Jugendfreundin Helene, die zwischenzeitlich steinreich verwitwet ist, schreibt ihm vom Tod des gemeinsamen Jugendfreundes Velten. Sie treffen sich und erinnern sich - auf auf Veltens Sterbebett sitzend - lange vergangener Tage.
150 Seiten, 6.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Dass das gelungen ist, zeigt Michael Holzingers Auswahl von neun Meistererzählungen aus der sogenannten Biedermeierzeit.
434 Seiten, 19.80 Euro