ξέω ( ΞΥ ), schaben , glatt machen, durch Behauen, Hobeln, Schaben u. dgl. glättenn . poliren, bes. vom Holze; Od . 5, 245. 17, 341. 21, 44, ξέσσεν ἐπισταμένως , von der Bearbeitung des Holzes ...
λεαίνω , ep. λειαίνω , fut . λεανῶ , ep. λειανέω , glatt machen, glätten, poliren; vom Hornarbeiter, πᾶν δ' εὖ λειήνας χρυσέην ἐπέϑηκε κορώνην Il . 4, 111; ἵπποισι κέλευϑον πᾶσαν λειανέω, τρέψω δ' ἥρωας Ἀχαιούς , ...
σμύρις , ἡ , der Smirgel, ein hartes Eisenerz od. ein ... ... , der als Sand auf dem Rade der Steinschleifer u. Steinschneider zum Abschleifen u. Poliren gebraucht wird; Diosc .; bei Hesych . σμίρις .
συγ-ξέω (s. ξέω ), durch Schaben, Schnitzen, Hobeln ebnen, poliren; auch vom Styl, feilen, ἡ Μενάνδρου φράσις συνέξεσται , Plut. Ar. et Men. comp . 2; ὀνόματα συνεξεσμένα , Alcidam. de soph . 677, ...
λᾱ-ξεύω ( λᾶς – ξέω ), Steine behauen, poliren, aus Stein hauen, Sp ., wie Eumath . – Davon adj. verb . λαξευτός , in Stein gehauen, μνῆμα , N. T .
σμυρίζω , abreiben, durch Reiben poliren. Da der Zusammenhang mit σμάω klar zu sein scheint, sollte man σμηρίζω erwarten, welches sich auch als v. l . findet.
λαμπρύνω , hell, glänzend machen, putzen, poliren. ϑώρακας , Poll . 1, 149; auch im med ., ἐλαμπρύνοντο τὰς ἀσπίδας , sie putzten ihre Schilde, Xen. Hell . 7, 5, 20, u. pass . von einem Schilde, ...
ἐκ-λεαίνω , aus-, abglätten, poliren; ῥυτίδας Plat. Conv . 191 a; Hippocr .; λίϑον D. Sic . 3, 39; ὁδόν , ebenen, Plut. prof. virt. sent. p. 248; ...
ὑπο-λεαίνω , ein wenig glätten, poliren, Sp .
στίλβωτρον , τό , Werkzeug od. Materie zum Glänzendmachen, zum Poliren, Diosc .
δια-σμῑλεύω , ausschnityen; – ausputzen, poliren; διεσμιλευμέναι φροντίδες καὶ λεπτοὶ λόγοι , Alexis bei Ath . IV, 161 b; – βίβλους Ὁμηρείους , Comet . 6 (XV, 38).
ξεστο υργία , ἡ , die Arbeit des Glättens, Polirens, λίϑων , D. Sic . 1, 63.
στιλπνωτικός , zum Poliren gehörig, Sp .
Buchempfehlung
Ohnerachtet Schande und Laster an ihnen selber verächtlich / findet man doch sehr viel Menschen von so gar ungebundener Unarth / daß sie denenselben offenbar obliegen / und sich deren als einer sonderbahre Tugend rühmen: Wer seinem Nächsten durch List etwas abzwacken kan / den preisen sie / als einen listig-klugen Menschen / und dahero ist der unverschämte Diebstahl / überlistige und lose Räncke / ja gar Meuchelmord und andere grobe Laster im solchem Uberfluß eingerissen / daß man nicht Gefängnüsse genug vor solche Leute haben mag.
310 Seiten, 17.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro