ἄναξ , ἄνακτος, ὁ (vgl. ἀνά, ἄνω ), der Oberste, Herr, der Befehlende, im Ggstz der δμῶες , die fremdem Willen unterworfen sind, 1) gewöhnliches Prädicat der Götter bei Hom.; Pind . δώδεκα ...
δοῦλος , ὁ (δέω? ), Knecht, Sklav, dem Herrn, δεσπότης , unterworfen, im Ggstze des ἐλεύϑερος . Auch = Unterthan eines unumschränkten Herrschers, wie die Perser immer als δοῠλοι von den Griechen bezeichnet werden, vgl. Krüger zu Xen ...
ἔν-οχος , darin festgehalten, unterworfen, schuldig; ὅπως μὴ τούτοις ἔνοχον σαυτὸν ποιήσῃς Plat. Lys . 266 b; bes. νόμῳ , dem Gesetz unterworfen, den das Gesetz mit seiner Strafe trifft, Legg . IX, 869 b ...
ὑπό-φορος , 1) einem Tribut unterworfen, tributpflichtig, Plut. am. narr . 3. – 2) abschüssig, schlüpfrig. – Auch mit hohlen Gängen nach unten hin, fistulös, Medic .
φθιν-ώδης , ες , von der Art der Auszehrung, Schwindsucht, die Auszehrung anzeigend, an der Auszehrung leidend, ihr unterworfen, Hippocr .
ἀταρτηρός (verstärkte Form von ἀτηρός ), der ἄτη angehörig, unterworfen, verblendet, maßlos; auch = verderblich, feindselig; Hom. Iliad . 1, 223 Πηλείδης δ' ἐξαῦτις ἀταρτηροῖς ἐπέεσσιν Ἀτρείδην προσέειπε, καὶ οὔ πω λῆγε χόλοιο. »οἰνοβ ...
ἀν-εύθῡνος ( εὐϑύνη ), 1) keiner Prüfung unterworfen, nicht rechenschaftspflichtig, unumschränkt, τῇ μουναρχίῃ ἔξεστι ἀνευϑύνῳ ποιέειν τὰ βούλεται Her . 3, 80; dem ὑπεύϑυνος entgegenstehend, Thuc . 3, 43; Luc. abd ...
ἀν-ώλεθρος (s. ἀνόλεϑρος ), dem Verderben, Untergang nicht unterworfen, Plat . öfter, neben ἀϑάνατος Phaed . 88 b; Sp . – Bei Paus . 10, 17, 6 sind ὄφεις ἀν ., deren ...
ζευξί-λεως , Soph. frg . 136, dem das Volk od. Völker unterworfen.
ὑπο-νόμιος , den Gesetzen unterworfen, Appian. B. C . 1, 4, zw.
ὑπ-ευνάομαι , pass ... ... 374, wo richtiger ὑποδμηϑεῖσα geschrieben wird, – 1) darunter gebettet, dem Manne unterworfen werden. – 2) unterbettet sein mit Etwas, τινί , dah. es ...
ταὐτο-παθής , ές , der dasselbe erlitten, empfunden hat, demselben Schicksal unterworfen, Sp .
κατά-μομφος , dem Tadel unterworfen, tadelhaft, φάσματα Aesch. Ag . 143.
ὑπ-εξ-ούσιος , der Gewalt eines Andern unterworfen, unterthänig, Sp .
ἀν-επί-τακτος , keinem Befehle unterworfen, frei, ἐξουσία εἰς τὴν δίαιταν Thuc . 7, 69; neben ἀδίδακτος Plut. Gryll . 3. – A dv., Diog. L ., ungeheißen.
Buchempfehlung
Der junge Chevalier des Grieux schlägt die vom Vater eingefädelte Karriere als Malteserritter aus und flüchtet mit Manon Lescaut, deren Eltern sie in ein Kloster verbannt hatten, kurzerhand nach Paris. Das junge Paar lebt von Luft und Liebe bis Manon Gefallen an einem anderen findet. Grieux kehrt reumütig in die Obhut seiner Eltern zurück und nimmt das Studium der Theologie auf. Bis er Manon wiedertrifft, ihr verzeiht, und erneut mit ihr durchbrennt. Geldsorgen und Manons Lebenswandel lassen Grieux zum Falschspieler werden, er wird verhaftet, Manon wieder untreu. Schließlich landen beide in Amerika und bauen sich ein neues Leben auf. Bis Manon... »Liebe! Liebe! wirst du es denn nie lernen, mit der Vernunft zusammenzugehen?« schüttelt der Polizist den Kopf, als er Grieux festnimmt und beschreibt damit das zentrale Motiv des berühmten Romans von Antoine François Prévost d'Exiles.
142 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Zwischen 1765 und 1785 geht ein Ruck durch die deutsche Literatur. Sehr junge Autoren lehnen sich auf gegen den belehrenden Charakter der - die damalige Geisteskultur beherrschenden - Aufklärung. Mit Fantasie und Gemütskraft stürmen und drängen sie gegen die Moralvorstellungen des Feudalsystems, setzen Gefühl vor Verstand und fordern die Selbstständigkeit des Originalgenies. Für den zweiten Band hat Michael Holzinger sechs weitere bewegende Erzählungen des Sturm und Drang ausgewählt.
424 Seiten, 19.80 Euro