ἀνθεστηριών , ῶνος, ὁ , der achte athenische Monat, entspricht der letzten Hälfte des Februar und der ersten des März.
ἜΘος , τό , die Gewohnheit, Sitte, der Brauch; ἀπέδειξεν ἔϑος τὸ πρόσϑε τοκήων , die von den Eltern angestammte Sitte, Sinnesart, Aesch. Ag . 710; τό τοι σύνηϑες ὀρϑώσει μ' ἔϑος Soph. Phil . 882; vgl. Plat. ...
ἄτερ , ohne, außer, τινός , von Hom . an, ... ... bei Dichtern, nach B. A . 1095 achäisch; häufig seinem Casus nachgesetzt; abgesondert, getrennt, Il . 1, 498; νόσφιν ἄτερ Hes. O ...
κωφός (κόπτω , wie obtusus ), eigtl. stumpf , abgestumpft; κωφὸν βέλος , das stumpfe, kraftlose Geschoß, Il . 11, 390, Ggstz ὀξὺ βέλος; danach βέλεμνα Anacr . 40, 11; καλάμη ...
πεῖρα , ἡ , ion. πείρη , der angestellte Versuch , die gemachte Probe ; ἐν δὲ πείρᾳ τέλος διαφαίνεται, ὧν τις ἐξοχώτερος γένηται , bei der Probe zeigt sich, Pind. N . 3, 70, vgl. πεῖραν μὲν ἀγάνορα ἐγχέων ...
ἕωλος , ον (ἕως ), vom vorigen Tage, ... ... bes. von Speisen u. Getränken, die vom vorigen Tage übrig sind, dah. abgestanden, schaal, kraftlos, von den alten Erkl. durch μάταιον, ἀνωφελές, ἀνίσχυρον ...
τένων , οντος, ὁ , eigtl. jedes straffe, angespannte Band; bes. von den Gliederbändern des menschlichen und thierischen Leibes, Sehne, Flechse; bei Hom . am häufigsten von den beiden starken Sehnen des Nackens, ἀμφοτέρω δὲ τένοντε λᾶας ἀπηλοίησεν , ...
ξύσμα , τό , das Abgeschabte, Abgekratzte; ὀϑονέων , ... ... Schärfe der Säfte von der Oberfläche der Därme abgeschabte Theilchen sind; – τὰ καλούμενα ξύσματα ἐν τῷ ἀέρι , ... ... das Eingekratzte, Eingeritzte, = γράμματα , die Schrift, Hesych . – Abgeschabte Stellen, Striemen von Schlägen ...
ψῆγμα , τό , das Abgeriebene, Abgeschabte, das Schabsel; – übh. was klein gerieben ist, kleines Theilchen, σποδοῦ , Stäubchen, Asche, Aesch. Ag . 430; Körnchen, χρυσοῦ , Goldstaub, Goldsand, Her . 4, 195; Plut. Demetr ...
λέμμα , τό , das Abgeschälte, die Rinde, Schale; σικύης , Hippocr.; ϑέρμων , Alexis bei Ath . II, 55 c; vom Ei, Ar. Av . 673, wie Ael. H. A . 4, 12; Plat ...
κόλος , ον , verstümmelt , abgestumpft, mit abgebrochener Spitze; δόρυ Il . 16, 117; besonders mit abgestumpften Hörnern, od. ohne Hörner, γένος βοῶν Her . 4, 29, τράγος Theocr . 8, 49; Ggstz κεράεσσιν πεποιϑώς ...
θεωρέω , ein ϑεωρός sein, Zuschauer bei den öffentlichen Spielen u. Festen sein, als Zuschauer zu einem Feste hinziehen, bes. als Abgesandter des Staates, s. ϑεωρός; τὰ Ὀλύμπια ϑεωρεῖν Her . 1, ...
σισύρα , ἡ , ein dicker, zottiger Rock, an dem die Wolle nicht abgeschoren ist, ein Flaus, Flausrock; Her . 4, 109. 7, 67, Ar. Vesp. 1138, wo der Schol . es durch βαίτα erkl., ἡ ἀπὸ ...
ἰδιάζω , abgesondert, allein, für sich sein, Sp ., wie Hdn . 4, 12, 12; von eigenthümlicher Art sein, ὄρνεον ἰδιάζον τῇ φύσει D. Sic . 2, 58; πόα ἰδιάζουσαν φύσιν ἔχουσα 3, 45; συμπόσιον ἰδιάζον , ...
τέλσον , τό , poet. Nebenform von τέλος , Ende, Gränze, τέλσον ἀρούρης, νειοῖο , das abgegränzte, abgesteckte Stück Saatland, Il . 13, 707. 18, 544. 547.
Buchempfehlung
Stifters späte Erzählung ist stark autobiografisch geprägt. Anhand der Geschichte des jungen Malers Roderer, der in seiner fanatischen Arbeitswut sich vom Leben abwendet und erst durch die Liebe zu Susanna zu einem befriedigenden Dasein findet, parodiert Stifter seinen eigenen Umgang mit dem problematischen Verhältnis von Kunst und bürgerlicher Existenz. Ein heiterer, gelassener Text eines altersweisen Erzählers.
52 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro