... . αἴγειον κνῆ τυρὸν κνήστι χαλκείῃ Il . 11, 639, schaben, kratzen, reiben , τὸν κηρὸν κνᾶν , abkratzen, Her . 7, 239. – Med . sich kratzen , κνῆσϑαι ( v. l . κνᾶσϑαι ), Plat. Gorg ...
ψώρα , ἡ , die Krätze, Räude, eine Hautkrankheit; Her ... ... sc . νόσος; eine Krankheit, die durch heftiges Jucken der Haut Reiben oder Kratzen verursacht und mit Ausschlag, Rauhheit der Haut verbunden ist; eine besonders schlimme Art ...
κνίζω (verwandt mit κνάω )=, ritzen, kratzen, schaben , ἐξ ἐπιπολῆς καὶ ἰσχνῶς καταξύω Eust . 1746; ἐπὶ βραχὺ κνίσαντες σιδηρίῳ Ath . II, 51 b; einzeln bei Sp . = verringern, E. M erkl. λεπτύνω; ...
ξαίνω (ΞΑΏ, ξέω) , kratzen, kämmen , bes. die Wolle krempeln , um sie dann zu spinnen, ἔρια ξαίνειν , Od . 22, 423 u. Sp ., ohne ἔρια Soph. frg . 497; Ar. ...
κνήθω , nach Moeris hellenistisch für κνάω , kratzen ; τὸν ὄνον κνήϑεσϑαι εἰς τὰς ἀκάνϑας τὰ ἕλκη , sich reiben, Arist. H. A . 9, 1. – Ein Jucken, Brennen verursachen, u. pass. ein Jucken empfinden, II. Timoth ...
χναύω , eigll. = κνάω , schaben, kratzen, abnagen, z. B. Fleisch von den Kuochen, Eur. Cycl . 388; bes. an Dingen nagen, die man aus Leckerei zum Nachtisch ißt, knuppern, knappern, Comic . bei Ath . II, ...
δρύπτω (vgl. δρέπω ), kratzen, zerkratzen ; bei Homer vielleicht nur in compos ., ἀμφιδραπτω, ἀποδρύπτω, περιδρύπτω , vgl. ἀμφίδρυφος u. ἀμφιδρυφής ; Odyss . 2, 153 von Weissagerögeln δρυψαμένω δ' ὀναχεσσι παρειὰς ἀμφί τε δειράς , kann ...
κνάπτω , altatt., später γνάπτω (κνάω) , doch schwankt die Lesart oft, u. so auch bei den abgeleiteten Wörtern; kratzen , bes. Wolle aufkratzen, aufkrempeln , u. Tuch aufkratzen, walken ; ...
ξυστήρ , ῆρος, ὁ , der Schabende, Kratzende, Suid . – Ein Werkzeug zum Schaben, Kratzen, Schabemesser, Leon. Tar . 4 (VI, 205), unter den τέκτονος ἄρμενα genannt.
ψαθάλλω , frequentativum von ψάω , betasten, befühlen, reiben, kratzen; τὴν κεφαλὴν ψάϑαλλέ μου Hermipp . bei Phryn . u. B. A . 9, 9, durch κνάω erkl.; Hesych . erkl. ἐψαϑήλατο, ἐκνήσατο ; Moeris stellt ...
Buchempfehlung
Anders als in seinen früheren, naturalistischen Stücken, widmet sich Schnitzler in seinem einsamen Weg dem sozialpsychologischen Problem menschlicher Kommunikation. Die Schicksale der Familie des Kunstprofessors Wegrat, des alten Malers Julian Fichtner und des sterbenskranken Dichters Stephan von Sala sind in Wien um 1900 tragisch miteinander verwoben und enden schließlich alle in der Einsamkeit.
70 Seiten, 4.80 Euro
Buchempfehlung
Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Für den dritten Band hat Michael Holzinger neun weitere Meistererzählungen aus dem Biedermeier zusammengefasst.
444 Seiten, 19.80 Euro