μύ od. μῦ , ein mit geschlossenem Munde hervorgebrachter Laut, Schmerz ausdrückend, μὺ μῦ, μὺ μῦ , Ar. Equ . 10, μῦ μῦ , Th . 231; – μῦ λαλεῖν , einen kaum vernehmbaren Laut hervorbringen, mucken, mucksen ...
μύζω , 1) mit geschlossenem Munde einen Laut hervorbringen, indem man den Athem heftig durch die Nase stößt, schnauben, stöhnen; Aesch. Eum . 117; μύζουσιν οἰκτισμὸν πολύν , 180; Ar. Thesm . 231 wird Einer, der μῦ μῦ gesagt hat ...
ἀάζω ( ἄω, ἄζω ), (mit offnem Munde ausathmen), hauchen, Arist. Probl . 34, 7 dem φυσᾶν διὰ στενοῦ τοῦ στόματος entgegengesetzt, ὁ δὲ ἀάζων ἀϑρόον ἐκπνεῖ S. auch ἄζω .
κηκίω , hervorquellen, -sprudeln, reichlich ausströmen; ϑάλασσα κήκιε πολλὴ ἂν στόμα , viel Meerwasser strömte aus dem Munde, Od . 5, 455; στάζει γὰρ αὖ μοι φοίνιον τόδ' ἐκ βυϑοῦ κηκῖον αἷμα Soph. Phil . 784; pass ., τὰν ...
χανδόν , adv ., gähnend, mit weit geöffnetem Munde, dah. gierig, οἶνον χανδὸν ἑλεῖν Od . 21, 294; ἐκπνεῖν Nic. Th . 341; ἐνεπίμπλαντο εὐχῶν Luc. Alex . 14; πίεσϑαι Merc. cond . 7.
σίαλον , τό , ion. σίελον , 1) Speichel, Geifer, der vor dem Munde stehende Schaum, davon das lat. saliva; Hippocr.; Xen. Mem . 1, 2, 54; Pol . 12, 13, 11; Luc. Alex . 21. ...
ἐκ πτύω (s. πτύω) , ausspucken, ausspeien; στόματος ἐξέπτυσεν ἅλμην , aus dem Munde, Od . 5, 522; Ar. Vesp . 792; übertr., ausplaudern, ὅσα ἀποῤῥητα ἐπιστεύϑη Ael. H. A . 4, 44; auswerfen, von ...
μουκίζω , lakon. = μύω, μυχϑίζω , mit geschlossenem Munde stöhnen und so das Zeichen des Unmuthes von sich geben, Hesych . μέμφεσϑαι τοῖς χείλεσι .
... ;ς , 1) mit schönem, gutem Munde, ἵππος εὔστομος χαλινῷ , ein gutmäntig Pferd, das nicht hart-, noch ... ... 28 E.; vgl. Piers. zu Moeris p. 475. – 31 dem Munde angenehm, wohlschmeckend, Theophr . u. Sp . – Adv . ...
ὑφ-αρπάζω (s. ἁρπάζω ), ... ... 205, vgl. Eccl . 722; λόγον , Einem das Wort vor dem Munde wegnehmen, ihn nicht zu Worte kommen lassen, Her . 5, 50. ...
σύ-στομος , mit zusammengezogenem, spitzig zulaufendem Munde, Arist. partt. an . 3, 1; – συστομώτερος σκάφης , Men . bei Zenob . 5, 95, den Mund mehr zusammenhaltend, schweigender als die σκαφηφόροι . ...
Buchempfehlung
Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.
62 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Michael Holzinger hat für diese preiswerte Leseausgabe elf der schönsten romantischen Erzählungen ausgewählt.
442 Seiten, 16.80 Euro