δῖνος , ὁ , 1) = δίνη , Wirbel; αἰϑέριος Ar. Nub . 379; Schwindel, Hippocr , vgl. σκοτοδινία ; – eine Art Tanz, Schol. Il . 3, 391. – 2) nach Eust . u. E. ...
ἴλιγγος , ὁ (ἴλλω, εἴλω ), das Drehen, der Schwindel, wo sich Alles mit dem Menschen umzudrehen scheint; Hippocr.; κεφαλῆς τινας διατάσεις καὶ ἰλίγγους Plat. Rep . III, 407 c; μὴ σκοτοδινίαν ἴλιγγόν τε ὑμῖν ἐμποιήσῃ ...
κάρωσις , ἡ , Schwere des Kopfes, Schlaf oder Schwindel mit Betäubung oder Kopfschmerz verbunden, Schlagfluß, Medic .; οἱ δὲ νεκροῖς ἐῴκεσαν ἀπὸ τῆς καρώσεως Ath . XV, 675 a.
ίλιγγιάω , am Schwindel leiden, οἱ πάνυ παλαιοὶ ἄνϑρωποι ἀεὶ ἰλιγγιῶσι Plat. Crat . 411 b, ἡ ψυχὴ ἰλιγγιᾷ ὥςπερ μεϑύουσα Phaed . 79 c; übertr., verwirrt, bestürzt sein, ὑπὸ τοῠ δέους τῶν ὅπλων Ar. Ach . 581, ...
σκοτισμός , ὁ , 1) das Verfinstern, Verdunkeln, die Finsterniß; Schol. Lycophr . 1427; Eust . – 2) der Schwindel, wenn es Einem finster vor den Augen wird, vertigo, Gloss . ...
ὑος-κύαμος , ὁ (eigtl. Saubohne), das Bilsenkraut, dessen Genuß Schwindel und Wahnsinn erregt; Xen. Oec . 1, 13; vgl. Plut. Demetr . 20.
σκοτο-δῑνία , ἡ , Schwindel, wobei es Einem finster und drehend vor den Augen wird; Plat. Soph . 264 c; καὶ ἴλιγγος , Legg . X, 892 e; Medic .
σκοτο-δῑνέω , finster und drehend vor den Augen werden; schwindlig sein, den Schwindel haben, Luc. Philopatr 1.
περί-τροπος , ὁ , der Schwindel, Ael. H. A . 16, 24.
κατ-ῑλιγγιάω , vom Schwindel ergriffen werden, Ios .
σκοτωματικός , schwindlig, Schwindel erregend, Medic .
εἱλι-σκότωσις ἡ , drehende Finsterniß, = σκοτοδινία , Schwindel, Hesych .
κάρος , τό u. ὁ , tiefer Schlaf u. Starrsucht ... ... , 20; ὑπνώδης , neben καταφορά , Plut. Anton . 72; der Schwindel, κάρος δέ μιν ἀμφεκάλυψε πορφύρεος Ap. Rh . 2, 203, ...
κραιπάλη , ἡ (nach den Alten von κρᾶς u. ... ... . ἡ χϑεσινὴ μέϑη erklärt; u. so erklären es auch die Anderen, Schwindel, Kopfweh in Folge eines vorangegangenen Rausches; Ar. Ach . 277, Hippoer ...
Buchempfehlung
In elf Briefen erzählt Peter Schlemihl die wundersame Geschichte wie er einem Mann begegnet, der ihm für viel Geld seinen Schatten abkauft. Erst als es zu spät ist, bemerkt Peter wie wichtig ihm der nutzlos geglaubte Schatten in der Gesellschaft ist. Er verliert sein Ansehen und seine Liebe trotz seines vielen Geldes. Doch Fortuna wendet sich ihm wieder zu.
56 Seiten, 3.80 Euro
Buchempfehlung
1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
396 Seiten, 19.80 Euro