τῆλε , adv ., wie τηλοῠ , in der Ferne, fern, weit ab; τῆλε δ' ἀποπλάγχϑη σάκεος δόρυ , ... ... vorbei; τῆλε δ' ἀπ' αὐτοῦ κάππεσε , 23, 880, u. in derselben Vrbdg Od . 5, 315 ...
... τηλοῦ , adv ., wie τῆλε , fern , weitab, in der Ferne oder Fremde; Hom . u. Hes . oft; τηλοῠ ... ... ; Apoll. Dysc . nimmt τῆλυ an, das sich in τηλύγετος erhalten habe. Verwandt ist ...
ἀφ-οράω (s. ὁράω ), 1) in der Ferne, von fern sehen, ἀπώρεον Her . 8, 37; παριόντα πάνυ πόῤῥωϑεν ἀπιδών Timocl. Ath . IX, 407 a; übh. hinsehen auf etwas, seine ...
ἀπ-άρχω , obwalten, herrschen, abs., Pind. N . 4, 46, von Dissen erkl. in der Ferne herrschen; übh. der Erste sein, τῶν ὀρχηστῶν , Vortänzer sein, D. Hal .
... προ-φανής , ές , voraus oder in der Ferne sich zeigend, vor andern sichtbar, dah. sehr einleuchtend; ἀπὸ ... ... προφανὴς ἦν ὁ μέλλων ἀγὼν συνίστασϑαι , es war offenbar, daß der Kampf stattfinden werde, Pol . 1 ...
ὑπό-σκοπος χείρ , die an die Stirn vor die Augen gehaltene Hand, unter der man in die Ferne späht, Aesch. frg . 68.
τηλε-κλυτός , dasselbe, was τηλεκλειτός , weit, in der Ferne berühmt; Ὀρέστης , Od . 1, 30, vgl. Il . 19, 400. Den Accent bemerkt E. M . ausdrücklich; vgl. Buttm ...
... ) , vorwärts od. vor sich hinsehen, in die Ferne sehen; Hom . nur im aor . II. ... ... , med ., 13, 155 u. sonst, immer räumlich, in der Ferne sehen, wie auch Hes. Sc . 386; μὴ ...
... unten (also von πρό) . fort, vorwärts , weiter in die Ferne, fern , Ggstz von ἐγγύϑεν , Soph. frg ... ... Eur. Rhes . 482; bes. in Prosa: εἴτ' ἐγγὺς εἴτε πόῤῥω εἴη , Plat. Prot . ... ... τῶν πραγμάτων τῆς ἀληϑείας ἀφεστῶτας , Soph . 234 c, noch weit von der Wahrheit entfernt; auch zu ...
τηλεδαπός , aus fernem Lande, aus der Ferne, ἄνδρες, ξεῖνοι , Od . 6, 179. 19, ... ... 945;πός s. in ποδαπός , wo auch die Ableitung der Alten von ΔΑΠΟΣ, δάπεδον, ἔδαφος besprochen ist.
... u. imperf . gebr., u. so σκέπτομαι ergänzend, aus der Ferne auf ein bestimmtes Ziel hinsehen, betrachten , beschauen; ἄστρον , ... ... μή –, sieh zu, daß nicht, nimm dich in Acht, Plat. Gorg . 458 c ... ... Xen. Cyr . 2, 2, 26. – Das med . in derselben Bdtg, eigtl. bei sich ...
... sich sehen, sich umsehen, umherblicken , nach Etwas, bes. aus der Ferne, indem man die Hand vor die Augen hält, vorsichtig oder spähend ... ... δέ , ib . 143; das perf . in passiver Bdtg, πάντα ἐσκεμμένα ἡτοίμασται , 7, 62, wie ...
... 959;μαι ), 1) der Schauer, der genau zusieht, der Aufseher , Achtgeber; παρὰ δὲ ... ... κατάσκοπος) u. Folgde, wie Pol . – 2) das in der Ferne aufgesteckte Ziel , wonach man sieht od. zielt, ...
... , d. i. πεπονημένοι , etwa, die ihr nur aus der Ferne mit Geschossen streitet, aber nicht den Feind in der Nähe mit Schwert u. Speer ... ... ι zu sprechen scheint, überdies war der Pfeil nicht die Lieblingswaffe der Griechen, od. von ...
... νηῦς δέ μοι ἥδ' ἕστηκεν ἐπ' ἀγροῦ νόσφι πόληος , in die Ferne zeigend, das Schiff steht hier, Od . 1, ... ... A. – Das Hinweisen auf das zunächst Vorliegende tritt bes. hervor in der Vrbdg οὐκ ἔρανος τάδε γ' ἐστίν , ... ... mit meiner Hand. – Dieselbe örtliche Beziehung tritt in der Frage nach τίς hervor, τίς ὅδε ...
... sie auswählen, wozu die Erkl. der VLL. gehört, daß ἐπιώψατο att. κατέλεξεν, ἐξελέξατο sei, ... ... οἵτινες ἐτόλμησαν ἐπιδεῖν ἐρήμην τὴν πόλιν γενομένην Isocr . 4, 96; – in die Ferne schauen, τὰ μέλλοντ' οὐδεὶς ἐφορᾷ , die Zukunft erschaut ...
Buchempfehlung
»Es giebet viel Leute/ welche die deutsche poesie so hoch erheben/ als ob sie nach allen stücken vollkommen wäre; Hingegen hat es auch andere/ welche sie gantz erniedrigen/ und nichts geschmacktes daran finden/ als die reimen. Beyde sind von ihren vorurtheilen sehr eingenommen. Denn wie sich die ersten um nichts bekümmern/ als was auff ihrem eignen miste gewachsen: Also verachten die andern alles/ was nicht seinen ursprung aus Franckreich hat. Summa: es gehet ihnen/ wie den kleidernarren/ deren etliche alles alte/die andern alles neue für zierlich halten; ungeachtet sie selbst nicht wissen/ was in einem oder dem andern gutes stecket.« B.N.
162 Seiten, 8.80 Euro
Buchempfehlung
Romantik! Das ist auch – aber eben nicht nur – eine Epoche. Wenn wir heute etwas romantisch finden oder nennen, schwingt darin die Sehnsucht und die Leidenschaft der jungen Autoren, die seit dem Ausklang des 18. Jahrhundert ihre Gefühlswelt gegen die von der Aufklärung geforderte Vernunft verteidigt haben. So sind vor 200 Jahren wundervolle Erzählungen entstanden. Sie handeln von der Suche nach einer verlorengegangenen Welt des Wunderbaren, sind melancholisch oder mythisch oder märchenhaft, jedenfalls aber romantisch - damals wie heute. Nach den erfolgreichen beiden ersten Bänden hat Michael Holzinger sieben weitere Meistererzählungen der Romantik zu einen dritten Band zusammengefasst.
456 Seiten, 16.80 Euro