ναυ-στολέω

[233] ναυ-στολέω, ein Schiff senden, zu Schiffe fahren; Soph. Phil. 245 u. öfter; allgemeiner, ἵπποισιν ἢ κύμβαισι ναυστολεῖς χϑόνα, fr. 129; ὅταν πρὸς οἴκους ναυστολῶσ' ἀπ' Ἰλίου, Eur. Troad. 77, öfter; u. übertr., κυμάτων ἄτερ πόλιν σὴν ναυστολήσεις, Suppl. 490; δάμαρτα, im Schiffe fahren, bringen, Eur. Or. 379; Pind. sagt von den Schifffahrt treibenden Aegineten ἴδια ναυστολέοντες ἐπικώμια, N. 6, 33, die ihren eigenen Ruhm gleichsam auf der See erfahren, sich durch Seefahrt Ruhm erwerben; ὁ ναυστολῶν γάρ εἰμ' ἐγὼ τὰς συμφοράς, ich bringe das Unglück mit, Eur. I. T. 549; wonach Luc. Lex. 2 στλεγγίδα ν. εἰς βαλανεῖον sagt; aber τὼ πτέρυγε ποῖ ναυστολεῖς ist = wohin lenkst du die Flügel? Ar. Av. 1229; – pass., zu Schiffe fahren, Eur. Tr. 1048.

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Wilhelm Pape: Handwörterbuch der griechischen Sprache. Braunschweig 31914, Band 2, S. 233.
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