σκῦτος

[908] σκῦτος, τό, die Haut, bes. die abgezogene u. schon gegerbte od. zubereitete Haut eines Thieres, das Leder; Od. 14, 34; σκύτη πωλεῖν, Ar. Equ. 865; auch alles aus Leder Gemachte, Schild, Peitsche, Jac. A. P. p. 41; komisch σκύτη βλέπειν, Ar. Vesp. 643, sich vor der Peitsche fürchten, wo der Schol. auch aus Eupolis diese sprichwörtliche Redensart anführt: ἐπὶ τῶν ὑποψιαστικῶς διακειμένων πρὸς τὰ μέλλοντα κακά, du desiehst Schläge; ähnlich νοῠς ἐν τοῖς σκύτεσιν, Pax 652, beide Male mit Anspielung auf das Gerberhandwerk des Kleon; vgl. Zenob. 6, 2; Alciphr. 3, 51; τὰς τῶν σκυτῶν ῥυτίδας, [908] Plat. Conv. 191 a; Peitsche Dem. 21, 180. –[Σκύτος mit kurzem υ ist sehr zw., s. Drac. 83, 9, vgl. Jac. A. P. 131; weshalb an Stellen, wie Theocr. 25, 142, Lycophr. 1316, σκύλος od. κύτος zu schreiben scheint.]

Quelle:
Wilhelm Pape: Handwörterbuch der griechischen Sprache. Braunschweig 31914, Band 2, S. 908-909.
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